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Home arrow Laufen arrow Gelaufen: Asics Gel Noosa Tri 25th
6.05.08
Gelaufen: Asics Gel Noosa Tri 25th
Asics Gel Noosa Tri 25th: Gut oder Gimmick?
Asics Gel Noosa Tri 25th: Gut oder Gimmick?
Nachdem Triathlonschuhe überwiegend von kleineren Schuhherstellern angeboten werden, kommt nun Asics als Schwergewicht der Branche mit der zweiten Auflage seines Triathlonmodells auf den Markt. Nach einem ausführlichen Test findet Ihr in diesem Beitrag unsere Einschätzung zu den bunten Tretern.
Von Uli Fluhme und Stefan Schröter

Asics Tri Noosa 25th anniversary

Asics versucht sich mit dem „Tri Noosa“ mittlerweile in der zweiten Generation an einem Triathlonlaufschuh. Die gelinde gesagt „auffällige“ Farbgestaltung scheidet die Geister in Liebhaber und Kopfschüttler, wird jedoch bei der nicht seltenen Spezies des extrovertierten und/oder narzisstischen Triathleten zweifelsohne seine Liebhaber finden. Wer einen langen Atem hat, sollte sich den Schuh zulegen und für 20 Jahre im Keller verschwinden lassen.

Der „Noosa“ erscheint wie ein Zwitter aus zwei von Asics Erfolgsmodellen, dem Lightweight Trainer „DS Trainer“ und dem leicht gestützten Wettkampfschuh „DS Racer“, wobei scheinbar mehrere Elemente verschiedener Generationen kombiniert wurden.

Die Zunge und die Ferse sind mit besonders weichem Material ausgekleidet
Die Zunge und die Ferse sind mit besonders weichem Material ausgekleidet
Die grauen Pronationsstützen sollen das Einknicken des Fußes nach innen vermindern
Die grauen Pronationsstützen sollen das Einknicken des Fußes nach innen vermindern
Fest sitzende Schnürsenkel und asymmetrischer Zuschnitt der Schnürung
Fest sitzende Schnürsenkel und asymmetrischer Zuschnitt der Schnürung
Am Design des Schuhs scheiden sich die Geister
Am Design des Schuhs scheiden sich die Geister

Hinzu kommen Attribute, die einen echten Triathlonschuh ausmachen sollen. So ist die Zunge dicker, um ein angenehmes Barfußtragegefühl zu ermöglichen. Zum selben Zweck wurde der Bereich um die Ferse mit einem angenehm weichen Material ausgefüllt, das Blasen und Hautabschürfungen vermeiden soll.

Für das Barfußlaufen konzipiert: Die Polsterung an Zunge und Ferse
Für das Barfußlaufen konzipiert: Die Polsterung an Zunge und Ferse

Die standardmäßig verbauten Schnürsenkel sind erstaunlich rutschresistent. So wird das An- und Ausziehen zwar etwas erschwert, aber einmal angepasst rutscht und wackelt nichts mehr, insbesondere da das letzte, fakultative Loch sehr tief liegt. Schade, dass diese Schnürsenkel nicht im gesamten Asicsprogramm zum Einsatz kommen. Ich überlege bereits, mir diese an meine Wettkampfschuhe Asics Hyperspeed 2 zu montieren.

Wird mitgeliefert: Elastische Schnürsenkel samt Schnellverschlüssen
Wird mitgeliefert: Elastische Schnürsenkel samt Schnellverschlüssen
Warum diese Senkel jedoch ausgerechnet an einem Triathlonschuh enden und wie diese sich mit einem schnellen Wechsel vertragen sollen, bleibt wohl Asics’ Geheimnis. Doch keine Bange, dem Schuh sind zusätzlich flexible Gummibänder im dezenten Neongelb inklusive Schnellverschluss beigelegt, die einen flotten Wechsel ermöglichen. 

Apropos Schnürung: diese verläuft auf dem Schuh vorne leicht nach innen. Der tiefere Sinn dafür blieb mir leider verborgen, vielleicht sorgt es tatsächlich für einen besseren Halt. Oder es soll schlicht zu einem gefälligeren Design verhelfen.

Die Schnürung aktueller Asics Modelle verläuft zur Großzehe hin
Die Schnürung aktueller Asics Modelle verläuft zur Großzehe hin

Um einen subjektiven Praxistest einordnen zu können, sollte eine grobe Vorstellung bezüglich der Charakteristika des Testers bestehen, sind Laufschuhe doch eine sehr individuelle Angelegenheit. Ich laufe seit nunmehr zwölf Jahren und begann wie die meisten Läufer mit eher schweren Schuhen, u.a. Asics-Modellen aus der 1000er und 2000er Serie. Mit zunehmenden Kilometern und daraus resultierender verbesserter Laufökonomie, insbesondere dem Wechsel vom Rück- zum Mittel-/Vorfußlaufen, hat sich die Wahl meines Schuhwerks zunehmend in Richtung Lightweight Trainer für jegliches Training und Racer für Bahn, Schlamm und Wettkämpfe verändert. War ich anfangs auf eine Pronationsstütze (Verhindert ein zu starkes Abknicken des Fußes nach innen) angewiesen, komme ich mittlerweile auch mit gänzlich neutralen Schuhen zurecht und kann quasi jeden Schuh problemlos laufen. Konsequenterweise laufe ich daher eher leichte Schuhe, da krasse Dämpfungen und Führungen eher hinderlich sind.

Folgende Lightweight Trainer habe ich in letzter Zeit malträtiert:

  • diverse Asics DS Trainer (der geht immer, wobei ich das aktuelle Modell nicht kenne und es weicher sein soll)
  • Mizuno Wave Elixir (ein wenig zu träge und schwer)
  • Mizuno Wave Idaten 2 (einer meiner Favoriten für lange Läufe)
  • Saucony Fasttwitch Endurance 2 (will mir nicht richtig gefallen, zu breit und schwer)
  • Nike Zoom Moire (kann mehr als man denkt)
  • Puma Complete Prevail I (war nur kurze Zeit gut)
  • New Balance 900 (gefiel mir gar nicht, viel zu breit)
  • Nike Zoom Elite (Monsterdämpfer, viel zu hoch, für die allerersten Kilometer nach einer Pause vielleicht brauchbar)

Als Wettkampfschuhe kamen zum Einsatz:

  • mehrere Asics DS Racer
  • Asics Hyperspeed 1 und 2 (mein aktueller Marathonschuh)
  • Adidas Racer RC (meine Gelände-Temposchleuder)

Marathon laufe ich im Bereich +/-2:40 und im Ironman 3:0X bei 50-130 Wochenkilometern.

Da mir die aggressive Farbgebung des „Noosa“ nicht gefällt, steuerte ich bei meinem ersten Lauf im irischen Dauerregen direkt die matschigen Fussball- und Rugbyfelder an. Das ist natürlich für den Test dieses Schuhs nicht fair, da dessen Einsatzzweck wohl auf der Strasse respektive leichtem Schotter zu suchen ist, doch da müssen fast alle meiner Schuhe durch. Auf den ersten Metern macht sich gleich die doch recht straffe Seitenführung des Schuhs bemerkbar, die ich als nicht unangenehm wenn auch entbehrlich empfinde. Sie dürfte vor allem in Langdistanztriathlons den eher weniger effektiven Läufern zu Hilfe kommen. Zudem spürt man eine leichte Vorbiegung des Schuhs, die wohl das Abrollen erleichtern soll, was mir ebenso weder hilft noch mich stört.

Die Dämpfung 

Die Dämpfung kann als hart bezeichnet werden, wie das bei einem Wettkampfschuh auch sein sollte. Sie ist härter als beim DS Trainer, egal welcher Generation (da wechselt man seitens Asics über die Jahre immer wieder mal die Härtegrade), aber einen Tick weicher als beim Racer. Schade aber, dass sich diese Einsparung bei der Dämpfung nicht auf der Waage bemerkbar macht, denn der „Noosa“ wiegt laut Asics genauso viel wie ein DS Trainer. Im Vorfußbereich ähnelt er eher dem DS Racer, sowohl was Dämpfung als auch Breite angeht. Der Schuh lädt dazu ein, Tempo zu machen. Etwas enttäuschend ist die Haftung des Vorfußes auf nassem Asphalt bei Geschwindigkeiten südlich von 3:45min/km. Die bei verschiedenen Asics über die Jahre immer wieder zum Einsatz kommenden „Noppen“ verrichten hier viel bessere Dienste.

Zwiespältiger Eindruck: Die Sohle des Ascis Gel Noosa Tri
Zwiespältiger Eindruck: Die Sohle des Ascis Gel Noosa Tri

Löcher in der Sohle 

Dafür zeigt der Regentest, dass die drei unter der Sohle angebrachten Löcher tatsächlich durchlässig sind, tritt hier das Wasser doch als erstes in den Schuh. Demnach sollte es auch in die angedachte andere Richtung – als Abfluss von innen nach außen – funktionieren. Der Nutzen dieser Löcher als Abfluss wird durch das von außen eindringende Wasser leider wieder zunichte gemacht. Profitieren könnte man also theoretisch dann, wenn der Schuh von oben nass wird, wie dies beispielsweise beim Abkühlen des Körpers mit Wasser der Fall sein kann. Persönlich würde ich einen geschlossenen Schuh vorziehen, aber das ist wohl Geschmacksache. 

Löcher in der Sohle: Lässt Luft an die Füsse, leider auch Wasser
Löcher in der Sohle: Lässt Luft an die Füsse, leider auch Wasser

Zu Hause angekommen erschien mir der „Noosa“ beim Ausziehen relativ schwer, da ziemlich aufgesogen mit Wasser. Das können echte Wettkampfschuhe mit weniger Obermaterial besser.

Gut bei Tempoläufen 

Im Rahmen meiner Marathonvorbereitung lief ich den „Noosa“ bei Tempoläufen, wofür er sehr gut geeignet war (insgesamt 130km in drei Wochen). Ich finde den Schuh direkt, subjektiv „schnell“ und ansprechend leicht für diesen Trainingseinsatz.

Im abschließenden Barfusstest (45 min. locker) bekam ich keine Blasen, doch solange die Füße trocken sind, habe ich in dieser Richtung selten Probleme. Eine Integration der Zunge in das Seitenmaterial des Schuhs, um potentielle Reibungen in diesem Bereich zu vermeiden, fehlt aber ebenso wie seltsamerweise auch eine Schlaufe oberhalb des Fersenteils, um als Einstiegshilfe zu dienen. Die guten Ansätze in Richtung triathlonspezifischer Schuh erscheinen somit ein wenig halbherzig.

Das Aussehen wurde von meinen Mitläufern ausschließlich negativ beurteilt, wobei es sich ausnahmslos um reine Läufer handelte. Neben dem Verzicht auf Schokolade riet mir ein Laufkollege noch dazu, diesen Schuhen zu entsagen, sollte ich eine neue Marathonbestzeit anstreben. Ein anderer sagte nur „add compression socks to this…“, ein Dritter schlicht „Fugly“ (neuenglische Wortkreation aus zwei Wörtern).

Für wen ist der Schuh also geeignet? Es gibt zwar langsame Läufer, die auch den Ironman problemlos in leichtesten Wettkampfschlappen bewältigen und auf der anderen Seite Profis wie Thomas Hellriegel, den man schon mal in 2000er Asics in Kona sieht. Diese sind jedoch in der klaren Minderheit und müssen meine folgenden Einschätzungen entsprechend distanziert betrachten. Für die große Mehrheit versuche ich jedoch folgende subjektive, ungefähre Klassifizierung vornehmen, um einen groben Hinweis zu geben.

Eher geeignet für:

  • mittelschnelle Sprint- und Kurzdistanzler
  • schnelle Ironmen
  • Läufer die einen Schuh mit Führung mögen
  • Läufer die einen eher harten, direkten Schuh mögen
  • Narzissten
  • Sammler

Weniger geeignet für:

  • Läufer, die einen gedämpften Schuh suchen (-> DS Trainer?)
  • Schnelle Kurzdistanzler (-> Hyperspeed? Piranha?)
  • Langsame Ironmen (->2000er?)
  • Läufe abseits von Asphalt und harten Naturwegen
  • Zurückhaltende Menschen

Bei Fragen stehe ich im Forum gerne zur Verfügung.
Uli Fluhme

Über den Autor
Uli Fluhme hält im IRONMAN eine Zeit von 8:59 Stunden. Er ist heute Hobbyläufer mit Marathonläufen unter 2:40 Stunden. 

Auf der nächsten Seite: Die Meinung von Stefan Schröter



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