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12.01.08
IceMan– das Rennen für die wahrhaft Harten
IceMan: Beim Schwimmen ist jede Art von Hilfsmitteln erlaubt
IceMan: Beim Schwimmen ist jede Art von Hilfsmitteln erlaubt
Eigentlich ist es ja kaum zu fassen. Die komplette Triathlonbranche einschließlich aller Beteiligten sieht sich ja gerne als eine der härtesten. Eigentlich. Und dann so was!
Von Andreas Staudt

Natürlich unterscheidet sich die Sportart Kurzdistanz-Triathlon sehr deutlich von der Langdistanz;- genaugenommen gibt es wohl keine zweite Sportart die sich, trotz Namensgleichheit so sehr, ääh, ja, wie sag ich es jetzt...? Hm. „Keine zweite Sportart, die sich so sehr unterscheidet?“ Wovon? Ja, eben.

Also: Kurzdistanz ist ein ganz anderer Sport als Langdistanz. Und Wintertriathlon ist nicht gleich Wintertriathlon und hat, – zunächst – erstmal außer drei unterschiedlichen Disziplinen (und vielleicht den fliegenden Wechseln dazwischen), weder mit Lang- noch mit Kurzdistanz auch das Mindeste zu tun. Soweit, so gut. Schön, dass wir darüber gesprochen haben. Nun sind aber gerademal gut drei Jahre ins Land gezogen, seit sich aus den Reihen des Regensburger Triathletenpacks (in welche Ecke man die jetzt auch immer stellen will) eine handvoll Aufrechter darangemacht hat, einen Wintertriathlon auf die Beine zu stellen, der zumindest, was die Disziplinen angeht, mehr in der Gegend zwischen Kurz- und Langdistanz angesiedelt ist als in der des klassischen Wintertriathlons mit Laufen, Mountainbiken und Skaten.

Und was passiert? Nix. Zumindest zunächst einmal nix. Der ernsthafte Triathlet bleibt zuhause und lächelt über die Spinner, die bei Temperaturen um den Nullpunkt, mal bei Sonne, mal unter Wolken und zwischen Eisschollen, in die Donau steigt, um auf den Startschuss zum IceMan zu warten. Der Name ist nämlich Programm und nur zufällig phonetisch in der Ecke einer bekannten Langdistanz-Serie angesiedelt.

Der echte Wintertriathlon 

Geschwommen wird im Freien, ebenso natürlich wie das Radfahren und das Laufen. Die Distanzen hören sich lächerlich an: 400m, 6km, 3km, und tatsächlich gibt es winterliche Crossduathlons, deren Teilstrecken um ein Vielfaches länger sind, aber, und das macht wohl den kleinen Unterschied, eben nur Duathlons sind und damit vor den Härten des Winters kuschen, also ein Triathlon für Nichtschwimmer bleiben. Nicht mehr und nicht weniger, und vollkommen unabhängig von den ausgeschriebenen Distanzen. Beginnen wir, trotzdem wir uns noch im vorderen Drittel des noch Kommenden befinden, doch geschwind, zu rekapitulieren: Ein Triathlon im Januar, genauer am Sonntag nach Dreikönig, bei dem die klassischen Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen im Freien durchgeführt werden mit lächerlich erscheinenden Distanzen.

Bevor sich nun jemand selbstgefällig zurücklehnen will und still bei sich denkt „was soll das schon werden“, will ich die dräuende Frage in den Raum stellen: schon darüber nachgedacht, wie die Sache aussieht, wenn die 6-km-Radstrecke vereist und der Rand selbiger von Tretminen vierbeiniger Quälgeister, knöcheltiefem und verharschten Schnee oder ebenfalls Eis verseucht ist?

Gut, wir nähern uns dem springenden Punkt. Wenn alles optimal läuft, frühlingshafte Temperaturen mit mittäglichem Sonnenschein die Bürgerschaft nach vertilgtem Schweinsbraten und Knödeln zu einem Spaziergang ins Freie lockt, mag die Angelegenheit kein großer Schritt für die Menschheit bedeuten, aber zwei Faktoren darf man nicht aus den Augen verlieren: dass Sonnenschein Fehlanzeige sein könnte und dass Donauwasser im Januar auch bei Sonnenschein eher um den Gefrierpunkt temperiert sein wird denn im zweistelligen Bereich. Und damit sind wir am Ziel des kleinen Exkurses;- denn die härtesten der Harten bleiben auf der Couch oder gehen, nachdem sie ihren Schweinsbraten und die Knödeln kurz aufgestoßen haben, im Fitnessstudio ne Runde zum Spinning oder ne handvoll Gewichte stemmen, aber auf keinen Fall vor dem Mittagsmahl zum IceMan, denn nebenbei bemerkt: man könnte ja auch krank werden.

IceMan: man weiß nie, was passiert und wer gewinnt!
IceMan: man weiß nie, was passiert und wer gewinnt!
So kommt es, dass die Mehrzahl der Teilnehmer der bisherigen Auflagen dieses Wintertriathlons nicht aus dem Lager der Triathleten kommt, sondern von Wasserwacht, DLRG oder aus sonstigen Vereinen, wo man niemals nach Triathleten suchen würde. Und genau dies macht die Veranstaltung so interessant: Man weiß nie, was passiert und wer gewinnt! Ein Triathlet, der auf alle drei Disziplinen geeicht ist? Ein Rettungsschwimmer, der auch in eiskaltem Wasser die Übersicht behält, die Strömung effektiv nutzt und auf dem Fahrrad ein behagliches Polster fürs Laufen schafft? Oder ein Läufer, der in der mal mehr oder weniger starken Strömung den Ausstieg glücklich erwischt und im letzten Split davon profitiert, dass einer der Favoriten beim Radfahren einen an sich harmlosen Ausrutscher hatte und sich zu lange nicht aus den zugezogenen Pedalriemchen befreien konnte?

Schwimmen 

Ganz so schlimm, wie sich die Geschichte auf den ersten Blick präsentiert, ist es dann nämlich gar nicht. Freilich bringt der im Sommer übliche Wetsuit den Startwilligen kein Stück weiter, aber schnell haben die ansässigen Tauchgeschäfte die Chance erkannt und verleihen zu günstigen Konditionen 7mm dicke Halbtrockenanzüge, in die das Wasser nur so langsam einsickert, dass der Körper es bereits erwärmt hat, wenn man spürt, dass es feucht wird. Weiterhin sind alle Formen von Schwimmhilfen erlaubt und werden auch eingesetzt, als da wären Flossen, Paddles, Schwimmbretter oder Schnorchel. Als weitere Erleichterung bietet die natürliche Fluß–Strömung Hilfe an, wenngleich ich nicht verschweigen will, dass die Hauptproblematik darin besteht, nicht an der Ausstiegsstelle vorbeigeschwemmt zu werden. Man muss wirklich zum richtigen Zeitpunkt das gegenüberliegende Ufer und die Ausstiegsstelle treffen, sonst ist der Wettkampf bereits gelaufen, bevor es wirklich anstrengend wird.

Ein erster Vorgeschmack davon ist dann schon das Ablegen des Neos. Diese Halbtrockenanzüge sind wirklich nicht darauf ausgelegt, schnell ausgezogen zu werden und alleine die Anstrengung, die dicke Gummipelle über die Schultern zu ziehen, erfordert fremde Hilfe und im Weiteren, sich zumindest der Neopren-Schuhe im Freien zu entledigen, weil man sich seinen Wechselplatz im beheizten Zelt sonst unweigerlich mit einem Schwall aus den Tretern versaut.

Dieses Zelt ist übrigens wie der später folgende Jagdstart das einzige Zugeständnis an Bequemlich- oder meinetwegen auch Behaglichkeit., aber schließlich soll den Teilnehmern eine außergewöhnliche Veranstaltung geboten werden;- man will sie ja nicht umbringen und mit nassen Haaren oder Wasser im Ohr in die Kälte schicken...

Radfahren 

Die Radstrecke ist am besten mit „urban crossparcour“ umschrieben: befestigte, aber nicht asphaltierte Wege, ein Stück Strasse mit zackigen Ecken bzw. Rasengitterplatten und je nach Laune der Veranstalter ein paar künstliche Hindernisse, an denen die vordersten Zuschauerreihen an diejenigen mit dem höchsten Gebot vergeben werden. An sich bietet die Strecke keine allzu argen Schwierigkeiten für diejenigen, die mit ihrer Bremse umgehen können oder ihr Rad effektiv an der Driftgrenze zu bewegen verstehen, selbst bei Feuchtigkeit wird’s schlimmstenfalls ne Sauerei, aber wehe, im Vorfeld der Veranstaltung ist Schnee gefallen oder die tagsüber sonnenbeschienenen Flächen sind über Nacht gefroren! Die Wahrscheinlichkeit dafür ist hoch;- von bisher drei Veranstaltungen fanden bei zweien die beiden letzten Disziplinen auf Eis statt und natürlich rücken die Spezialisten mittlerweile mit Spikereifen aus.

Laufen 

Der abschließende Laufsplit gleicht dann einem Eierlauf mehr als einer flüssigen Fortbewegung;- dafür ist ein sehr großer Teil der Strecke vom Veranstaltungsgelände aus einsehbar und in Rufweite;- die Läufer erfreuen sich also nahezu vollständig besten Supports aus Zuschauerkehlen, Pfeifen, Ratschen, Rasseln und Tröten und haben außerdem ihre Kontrahenten meist gut im Blick. Ich kenne jedenfalls keine Veranstaltung, wo ich persönlich nach nem versiebten Schwimmen so konsequent wie beim IceMan das Feld auf dem Rad und beim Laufen von hinten aufrollen, und mir ein Kontrahent nach dem andern wie auf dem Silbertablett serviert, schnappen kann.

Aktuell sah dies zuletzt so aus, dass ich den Schwimmausstieg trotz ansonsten perfekt umgesetzter Taktik verpeilt habe, zusätzlich mit einer Zeitstrafe deswegen gesegnet als Viertletzter von rund 25 Startern mit anderthalb Minuten Abstand zum Vordermann auf die Radstrecke gelassen wurde und als Gesamt-Fünfter ins Ziel kam. Zum Glück gibt es keine Altersklassen, dafür aber, wie oben schon angedeutet, regelmäßig Überraschungen.

Dazu gehört dann auch die Siegerehrung, die gleichermaßen ungewöhnliche wie imposante, mit der Flex gestaltete Wanderpokale für die Sieger bereithält und Sachpreise, die man einer solchen Provinzveranstaltung nicht im Traum zutrauen würde. Während sich die Gewinner der Teamwertung mit einem Wochenende im dicken Volvo belohnt sahen, gingen die Ersten der Herren und Damen in diesem Jahr mit einem neuen iPod Nano nach Hause. Angesichts der Unabwägbarkeiten also eine durchaus akzeptable Option zum mittäglichen Nickerchen und in Zukunft vielleicht auch mehr und mehr nicht nur für Weicheier, sondern auch für Triathleten...
Andreas Staudt

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