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Home arrow Berichte und Analysen arrow Die Triathlongeschichte Deutschlands – Teil 2: 1983-85
15.12.07
Die Triathlongeschichte Deutschlands – Teil 2: 1983-85

Kühnel, noch immer vom Fieber gepackt, stellt 1984 den Franken-Triathlon in Roth auf die Beine, der in den Folgejahren national Standards setzen wird. Debus, auch noch fiebrig, gründet 1983 den DTV (Deutschen Triathlon Verband), einen der beiden Vorläufer der DTU. Günther Kissler, polarisierender Visionär aus Koblenz, erschafft 1984 den zweiten Vorläufer, den DTrB (Deutscher Triathlon Bund). Kurze Zeit später setzt er tatkräftig seine Idee vom „Olympischen Triathlon“ um. Manche werden sich vielleicht noch mit Schrecken daran erinnern.

Detlev Kühnel
Detlev Kühnel
Mit Manuel Debus und Detlef Kühnel sitzt 1982 auch der Schweizer Rene Friedli im Flieger. Ihm geht es nicht anders als den beiden Franken, auch er steht daheim unter Tatendrang und schickt am 22. Juli 1983 in Zürich 80 Wagemutige auf die original Ironman-Streckenlänge.

Bunte Baustelle

Namen wie Worms, Schluchsee, Immenstadt und Koblenz sind in der kleinen Triathlonfamilie bereits 1983 ein Begriff. Bei mir ist es zunächst noch anders, denn ich kämpfe ganz mutig im unterfränkischen Hinterland. Ausgerüstet mit Badehose und Schwimmbrille, stehe ich am Frickenhäuser See, in dem ich mehrere Runden schwimmen soll. Kaum einer hat vorher schon einen Triathlon gefinisht. Wir sind ein lustiges Himmelfahrtskommando und dabei mindestens so gespannt wie Erstklässler bei der Einschulung. Wie sollen wir 1 Kilometer Schwimmen, 35 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen überhaupt am Stück schaffen?

Frierende Triathleten
Frierende Triathleten
Zwar zählt ein fleißiger Helfer die Schwimmrunden mit (offiziell sollen es natürlich 15 Helfer sein), aber letztendlich basiert viel auf Vertrauen. Ich frage mich, wie man 100 wild kreisende Schwimmer auseinander halten will. Wassertemperatur spielt keine Rolle. Wem es zu kalt ist, der bleibt halt einfach draußen und startet nicht. Die Räder haben wir bereits auf die Wiese gelegt oder in der Nähe an einen Baum angelehnt. Eine Wechselzone würde ich vergeblich suchen. Wer sich umziehen will, macht das auf der grünen Wiese (Männer) oder versteckt im Gebüsch (Frauen). Die Situationen beim Wechsel sind nicht selten bedenklich chaotisch (Bild unten). Wir kommen mit respektablen Abständen aus dem Wasser, ich ziehe mein T-Shirt und meinen Sturzring über, schlüpfe in meine Turnschuhe, zurre die Pedalriemchen bis kurz vorm Blutstau fest und rase los (Bild links).

Wechselzone: Wer sich umziehen will, macht das auf der grünen Wiese (Männer) oder versteckt im Gebüsch (Frauen)
Wechselzone: Wer sich umziehen will, macht das auf der grünen Wiese (Männer) oder versteckt im Gebüsch (Frauen)
Auf der Radstrecke bin ich meist alleine. Richtungshinweise sind nur spärlich vorhanden, aber ich habe mir gemerkt, dass es ein Rechtskurs ist und biege somit im Zweifelsfall einfach rechts ab. Überholende Autofahrer verringern ihre Geschwindigkeit, schauen verwirrt zu mir rüber, als ich am Sonntagmorgen mit meiner großen weißen Startnummer auf dem Rücken auf meinem viel zu kleinen Rad einsam über die Straßen heize.

Der Veranstalter hat die geniale Idee, dass er vor dem führenden Läufer herläuft, um ihm die Strecke zu zeigen. Zwar ist er selbst ein begnadeter Läufer und schafft das locker, aber was ist mit den anderen, die später auf der kaum markierten Laufstrecke umherirren? Entsprechend kommen die Athleten dann auch aus allen Himmelsrichtungen durchs Ziel gelaufen. Ich finde irgendwann auch das kleine Ziel am Sportplatz, sprinte durch und freue mich riesig. Es ist ein Abenteuer, ein Chaos. Triathlon ist eine riesige Baustelle. Es gibt Verwirrungen im Ziel. Dann wird halt ein Sieger bestimmt. Es gibt wieder Diskussionen. Wie kann aus diesem ziellosen Durcheinander jemals eine vernünftige Sportart werden? Es macht doch jeder was er will, Veranstalter so wie Teilnehmer.

Typische Rennsituation (1984)
Typische Rennsituation (1984)
 

Deutsche Welle

Entspannte Augenblicke
Entspannte Augenblicke
1982 sprießen in Deutschland erste Veranstaltungen über meist kürzere Strecken aus dem Boden. Ernst-Peter Berghaus als Organisator macht im Essener Grugabad am 26. April 1982 mit 1 Kilometer Schwimmen, 70 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen den Anfang. Ansbach, Edersee, Fischbach, Kassel, Kehl und Gerolstein locken im gleichen Jahr insgesamt 300 Teilnehmer. 1983 verdoppelt sich die Zahl der Veranstaltungen und die der Teilnehmer wird verzehnfacht. Es geht rasant vorwärts. 1984 sollen es gar 50 Rennen sein mit 10.000 Teilnehmern. 1985 werden diese Zahlen nochmals verdoppelt. So ein fulminantes Wachstum wird es nicht wieder geben. Heutige deutsche Klassiker, wie Immenstadt (25. Juni 1983 über 1,5 Kilometer Schwimmen, 120 Kilometer Radfahren und 25 Kilometer Laufen) und Roth (1984), erblicken das Licht der überschaubaren Triathlonwelt.

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