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9.01.08
Filmrollen: Rollen für die Steckdose

Manifestiert er sich einerseits nicht unbedingt darin, dass sich relativ unkreative rund 75 Prozent der Starter auf Langdistanzen ihr zweirädriges Spielzeug mit Shimano-Teilen behängen (spöttisch könnte man behaupten, dass der Spaß mit den teuren Spielsachen scheinbar spätestens bei den Lenkerendschalthebeln ein Loch bekommt, wo die Angebote von Mitbewerbern wie Campagnolo oder SRAM rund doppelt so teuer sind wie die aus der Dura-Ace-Gruppe), die es an jeder Ecke zum Spottpreis weit unter Liste gibt wie Sandeimerchen im Kindergarten, geben sich dann immerhin in einschlägigen Foren die großen Kinder die Klinke in die Hand, wenn es darum geht, die aerodynamischen Vorteile des einen Rahmens oder die optischen Werte eines anderen quantifizieren zu wollen.

Während Letzteres als rein subjektives Kriterium an sich sowieso die kleinere Rolle spielen sollte, muss man sich im anderen Fall doch die Frage stellen, wie viel Prozent aller Fahrer das Quantum derer stellen, die in der Lage sind, die aerodynamischen Vorteile eines Rahmen-Komponenten-Fahrer-Konzeptes in einen effektiven Zeitgewinn umzumünzen, der nicht wie ein Weizenkorn in Müllers Mühle zu Staub auf irgendwelchen Dezimalen zerrieben wird, in den dann beim Laufen der Schweiß rinnt.

Aber ich schweife ab und komme nur von hinten durch die Mitte ins Auge, womit aber der Themenbogen wieder elegant aufgespannt wäre. Wahrscheinlich wird es nur wenigen gelingen, sich blindlings länger als nur einige Sekunden auf einer freien Rolle zu halten, und ebenso wenig wahrscheinlich wird es einem blinden Herrenfahrer auf Koks gelingen, die Nürnberger Rostbratwürstel fürs Sommerfest im Seniorenhort nicht durchs Gitter des Grillrostes zu sieben, aber ziemlich sicher kann es gelingen, sich auf den in Teil 2 behandelten, nahezu stromlos operierenden Rollentrainern blind den Wolf zu fahren oder die Optionen, die die Spitze der Pyramide in Sachen Trainingsrollen, Software und Filmen bereithält, derart durcheinanderzusieben, dass man sich wünschen könnte, lieber die Rostbratwürstel mit auf den Rücken gebundenen Händen wieder aus der Grillglut fischen zu müssen.

Vordergründig mag die Frage, welche „Filmrolle“ denn die Beste sei, leichten Herzens beantwortet sein. Lässt man den Blick jedoch etwas in die Ferne schweifen und rekapituliert die nicht völlig sinnentleerte Einleitung, beschert einem die Weitsicht gegebenenfalls Einblick in bisher unbeachtete Spielplätze für Alt und Jung. Beim ersten Betrachten der Prospekte verblüfft zunächst die Ähnlichkeit der Programme. Hier soll es freilich keineswegs um Flaschenhalter und die Flaschen darin, um Montageständer oder Werkzeug, geschweige denn um Pflegeprodukte gehen, sondern um die Krone der Rollentrainer, die auch das effektivste Training innerhalb der eigenen vier Wände zu einem leichten Spiel der Kurzweiligkeit machen, zum Schokosplitter im Stracciatella-Eis oder vielleicht auch zum Wurm im Tequila, je nachdem.

Bevor ich nun mit heldenhafter Lässigkeit endgültig die Kurve zum Kernthema kratze, ohne teure Carbonfelgen an Randsteinen zu Edelschrott zu degradieren, will ich noch schnell einen minimalen Seitenblick wagen: Selbstverständlich bringt die nicht ganz portokassentaugliche Höhe der Beschaffungskosten hier behandelter „Trainingshilfsmittel“ automatisch einen gewissen Schwung ins winterliche Wohnstubentraining, aber es sei, wenngleich nur am Rande und dezent, darauf hingewiesen, dass der Zeit des Winters traditionell ein gewisses Flair von Trainingspause angedichtet wird und, darauf folgend, die Basis betoniert werden soll, über die dann der Saisonaufbau geschichtet wird. Nennen wir es einfach „Sorge“, dass ich nicht einfach und unmotiviert die goldprunkenden Lettern der Prospekte an alle Interessierten weiterreiche, sondern am Rande erwähne, dass allzu ambitioniert ausgetragene Schlachten am virtuellen Spielfeld in Verbindung mit Winterpokalwertungen oder Winterlaufserien wunderbar geeignet sind, den Saisonaufbau oder bereits sein Fundament ins Wanken und auch zum Einsturz zu bringen.

Aus dieser Perspektive betrachtet, kann man sich nüchtern nun gleich letztmalig die Frage stellen, ob die drohenden Ausgaben ernstlich in voller Höhe in dieses Damoklesschwert investiert werden sollen, oder ob man erzielte Einsparungen beim Rollenkauf vielleicht doch lieber in bunte High-End-Spielzeuge von zweifelhaftem aerodynamischem Nutzen oder mit eindeutiger, wenngleich subjektiver Augenschmeichlerei steckt. Nur beiläufig und die Einleitung nun endgültig abschließend will ich erwähnen, dass man zum Preis so manchen Gerätes auch ein vorzügliches Trainingslager im Frühjahr finanzieren könnte, aber auf jeden Fall ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, einen letzten Toilettengang vorzunehmen, weil der Vorhang sich schließt, um sogleich die Leinwand für den Hauptfilm freizugeben.

Der Titel steht ja bereits seit dem letzten Teil genauso fest wie der Willi eines unserer Senilen aus der Einleitung nach seiner Wochenration Viagra:

Teil 2: Mit Steckdose

ELITE

Die Italiener von ELITE setzen dabei eiskalt und berechnend zu einhundert Prozent auf Video. Während bei TACX die Option besteht, rein virtuelle Welten zu durchradeln, was die Möglichkeit bietet, einen oder mehrere animierte (im mehrdeutigen Sinn) Mitradler ins Bild zu bringen, ist dies im Film unmöglich. Trotzdem hat ELITE es vollbracht, einen professionellen Bike-Crack beim GP Larciano – Tuscany in Szene zu setzen, gegen den man antreten kann.

Dies gelingt mit einem kleinen Kunstgriff: Ins Bild, welches der Trainierende sieht, wird die Rückansicht des Profis eingeblendet (zumindest solange, bis man ihn überholt...), und zwar an der Stelle des Kurses, an der dieser sich gerade befindet und umso größer, je näher man an ihm dran ist. Fährt er einem davon, wird das Bild immer kleiner, bis er außer Sichtweite ist. Da der Champion derzeit nur auf der genannten Strecke zur Verfügung steht, kann man sich aber genauso gut einen privaten Mitstreiter suchen, mit dem man sich via Netzwerk oder Internet verbindet. Beide Fahrer sehen dann den gleichen Film in Echtzeit und jeweils die Position des anderen auf ihrem Bildschirm.

Dies gilt zumindest für den Trainer REALAXIOM, der dazu natürlich wie bei allen Real-Trainern die wesentlichen Daten wie Geschwindigkeit, gefahrene Strecke, Herz- und Trittfrequenz, Steigung, Leistung und Fahrzeit ins Bild einblendet. Die in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen erhältlichen Streckenvideos sind gegliedert in Sport-, Intense- und Pro-Training, wobei die Tour-Etappe Limoges vom Start bis zur ersten Zwischensprintwertung im Lieferumfang des REALAXIOM enthalten ist und ebenso das Video mit der WM-Runde von Verona 2004. Bei dieser sollte man sich allerdings bewusst sein, dass sie nicht mal 15 km lang ist, jedoch etwa 200 Höhenmeter beinhaltet. Und dass sie im Rahmen des WM-Rennens 18-mal gefahren wurde... Wahrscheinlich ist jeder miese Spielfilm mit 8-minütigen Werbepausen alle 18 Minuten kurzweiliger, aber man kann sich während des Dahinfahrens vorzüglich darüber klar werden, ob man eventuell die aufpreispflichtige REALAXIOM-CT-Version mit Conconi- und Trainingstest hätte nehmen sollen oder diese nachrüsten möchte.

Diese Frage stellt sich beim Spitzenmodell auf keinen Fall, denn der teuerste derzeit erhältliche Trainer REALPOWER kommt mit den beiden Tests serienmäßig und darüber hinaus inklusive fünf Videos. Dazu verspricht der REALPOWER ein sehr wirklichkeitsgetreues Abbremsen der Rolle bis hin zur Simulation von 20-prozentigen Steigungen. Der Computer berücksichtigt dabei und bei Abfahrten das Fahrzeug- und Fahrergewicht und spielt den Film in der entsprechenden Geschwindigkeit auch dann ab, wenn man bergab nicht mittritt. Möglich wird das gefühlsechte Bremsverhalten der Rolle durch die Verwendung einer weltweit einzigartigen und patentierten Magnetpulverbremse, die nur und ausschließlich im REALPOWER zum Einsatz kommt.

Natürlich sind die beiden bisher genannten ELITE-Geräte in vollem Umfang auch Windows-Vista-tauglich – die Anforderungen an den heimischen Rechner, der Filmgeschwindigkeit und Bremse reguliert, und im Falle der Nutzung der Multiplayer-Option bei REALAXIOM und REALPOWER mit dem Gegner vernetzt wird, sind zwar nicht exorbitant hoch, aber einerseits immer eine Überprüfung wert. Und andererseits schadet es nicht, einen leistungsstarken, schnellen Computer zu verwenden. Nebenher kann dieser bei beiden Trainern die einspeicherbaren mp3-Dateien während des Trainings abspielen. Das klingt nun ein wenig nach einem Gimmick, welches kein Mensch braucht, sollte man doch davon ausgehen können, dass eigentlich jeder die Option auf seinem Rechner beheimatet, Musikdateien wiedergeben zu können.

Sinnvoll jedoch beim REALTOUR, der den Einstieg ins videogestützte Training zu etwa der Hälfte des Preises vom Realaxiom und eines Drittels vom Realpower ermöglicht, denn der REALTOUR verzichtet auf den mp3-Modus ebenso wie auf die Multiplayer-Funktion. Schade nicht nur wegen der Kurzweil, sondern auch, um im Takt zu bleiben – siehe den Artikel „Rollenspiele, Teil 3: der Beat macht's!“ von Dirk Lahn.

Was bietet das Einsteigermodell? 

OK, wir haben gesehen, was der REALTOUR nicht hat, interessant ist aber eher, was er zum Einsteigerpreis auf der Habenseite verbuchen kann. Dass es für die Magnetpulverbremse nicht reicht, dürfte klar sein. Seine Magnetbremse wird aber natürlich trotzdem vom Rechner in Abhängigkeit der Steigung bzw. des Gefälles gesteuert, der Hinterradhalter bemüht wieder die Technik der Crono-Trainer, die je nach Fahrergewicht den Reifen wie auf der Straße an die Rolle mit 30 mm Durchmesser presst. Wie bei allen Real-Trainern ist natürlich die Software und der Travelblock – das ist bei ELITE der Klotz, der dafür sorgt, dass das Vorderrad nicht tiefer steht als das Hinterrad –enthalten sowie ein Streckenvideo.

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