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22.05.08
Challenge France: Wer spuckt Rutger Beke in die Suppe?
Heisses Rennen: Bei der Challenge France jagt Alexandra Luison (Bild) Belinda Granger
Heisses Rennen: Bei der Challenge France jagt Alexandra Louison (Bild) Belinda Granger
Der Belgier Rutger Beke und die Australierin Belinda Granger sind die Favoriten bei der Erstauflage der Challenge France. Im international stark besetzten Rennen kämpfen auch einige Deutsche Athleten um den Sieg. Wie stehen ihre Chancen? Und: Was hat das Rennen den Amateuren zu bieten?
Von Arne Dyck

Zuerst die schlechte Nachricht: Unser Geheimfavorit Andreas Böcherer ist derzeit erkältet und wird möglicherweise nicht starten können. Der amtierende Deutsche Meister auf der Mitteldistanz könnte zu einer Überraschung für den Belgier werden, obwohl dieser bereits eindrucksvolle Ergebnisse zu Buche stehen hat: 4 mal platzierte er sich in den Top-Five auf Hawaii, dazu kommen sein Ironman-Sieg im vergangenen Jahr in Arizona und ein zweiter Platz im IM 70.3-Rennen in Antwerpen. Denn Böcherer ist der schnellste Schwimmer im Feld und wird beim einzigen größeren Anstieg der Radstrecke, der sich gleich auf den ersten Kilometern den Athleten in den Weg stellt, seine Radstärke nutzen und sich aus dem Staub machen.

Einen Sieg wird sich auch der Franzose Marcel Zamora auf die Fahnen geschrieben haben, der Siege bei Ironman-Rennen sowohl über die volle als auch über die halbe Distanz vorzuweisen hat. Bei einem Aufeinandertreffen über die Mitteldistanz mit Andi Böcherer schlug der Freiburger ihn deutlich, doch die zwischenzeitlichen Erfolge Zamoras sind ein Beleg für seine Klasse. Das gleiche ließe sich über Francois Chabaud sagen: Gute Palmarès einerseits, ordentlich vom Andi eins auf die Mütze andererseits.

Challenge France
1,9km - 90km - 21km
Datum: 25. Mai 2008
Ort: Niederbronn (F), nahe Karlsruhe
Starter 2008: 1200
» Website
Nebenbei bemerkt: Auch als Insider stellt man fest, wie wenig man eigentlich über ausländische Starter weiß, solange sie nicht zu den absoluten Superstars gehören wie Mark Allen oder Chris McCormack. Über letzteren erfahren wir gar aus der FAZ, welche Bilder er angeblich auf dem Klo haben soll (ein Konterfei von Normann...), doch über die Athleten aus der zweiten Reihe bekommt man wenig mit. Meiner Meinung nach liegt das an der Austauschbarkeit der meisten Ironman-Wettbewerbe und der Tatsache, dass man mit den Athleten keine Geschichte verbindet: Selbst Triathlonfreaks interessieren sich kaum für die immer gleichen Wettkämpfe, deren einziges Unterscheidungsmerkmal es ist, dass sie mal einen Hügel mehr oder weniger, etwas höhere oder niedrigere Temperaturen oder etwas mehr oder weniger Wind aufweisen. Wer eines dieser gesichtslosen Rennen gewinnt oder dort eine gute Platzierung macht -- das kann man sich kaum einen Tag lang merken.

Anders sieht die Sache aus, wenn man mit den Athleten eine Geschichte verbindet. Ich erinnere mich an einen Tennisnachmittag vor dem Fernseher in der traurigen Ära nach Graf und Becker. Das im dritten Programm übertragene Wimbledon-Endspiel hatte miserable Einschaltquoten, den im Ersten übertragenen Benefiz-Schaukampf zwischen den Tennisrentnern Michael Stich und Boris Becker sah die halbe Nation. Namen sind Nachrichten. Doch zurück zum Thema.

Markus Forster, dem Sieger des Ironman Wisconsin 2006 trauen wir einen Platz ganz oben auf dem Treppchen noch nicht zu, aber seine Laufstärke wird einer der Gründe dafür sein, dass es für die vor ihm im Rennen liegenden ein ziemlich ungemütlicher Tag wird. Die Laufstrecke wird das Herz von Marc Pschebizin höher schlagen lassen, der seit menschengedenken jährlich den unglaublich steilen Inferno-Triathlon gewinnt und auch einen Ironmansieg aufzuweisen hat. Denn das Höhenprofil für die Abschlussdisziplin weist einen ordentlichen Buckel von rund 100 Höhenmetern auf, der über zahlreiche kleine Zacken zu erobern ist. Über dieses gewölbte Sägeblatt geht es sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg.

Und Maik Twelsiek? Der Gewinner des Ironman Wisconsin 2007 ist für mich schwer einzuschätzen. Zwei Top-Ten Platzierungen in Roth in den beiden vergangen Jahren stehen zu Buche, und natürlich sein grandioser Sieg in Wisconsin. Vielleicht ist damit der Knoten geplatzt und Maik haut am Wochenende wieder richtig einen raus.

Belinda Granger, trainiert vom australischen Erfolgstrainer Brett Sutton und daher traditionell aus dem vollen Training heraus zu Top-Leistungen fähig (tapern ist dort so gut wie abgeschafft), wird wahrscheinlich ohne Konkurrenz sein. Allein die überaus zierliche Französin Alexandra Louison könnte auf der schweren Laufstrecke gegenüber der Australierin etwas Boden gut machen. In der Duathlon Weltrangliste der ITU war sie vor Jahresfrist Zweite. Ob sie dem Raddruck von Granger, die hier zu den besten der Welt gehört, standhalten kann, wage ich zu bezweifeln. Aber wahrscheinlich habt Ihr bei den Worten "zierliche Französin" ohnehin aufgehört zu lesen und stöbert längst in der Bildergalerie auf ihrer Website.

Alexandra Louison
Alexandra Louison

Auf Seiten der deutschen Teilnehmerinnen stehen Nina Eggert, Christine Waitz, Nicole Best und Dagmar Matthes. Nina Eggert vollzieht damit in unseren Augen eine gewisse Abkehr von den deutschen Ironman-Rennen, was vielleicht auch als Politikum auf unserem kleinen Triathlonplaneten zu werten ist. Wir hatten im Rahmen unseres Trainingscamps zur Challenge Roth die Gelegenheit, sie zu unserer wöchentlichen Live-Sendung einzuladen und werden sie, wenn sie da ist, dazu befragen. Für das Wochenende wünschen wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern alles Gute und drücken die Daumen! 

Empfehlenswert für Amateure? Der Strecken-Check

Wer nicht weiß, wo das schöne Elsass liegt: Von Karlsruhe ein Stück nach Süden, und dann über den Rhein nach Frankreich (Frankreich: auf dem Weg nach Spanien fliegt man da drüber). Am Rande des Rheingrabens, am Fuße des Vogesen-Gebirges, liegt der Wettkampfort. Topografisch also genau an der Schnittstelle zwischen einer gewaltigen Ebene und dem Hügelland der Vorberge. Für einen Rennveranstalter ein Korb voller Traumstrecken mit frei komponierbaren Höhenprofilen.

Challenge France: Radstrecke
Challenge France: Radstrecke

Kein Wunder, dass die Wettkampfstrecken nahe am Optimum sind: Eine langezogene Schwimmstrecke mit weit auseinander liegenden Wendebojen in einem ruhigen Kanal (ähnlich Roth). Eine schnelle, aber abwechslungsreiche Radstrecke mit einem knackigen Hügel als Windschatten-Scharfrichter gleich nach dem Einrollen. Eine herausfordernde, aber machbare Laufstrecke mit grandiosen Ausblicken in die Natur. Besser kann man es kaum treffen.

Challenge France: Laufstrecke
Challenge France: Laufstrecke

Das Rennen war dieses Jahr bereits ein halbes Jahr vor dem Austragungstermin ausgebucht. Sobald die Anmeldung für 2009 eröffnet ist, werden wir Euch an dieser Stelle daran erinnern.
Arne Dyck

Challenge France
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