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Home arrow Radfahren arrow Radkoffer: Marktübersicht und Bewertung
14.01.08
Radkoffer: Marktübersicht und Bewertung
Radkoffer: Was sie taugen, erfährt man am besten von den Käufern nach ein paar Flügen
Radkoffer: Was sie taugen, erfährt man am besten von den Käufern nach ein paar Flügen
Traininslagerzeit – Radkofferzeit: Wer dem heimischen Winterwetter entflieht um unter südlicher Sonne das winterträge Fleisch zu geißeln, wird per Flugzeug anreisen und dabei häufig das eigene Rad mitnehmen wollen. Damit es wohlbehalten am Zielflughafen ankommt, ist ein stabiler Radkoffer eine Überlegung wert. Die Community von triathlon-szene.de hat die wichtigsten Modelle in einer kleinen Marktübersicht zusammengestellt und getestet.
Aufgezeichnet von Arne Dyck

Radkoffer: Die Haltbarkeit

Die Erfahrung zeigt: Was stabil aussieht, muss nicht stabil sein. Die meisten Radkoffer haben nämlich genau hier ein Problem: Nach fünf bis zehn Flügen sind viele Hartschalenkoffer bereits so ramponiert, dass ein Gebrauch nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich ist. Schaden nimmt dabei meistens nicht die Schale selbst, sondern Anbauteile, allen voran die Rollen, Haltegriffe und Schlösser. Alles, was von der kompakten Form des Koffers ein wenig absteht oder sich an einer Ecke befindet, bleibt im rauen Flugbetrieb früher oder später auf der Strecke. Während abgeschlagene Schlösser durch ein Gurtband ersetzt werden können (zumindest beim nächsten Trip ...), sind fehlende Rollen auf dem Weg zum Flughafen extrem nervig. Unbrauchbare Haltegriffe sind noch schlimmer, und neulich hörte ich auch von einem Amoklauf infolge unbrauchbarer Rollen und Griffe.

Beim Kauf wird man daher besonderen Wert auf stabil verankerte Rollen legen. Sie sollten nach Möglichkeit nicht an den äußersten Ecken des Koffers platziert sein, sondern etwas entfernt davon im Kofferboden. Ersatzrollen sind eine sinnvolle Dreingabe einiger Anbieter, aber sie macht nur dann Sinn, wenn allein die Rolle, nicht aber der umgebende Kunststoffboden ramponiert wurde. In ein gebrochenes Eck- oder Bodenstück kann man keine Ersatzrolle schrauben.

Bei den Griffen ist es von Vorteil, wenn es mehrere davon gibt. Standard ist ein Griff an der Oberseite und einer an einer Schmalseite (in Fahrtrichtung des Koffers). Möge einer von beiden lange durchhalten.

Platzangebot und -bedarf

Radkoffer sollten möglichst viel gut nutzbaren Stauraum bieten, gleichzeitig aber selbst kompakte Außenmaße aufweisen. Die größeren Modelle passen nicht in allen Fällen in die klassischen Mercedes-Taxis mit Stufenheck. Kombis á la VW Passat gehen immer.

Die Größe des Innenraums ist vor allem für Besitzer sehr großer Rahmenhöhen relevant – und für Eigentümer eines dieser Rahmen mit verlängertem Sitzrohr. Für alle anderen gilt: Ein Rennrad samt Laufrädern und Aerolenker passt immer hinein. In die Lücken passen in allen Fällen auch Kleinigkeiten wie Werkzeug, Trinkflaschen, Radschuhe und häufig auch der Helm. Vorsicht: Trifft das Gepäck erst später als der Eigentümer am Urlaubsort ein, was häufig vorkommt, wird man die beiden letztgenannten besonders schmerzlich vermissen, denn ein Rad kann man zur Not mieten, ohne Helm und Radschuhe ist man jedoch aufgeschmissen.

Ausstattung

Neben möglichst hochwertigen Rollen, Schlössern und Haltegriffen ist auch das Innenleben eines Radkoffers ein wichtiges Kriterium. Dicker Schaumstoff an den Seitenwänden ist Standard, er schützt Rahmen und Laufräder ein wenig vor seitlichem Druck und hilft, alle Einzelteile im Koffer am Platz zu halten. Praktisch sind Spanngurte im Inneren, man kommt aber auch ohne sie aus. Sehr gut sind Gestelle am Boden des Koffers, die Gabel und hintere Ausfallenden per Schnellspanner aufnehmen. Dadurch wird ein Kontakt der scharfen und empfindlichen Kettenblätter mit dem Kofferboden verhindert und gleichzeitig der Rahmen gut fixiert. Angeboten wird ein solches Gestell meistens nur bei teureren Koffern, hier und da gibt es sie als optionales Zubehör. Wie man sein Rad am sichersten in einem Radkoffer verstaut, haben wir in einem Videobeitrag ausführlich besprochen.

Textile Radtaschen

Was robust aussieht, wird vom Flughafenpersonal mit gnadenloser Härte behandelt. Einem Radkoffer eine Rolle abzuschlagen ist ein roher Gewaltakt und zeigt, welcher Wind an den Laderampen weht. Was empfindlich aussieht, wird meistens besser behandelt. Radtaschen sind deshalb eine echte Option, wenn man die Nerven dazu hat. Auch für Radtaschen gibt es den oben erwähnten Befestigungsrahmen.

Die Vorteile einer Radtasche liegen auf der Hand: Sie überzeugen mit geringstem Eigengewicht, kleinem Platzbedarf und niedrigen Anschaffungskosten. Zudem kann man in einer Radtasche zur Not übernachten, wenn es einmal nötig sein sollte (kein Witz, sondern nackte Flughafenrealität). Behausungen aus Radkoffern haben mehr soziales Prestige, sind aber unbequem. In einem Pappendeckel ist man ein Penner, es sei denn, jemand ist anwesend, der auf ein Mietrad gesetzt hat und und daher nur eine Sporttasche vorweisen kann. Dann ist dieser der Penner, doch das sind Feinheiten.

Pappendeckel

Die preisgünstigste Verpackung ist der Versandkarton vom Radhändler. Man wird ihn häufig gratis bekommen, wenn man höflich danach fragt. Wer sein Rad vom Versandhändler bezog, hat ohnehin einen hochwertigen Versandkarton im Keller.

Pappe ist stabiler als man denkt, zudem wird eine improvisiert aussehende Mischung aus Altpapier, Klebeband und einem Fahrrad vom Bodenpersonal vorsichtiger behandelt, als ein Hartschalenkoffer. Abzuraten ist von der Zuladung weiterer Ausrüstung in den Karton (Kleidung, Schuhe etc.). Zwar ist diese zusätzliche Last für die Pappe kein Problem, doch sei daran erinnert, dass Feuchtigkeit ein natürlicher Feind der Pappe ist und dass es auch auf Mallorca im März gerne mal regnet. Der Autor weiß von einem Fall zu berichten, bei dem zartfühlende Flughafenarbeiter die fragil wirkende Pappschale als letztes Gepäckstück in den Flieger packen wollten, damit dieses ganz zuoberst zu liegen käme. Zu diesem Behufe stellten sie den Karton während des gesamten Ladevorgangs etwas abseits auf den Asphalt, der leider klitschnass war, da es in Strömen goss. Der Besitzer der Pappe betrachtete die Situation durch das Bullauge seines Fensterplatzes mit unfroh wirkendem Gesichtsausdruck, der sich während des gesamten Fluges nicht mehr aufhellte, ganz im Gegenteil, er wurde immer finsterer, je mehr die mitreisenden Sportsfreunde feixten und prusteten.

Die getesteten Modelle

Auf den folgenden Seiten stellen Euch die Eigentümer eine Reihe von Koffern vor. Bei den Bewertungen handelt es sich um Erfahrungswerte und durch Erfahrung gewonnene subjektive Einschätzungen. Die Koffer in der Übersicht:


- POWERBAR Radtasche, ca. EUR 130,-
- RADON Transportkoffer mit 2 Radtaschen, EUR 149,-
- ROSE Travel Box IV, EUR 174,-
- CANYON Bike Shuttle, EUR 249,-
- B&W Case, EUR 315,-
- BIKEBAG First Class, EUR 599,-

Auf der nächsten Seite: Die Radkoffer auf dem Prüfstand



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