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10.06.08
Interview mit Felix Walchshöfer
Challenge Roth: Der Solarer Berg
Challenge Roth: Der Solarer Berg
Nach dem Ironman Germany hat auch der Hamburg City Man die Abgabenordnung der DTU scharf kritisiert. Wir haben den Organisator des größten Langstreckenrennens der Welt, Felix Walchshöfer, dazu befragt. Ein Interview über die neue Führung der DTU, Veranstalterabgaben, privat ausgebildete Kampfrichter, die Deutsche Triathlon Stiftung und die Zukunft der Challenge Serie.
Von Jürgen Sessner und Arne Dyck

Herr Walchshöfer, hat TeamChallenge als Veranstalter der Challenge Roth vor, einen ähnlichen Weg einzuschlagen wie Frankfurt oder Hamburg um die Verbandsabgaben zu umgehen oder zu verringern?

Walchshöfer: Definitiv nicht, da wir mit der Zusammenarbeit mit der DTU und dem BTV sehr zufrieden sind und wir einen laufenden Vertrag bis einschließlich 2010 haben.

Wie hoch sind diese Abgaben pro Starter und wie stellen Sie sich die Verwendung dieser Abgaben vor? Sollten die Veranstalter der DTU vorgeben können, wofür sie die Abgaben zu verwenden hat?

Walchshöfer: Über die Höhe der Abgaben kann ich keine Angaben machen, da diese Vertragsbestandteil sind und Stillschweigen darüber vereinbart wurde. Die Mittelverwendung wurde in diesem Vertrag ebenfalls festgelegt so fließt der Großteil in die Wettkampfrichterbereitstellung und die Anti-Doping–Maßnahmen. Sicherlich wird auch ein gewisser Betrag für die Verwaltungsaufgaben der DTU eingesetzt, was durchaus legitim ist. Da ein organisierter Sportverband immer eine Solidargemeinschaft ist, die sich irgendwie finanzieren muss, steuern wir gerne unseren Beitrag bei.

Welche Konsequenzen müssten Sie als Veranstalter befürchten, wenn Sie einen Alleingang ohne DTU machen?

Walchshöfer: Die größte Konsequenz wäre, dass keine Dopingkontrollen mehr durchgeführt werden würden, die zu einer rechtmäßigen Sanktionierung von Dopingvergehen führt, da die NADA nicht mit privaten, kommerziell ausgerichteten Veranstaltern ohne Schirmherrschaft eines anerkannten Sportdachverbandes zusammenarbeitet. Dies wäre für uns völlig indiskutabel. Der zweite wichtige Punkt wäre der Wegfall der DTU-Wettkampfrichter.

Wäre es für die Challenge Roth denn nicht interessant, eigene Wettkampfrichter auszubilden und einzusetzen? Ist eine solide Wettkampfrichterausbildung überhaupt von einem Veranstalter zu stemmen?

"Probleme werden auf dem Rücken der Athleten ausgetragen" 

Walchshöfer: Wir wollen uns auf unsere Kompetenzen konzentrieren und die liegen im Organisieren und Durchführen von Triathlonveranstaltungen. Es würde uns zuviel Energie kosten, weitere Baustellen aufzumachen. Wir sind mit der Leistung der Wettkampfrichter in Roth sehr zufrieden, zumal ein Großteil der 66 eingesetzten Wettkampfrichter so genannte Bundeswettkampfrichter sind, die über sehr große Erfahrung und eine ausgezeichnete Ausbildung verfügen. Sie bilden zusammen mit unseren lokalen Wettkampfrichtern ein super Team. Ich bin außerdem der Meinung, dass die Durchsetzung der Regeln in einer Sportart nicht einem Veranstalter sondern immer dem zentralen Organ, nämlich dem zuständigen Sportverband obliegen sollte. Sportartfremde Personen als Wettkampfrichter im Triathlon einzusetzen halte ich für sehr abenteuerlich, wie soll ein Fußballer oder Schachspieler ein Gefühl für so sensible Entscheidungen wie Verstöße gegen die Windschattenregelung oder Coaching an der Strecke entwickeln. Die Qualität der Veranstaltung würde auf jeden Fall leiden und die nachfolgenden Probleme würden auf dem Rücken der Athleten ausgetragen.

Gibt es unter den großen Veranstaltern derzeit Tendenzen, einen neuen Triathlonverband zu gründen und würden Sie einem eigenen Verband für Veranstalter oder gar einem zweiten Triathlonverband zustimmen?

Walchshöfer: Es ist bis jetzt niemand auf uns zugekommen und ich würde diesbezügliche Anfragen auch abschlägig beantworten. So ganz nebenbei bemerkt ist ein solches Unterfangen auch nicht so einfach durchzuführen, da es ganz strikte Regeln zur Gründung eines Sportverbandes gibt. So muss man dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gegenüber eine Mitgliederzahl von 10000 nachweisen können. Weiterhin ist es laut DOSB gar nicht möglich zwei Verbände für eine Sportart in Deutschland eintragen zu lassen. Eine Unterscheidung nur über die Streckenlänge ist dabei nicht möglich. Vielleicht wird es ja irgendwann eine Art Veranstalter-Interessensgemeinschaft geben, was aber abzuwarten bleibt.

Wie beurteilen Sie generell die Arbeit der DTU im Moment?

Walchshöfer: Da kann ich nur auf die Zusammenarbeit mit uns als Veranstalter eingehen und die läuft auf allen Kanälen sehr gut. Gerade im Anti-Doping Kampf ist man uns sehr weit entgegengekommen und hat uns zu sehr guten Gesprächen mit der NADA eingeladen. So konnten wir die Anzahl der Kontrollen nochmals aufstocken und werden jetzt alle Topstarter, die in Roth um das Preisgeld kämpfen bereits im Vorfeld mittels Bluttests und Urintests kontrollieren. Die ausländischen Starter werden  dabei ebenfalls mit einbezogen, sobald sie deutschen Boden betreten. Sobald jemand gegen die Grenzwerte der UCI verstößt, welche ja auch in Hamburg bei der WM angewandt wurden, wird der betroffene Athlet für unser Rennen gesperrt und der Fall zu weiteren Bearbeitung von der NADA an den jeweiligen Landesverband abgegeben.

Der Ruf nach einer größeren Präsenz der Langstrecke innerhalb der DTU ist schon lange da und momentan auch wieder lauter geworden. Wie sehen Sie die Entwicklung diesbezüglich seitens des aktuellen Präsidiums und wo sehen Sie noch Verbesserungspotential?

Walchshöfer: Ich sehe die Arbeit des neuen Präsidiums um Rainer Düro durchaus positiv. Er kommt ja von der Langstrecke, ist mehrfacher Ironmanfinisher und lange genug im Geschäft. Man kann nicht erwarten, dass alle offenen Posten in dieser kurzen Übergangszeit abgearbeitet werden, aber ich kann schon ein großes Engagement zur Problemlösung feststellen. Sicherlich gibt auch einige Punkte mit Verbesserungspotential, vor allem im Presse- und Medienbereich. Dort sollten bestehende Kontakte und Verträge mit den Medienpartnern besser genutzt werden.

Förderung von Langstrecken-Athleten: "Reine PR-Maßnahme" 

Eine der Maßnahmen zur Förderung der Langstrecke ist die DTS (Deutsche Triathlon Stiftung), die von der DTU, der Challenge Roth und dem Ironman Frankfurt im Jahr 2006 ins Leben gerufen und finanziert wurde. Wie wurde das Geld eingesetzt und welche Projekte stehen in der Zukunft an?

Hintergrund: Deutsche Triathlon Stiftung

Wir haben Frau Sylvia Schenk, bei der DTS zuständig für Öffentlichkeit und Recht, um einem Kommentar gebeten und damit offenbar in ein Wespennest gestochen. Ihre Sichtweise und einen Kommentar von Arne Dyck findet Ihr in diesem Beitrag.
Walchshöfer: Die Frage geht eindeutig an die falsche Adresse. Nach der Gründung der Stiftung durch Kurt Denk und Klaus Müller-Ott, dem damaligen DTU-Präsidenten, wurden wir gefragt, ob wir uns daran beteiligen könnten. Wir haben damals Klaus Müller-Ott die Bitte nicht abgeschlagen, hatten jedoch einige Zweifel. Leider kam es so, wie es kommen musste, diese ganze Langdistanzförderung war anscheinend ein verschleiertes Projekt zur Topathletengewinnung des IM Frankfurt. Alle geförderten Athleten 2007 starteten in Frankfurt. Ein Athlet, der bereits für das Rennen in Roth für das Jahr 2007 zugesagt hatte, informierte mich im Vorfeld der Veranstaltung, dass er in die Langdistanzförderung der DTS nur aufgenommen wird, wenn er in Frankfurt startet.

Bis heute liegen uns keine Zahlen vor, wir wissen nicht im Geringsten, was mit unserem Geld passiert ist. Soweit mir bekannt ist, sind für dieses Jahr noch nicht einmal Athleten benannt. Natürlich werden wir unter diesen Umständen keine weiteren Gelder mehr zur Verfügung stellen, weil wir derartige PR-Aktionen nicht unterstützen. Sollte der Verband irgendwann eine gesicherte unabhängige Förderung ins Leben rufen, sind wir gerne wieder dabei.

Die Challenge-Serie ist seit einiger Zeit am Wachsen, nach dem Rennen in Roth wurde erst Challenge Wanaka, dann Challenge France ins Leben gerufen. Für nächstes Jahr stehen bereits 2 neue Rennen in Spanien auf dem Kalender, für die Langdistanz in Barcelona haben schon fast 300 Starter gemeldet. Verfolgen sie weiterhin einen Kurs der Expansion, wie sieht die Zukunft der Serie aus?

Walchshöfer: Die Anfragen von Veranstaltern aus ganz Europa sind immens, wir schauen aber genau hin, mit wem wir eine Partnerschaft eingehen können. Wir wollen weiter wachsen, aber nicht um jeden Preis. Die Qualitätssicherung ist für uns sehr wichtig und die Athleten verbinden mit unserem Label berechtigterweise einen hohen Standard, den wir auch von unseren Partnerwettkämpfen verlangen müssen. Wir sind aber zuversichtlich schon in Kürze wieder ein neues Familienmitglied vermelden zu können.
Die Fragen stellte Jürgen Sessner

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