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30.03.08
Test Kompressionssocken: CEP Running O2max
Kompressionssocken von CEP
Kompressionssocken von CEP
Ob ich Angst habe, schwul zu werden, wenn ich CEP Socken testen würde, fragte mich Arne. Klare Antwort: Ja. Aber um vorweg das erste Testergebnis zu bieten: ich bin es nicht geworden. Gewisse Vorsichtsmassnahmen hatte ich natürlich sicherheitshalber getroffen.
Von Uli Fluhme und Dirk Lahn

Kniestrümpfe zum Laufen? Nein, also den Blödsinn fang’ ich gar nicht an. Dabei sehe ich am Ende eines jeden Bürotages rund um die versumpften Knöchel aus wie eine alte Hausfrau. Manch einer mag einwerfen, dass eigentlich nicht nur die Knöchel, sondern auch das Gesamtbild betroffen seien, aber das lassen wir hier mal dahingestellt. Tatsache ist, wer Kompressionstrümpfe trägt, dessen Knöchel saufen nicht ab. Dieses „Versaufen“ ist ja kein allein optischer Makel, sondern durchaus auch vom Befinden her nicht optimal. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass es mich richtiggehend stört, aber wenn dem abgeholfen werden kann, warum nicht? Dennoch, es ist nicht schlimm genug, als dass ich jetzt täglich diese einengenden Kniestrümpfe trage, aber es gibt drei Ausnahmen, bei denen derlei „Gesocks“ nun seit ein paar Jahren bei mir zum Einsatz kommt.

Zunächst sind dies (Langstrecken-) Flüge. Ich möchte meine Presswürste (die Socken, nicht die Beine) nicht mehr missen, habe quasi keine geschwollenen Beine, egal wie lange der Flug dauert. Und der kann ja nicht zuletzt bei uns Triathleten ziemlich lange dauern. Zweitens trage ich die Socken ab und an, wenn ich nach einem langen Lauf zu Hause angelange und als unmittelbar nächstes Highlight des Tages Spazierengehen, Bummeln oder gar Shoppen ansteht (alles rein freiwillig natürlich). Dabei trage ich die Socken nicht, um beim Kauf kurzer Hosen einen besonders einfältigen Eindruck zu machen - das gelingt mir auch so ziemlich gut -, sondern um das schwere-Beine-nach-dem-Lauf-Syndrom zu bekämpfen. Ich bilde mir ein, dass es sogar ein wenig klappt.

Drittens bin ich nun auch schon seit fast fünf Jahren 29, glaube trotzdem noch immer so unverwundbar zu sein wie mit 25 und gönne mir deshalb – natürlich nur zu Testzwecken – durchaus einmal 500 Laufkilometer in vier Wochen. Um die daraus resultierende Wadenverhärtung zu bekämpfen, schlüpfe ich in die Kompressionssocke (einseitig!) und verspreche mir bessere Durchblutung der betroffenen Wade. Auch hier: Ich glaube, es hat was gebracht.

Doch sich heimlich in diese Dinger reinzuwürgen und sie sodann beschämt unter langem Beinkleid verschwinden zu lassen, ist die eine Sache. Aber Arne will mehr: Das Tragen der Socken beim Sport. Alle reden immer vom Laufen, aber wir Triathleten können uns zwei Steigerungsformen ausmalen. Kompressionssocken auf dem Rad und – jetzt kommt’s – beim Schwimmen.

Jeder Leser stellt sich nun einen vom Winter ausgebleichten Triathleten in Badehose (Speedo!) mit Kniestrümpfen vor. Man hat es als Deutscher im Ausland bekanntermaßen nicht leicht, aber als Deutscher Triebtäter im Ausland stelle ich es mir noch ein wenig schwerer vor. Die Kompressionssocken müssen aus dem Schwimmbad wohl draußen bleiben. Ich habe noch ein paar Monate hier in Irland vor mir. Also auf dem Rad? Ich bin ja als Radrennfahrer groß geworden, in einer Zeit, in der man noch Rahmen aus Columbus SL fuhr – die Poser fuhren SLX – und eine Rahmenschaltung bediente, deren Rasterung ein bahnbrechende Neuheit darstellte. Radhosen waren schwarz und Socken weiß und kurz. Man hat ja Prinzipien.

Laufen mit Kniestrümpfen also. Hier in Irland ist es ja selten richtig kalt, womit die Möglichkeit diese Undinger unter einer langen Laufhose zu verstecken ausscheidet. Und meine Morgenläufe sind mittlerweile auch wieder teilweise bei Helligkeit. Also im Halbdunkel bei Straßenbeleuchtung mit Strümpfen durch die Gassen huschen? Der Ire ist ja ein lustiger Zeitgenosse, aber eigentlich doch ziemlich konservativ. Männer sind hier noch Männer, spielen also Rugby. Man mag sich kaum ausmalen welchen psychischen Qualen Sean Kelly ausgesetzt war, als er in engen Radlerhosen über das Land radelte. Ich komme mir schon wie eine Tunte vor, nur weil ich ab und zu „tights“ trage.

Ach, weg mit all’ der Eitelkeit und Unsicherheit, ist schließlich eine Großstadt, juckt doch niemanden, wie ich mich hier zum Affen mache. Und überhaupt, wer sieht mich denn? Also, Mut zusammen und los. Halt, eine Ausnahme noch: Das club training. Echte Läufer also, keine Jogger, sondern leichtfüßige, affenschnelle Mittelstreckler. Da ist zum Beispiel Eugene, dessen Prügelknabe ich ab und zu spielen darf. Irischer Meister über 3.000 Hindernis, die Meile in vier Minuten – youknowwhatImean. Der läuft ohne Socken und macht sich so oder so schon über mich Dickerchen lustig. Noch mehr Häme ertrage ich echt nicht. 

Unter Triathleten auf dem Vormasch: Socken von CEP
Unter Triathleten auf dem Vormasch: Socken von CEP
Schon beim Auspacken fühlen sich die CEPs besser an, als meine Schweizer Klinikvariante. Darf man das aber nicht eigentlich für den doppelten Preis erwarten? Knapp 50 Euro sind doch eher happig. Ich hoffe vor allem, dass auch das Anziehen etwas leichter fällt. Und so ist es dann auch. Der Triathlet wird aufatmen, zumindest beim Ironman scheint das Anziehen der Socken in der zweiten Wechselzone eine Erwägung wert. Persönlich vermute ich noch immer, dass der dadurch erlittene Zeitverlust etwaige Vorteile mehr als auffrisst, wenn man denn überhaupt ohne Wadenkrämpfe die guten Stücke angelegt hat. Aber nun gut.

Nicht wirklich unangenehm fühlen sich die Socken dann am Bein an. Die Zehen werden nicht eingeklemmt, wie ich das bisher kannte. Jetzt aber los.

Wusste ich es doch, schaut eh’ keiner. Halt, hat die da drüben gerade…? Und der Typ mit Hund…? Paranoia pur. Ich schalte alle negativen Gedanken aus und höre in meine Waden. Nichts. Fühlt sich an wie immer. Weiter. Wieder reinhören. Gleichgültigkeit schallt zurück. Ein Durchschnittstag bei Durchschnittswetter (Starker Wind, viele Wolken, ein wenig Regen, aber auch Sonne) und Durchschnittstraining (90 min. locker bis flott). Bis zum Schluss nichts zu spüren als den ein oder anderen peinigenden Blick. Schnell wieder rein ins Haus, durchs Treppenhaus gesprintet, in die Wohnung, Türe zu. Durchatmen.

Wieder Reinhören in die Beine. Nichts. Zumindest nichts, was da nicht sonst auch nach einem solchen Lauf ist. Der Arbeitstag plätschert dahin, nichts passiert. Am nächsten Morgen raus zum nächsten Lauf, wieder wie ein Mitteleuropäer mit kurzen, weißen Socken bekleidet. Wieder lausche ich in meine Waden. Ein weiterer Durchschnittstag mit Durchschnittswetter und Durchschnittstraining (60 min. lockerer Lauf). Alles wie immer.

Eine Langzeitstudie kann ich nicht bieten, doch deren Nutzen ist bei nur einer Testperson ohne Kontroll- und Gegenkontrollgruppe so oder so eher fraglich. Es bleibt für mich die Erkenntnis, die ich schon vor ein paar Jahren hatte. Kompressionssocken dürfen im Flieger, als Regenerationsmaßnahme und zur Unterstützung der Verletzungsheilung an die Wade. Wer will, kauft dafür dann den Socken-Mercedes von CEP anstatt im Sanitätshaus den Japaner zum halben Preis. Aber ein Muss sind die Dinger ganz sicher nicht.

(Eugene tauchte dann eines Abends auch mit diesen Socken beim Training auf und zog sie extra für die ganz schnellen Intervalle an. Als Star kann man sich wohl jeden Mist erlauben.)
Uli Fluhme

Auf der nächsten Seite: Die Meinung von Stefan Schröter



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