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21.05.08
Der Ironman Lanzarote und ein Comeback, das keines ist
Heidi Jesberger
Heidi Jesberger
Die übliche Aufzählung der Favoriten des Ironman auf Lanzarote ist schnell erledigt: Bei den Männern ist es Juhanson, den es zu schlagen gilt, bei den Damen sind es Berasategui oder Comerford. Ob nun ein Este und eine Spanierin oder Schottin gewinnen ist uns, wenn wir ganz ehrlich sind, ziemlich egal. In diesem Beitrag ist  von einer deutschen Langstrecklerin die Rede, die sich in den letzten Jahren Stück für Stück zu ihrer heutigen Form emporarbeitete und auf Lanzarote um das Hawaiiticket kämpft: Heidi Jesberger.
Von Arne Dyck

Das Jahr 2008 steht im Zeichen eines Comebacks der 30-jährigen Assamstädterin, die bereits als Junioren-Vizeeuropameisterin vor gut zehn Jahren einen deutlichen Hinweis auf ihr Talent und Potential lieferte. Es folgten einige erfolgreiche Jahre mit ansteigender Formkurve und guten Ergebnissen wie ein 2. Platz bei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz in Immenstadt, ein 5. Platz in Roth 2003 und ein 4. beim Ironman in Frankfurt zwei Jahre später.

Danach bedeutete ein langwieriger Fersensporn den Beginn einer schweren Zeit. Denn ausgerechnet das Laufen, der Parade- und Lieblingsdisziplin von Heidi Jesberger war damit kaum mehr möglich. Entsprechend negativ wirkte sich diese Verletzung auf die Form und wie man vermuten darf: die Moral der Profisportlerin aus.

Das Comeback 

"Comeback" -- bei diesem Begriff würde ihr Lebenspartner und Trainer Jürgen Sessner Einspruch erheben. Denn in seiner Trainingsphilosophie dreht sich alles um fließende, kontinuierliche Entwicklung, um kleine, stete Schritte in Richtung des Machbaren. Entsprechend ist auch der Weg zu neuer Leistungsstärke bei Heidi sehr kontinuierlich, wenn auch nicht ohne Rückschläge verlaufen. Sein Rahmenplan umfasste sage und schreibe 3 Jahre, innerhalb derer er Hiedi zur bestmöglichen Form führen will. Ein "Comeback" sind Heidis aktuelle zweite Plätze beim Ironman 70.3 in Südafrika und bei der internationalen Mitteldistanz in Lissabon daher lediglich in unserer Wahrnehmung. Aus Sessners Perspektive sind diese ersten Topresultate dieses Jahres Zwischenstationen auf einem gleichmäßig ansteigenden Weg.

Ihrem Temperament entsprechend fällt Heidi Jesberger diese geduldige Herangehensweise mitunter schwer. "Immer wieder höre ich von einer extrem harten Trainingswoche dieser oder jener Athletin. Da habe ich häufig den Impuls, ähnlich harte Trainingseinheiten in mein Programm zu integrieren. Doch letztlich überwiegt eindeutig mein Vertrauen in Jürgens Trainingspläne, die er sehr engmaschig durch leistungsdiagnostische Tests überprüft und anpasst."

Der Weg zur Weltspitze 

Etwa 20% trennen sie im Laufen noch vom Trainingspensum der Weltspitze. Dieses liegt bei den besten Triathletinnen bei rund 60 Laufkilometern im Jahresschnitt. Heidi liegt derzeit bei knapp 50 Wochenkilometern inklusive Ruhephasen. Im Jahr 2006 waren es durch den bereits erwähnten Fersensporn nur durchschnittlich 26 Wochenkilometer, im Jahr darauf behutsame 40. Es ist erstaunlich und zeigt Heidis großes Talent, dass sie selbst in dieser Zeit den Münchner Stadtlauf gewann, bei den Welt- und Europameisterschaften der ITU über die Langdistanz jeweils den 7. Platz holte, und bei der Challenge Roth und beim Ironman Wisconsin in der Top-Ten finishte.

MATERIAL:
Neo: blueseventy helix
Rahmen: Isaac Aerotic
Sattel: Fizik Arione
Wheels: Zipp 303 tubular
Lenkerkombi: Easton
Radschuhe: Chain Haway Carbon
Laufschuhe: Newton
Während ich diese Zeilen schreibe, weilt Heidi bereits auf Lanzarote und bereitet sich auf den Ironman am Wochenende vor. Das Wetter ist sonnig und wird es bis zum Wettkampftag bleiben. 20 bis 27°C klingen nach traumhaften Bedingungen am Arbeitsplatz. Der Wind soll mit Stärke 5 aus Norden wehen. Das sind 30-40 km/h Windgeschwindigkeit und bedeuten harte Arbeit auf dem Rad. Richtig schwer wird das Rennen aber durch zahllose Böen, die einem noch erheblich rüder um die Ohren wehen und damit das extrem anspruchsvolle Höhenprofil mit 2500 Höhenmetern mehr oder weniger bedeutungslos machen. Wo man die Kette rechts liegen hat und wo man auf den kleinsten Gängen kurbelt entscheidet häufig mehr der Wind als die Schwerkraft. Das kann auf wohlverdienten Abfahrten durchaus nerven, wenn man nicht darauf eingestellt ist.

Ironman Lanzarote: Die Favoritinnen

Wenn es auf dem Rad hart wird, spielt das der enorm radstarken Spanierin und zweifachen Siegerin Virginia Berasategui in die Karten, die neben der Schottin Bella Comerford als Favoritin gelten dürfte. Wir notieren bei letzterer ein Plus für den Sieg beim Ironman Südafrika und ein Minus für die mangelnde Regenerationszeit nach dem nur sechs Wochen zurückliegenden Rennen. Sie gehört jedoch zur Trainingsgruppe um den australischen Erfolgstrainer Brett Sutton, für dessen Athleten ohnehin andere physiologische Schranken zu gelten scheinen. Mit Comerford wird also zu rechnen sein.

Zu nennen sind noch Tara Norton, die ihr letztes großes Rennen, den Ironman Arizona, auf Platz 6 finishte sowie die Dänin Charlotte Kolters, die letztes Jahr die stärkste Dame auf den ITU-Langdistanzen war. Wir notieren für sie ein Plus für ihre Fähigkeiten als Schwimmerin und ein weiteres für ihren Raddruck, sowie ein Minus für die zu erwartende Laufleistung.

Heidi Jesberger wird wahrscheinlich im Wasser etwa 5 Minuten auf die Spitze verlieren (wir notieren ein Minus); auf dem Rad zeigte sie jedoch zuletzt gute Trainingsleistungen, außerdem kennt sie die windigen Verhältnisse auf Lanzarote sehr gut (Plus).

Nach dem Radfahren könnte sie, wenn alles gut läuft, ihre Laufstärke ausspielen (Plus). Vor vier Wochen bei der Mitteldistanz in Lissabon lief sie den abschließenden Halbmarathon in 1:22 Std. -- ein mehr als gelungener Formtest. Beim Ironman 70.3 in Südafrika lief sie den zweitbesten Laufsplit des Tages, nur knapp geschlagen von Desirée Ficker, die bekanntlich als Marathonläuferin für die USA nach Peking wollte. Es wird also spannend bis zum Schluss, nicht zuletzt durch Duathlonspezialistin Ulrike Schwalbe, die, wenn überhaupt, erst ganz zum Schluss im Spitzenfeld auftauchen wird (ein Plus für den spannenden Rennverlauf).

Heidis Ziel ist Platz Drei und die Qualifikation für Hawaii. Wir drücken die Daumen!
Arne Dyck

Heidi Jesberger
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