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28.10.07
Zum Tod von Herbert Walchshöfer

In Erinnerung 

Menschen treten in unser Leben
und begleiten uns eine Weile.
Einige bleiben für immer,
denn sie hinterlassen Spuren
in unserem Herzen.

 

Wenn das Telefon klingelte und „Herbert“ auf dem Display stand, dann wusste man, dass Herbert eine Idee hatte, etwas was ihm gerade in den Sinn kam, wovon er erzählen wollte, wozu er ein Stimmungsbild wollte – irgendwas, was „seinen“ Challenge noch ein Stückchen besser machen würde.

Wie viele Telefonate, Nachrichten im Forum, Mails oder auch persönliche Gespräche es dazu gab, wissen wir nicht mehr. Begeistert hat uns jedes Mal der Enthusiasmus, die Liebe zu seinem Rennen, das Herz, das bei allem was er tat, zu spüren war.

Egal ob früher seine Stimme weit über die Festplätze der Veranstaltungen donnerte, wie er jeden einzelnen Athleten begrüßte und anfeuerte, oder zuletzt oft ganz ruhige und nachdenkliche Gedanken zu hören waren. Herbert hat sich immer voll eingebracht in das was er tat und was er liebte.

Als Detlef Kühnel im Sommer 2001 die Lizenz der Ironman Corporation abgab und verkündete, sich in Zukunft aus der Rennorganisation zurück zu ziehen, stand das Überleben des Traditionsrennens im fränkischen Roth auf der Kippe. Herbert, zu der Zeit stellvertretender Geschäftsführer der Nürnberger Congress- und Tourismus-Zentrale und seit den Anfängen des zu Beginn noch Franken-Triathlon getauften Rennens dabei, zögerte nicht lange und beschloss, das Rennen in die eigenen Hände zu nehmen und weiter zu führen.

Nicht Wenige taten dies als hoffnungslos ab - die Zugkraft ohne die begehrten Hawaii-Slots würde viel zu gering sein, das Sponsoren-Interesse ohne die Elite, die sich eher unter dem M-Dot tummelte nicht groß genug für ein Rennen dieser Kategorie. Und ob der Landkreis mitzieht, wenn das Rennen nicht mehr "Ironman" heißt und die Stars fehlen?

Herbert war derjenige, der in den Foren blätterte um ganz nah am Athleten zu sein, der sich jede Kritik zu Herzen nahm. Der immer ein offenes Ohr hatte, wenn man ihm Vorschläge machte und der nur zu gern mit allen helfenden Händen an den kleinen Schräubchen drehte, damit die Dinge immer runder liefen, immer brillianter wurden.

Gab es im Jahr 2002 nach dem Einlauf der Sieger noch eine Lücke, bis das große Feld der Agegrouper einlief, so steigerte sich die Qualität in den nächsten Jahren auf das Niveau zu Ironman-Zeiten - Folge der qualitativ hochwertigen Veranstaltung gepaart mit dem familiären Flair des Landkreises Roth. Die Organisation um Herbert agierte eher zurückhaltend, der Athlet sollte im Vordergrund stehen und dies wurde von den Startern honoriert. Kein Wunder, dass in Roth nicht von Kunden, sondern von einer "Triathlon-Familie" gesprochen wird.

Seine Stimme wird nie mehr vom Sprecherturm über den Festplatz zu hören sein. Das letzte Mal, dass eine E-Mail mit „Herbert“ ankam, war als Alice mitteilte, dass er von uns gegangen ist.

Aber die Zukunft wird nicht nur Challenge in Roth heißen. Der schon immer vor Ideen nur so sprühende Herbert wollte das Markenzeichen "Challenge Roth" weltweit etablieren. "Die Triathlonwelt hat noch lange nicht genug" war sein Credo und der erste Ableger des Traditionsrennens fand im Januar 2007 im neuseeländischen Wanaka statt. Weitere werden folgen, denn Felix hat den Staffelstab übernommen und wird zusammen mit dem restlichen Orgateam das fortführen, was Herbert tatenreich begonnen hat.

Herbert war einer der beeindruckendsten Menschen die wir kennenlernen durften, ein großartiger Mann, einer, der auch an der Spitze von Unternehmen nie verlernt hat was wirklich wichtig ist und der die Menschen geschätzt und geliebt hat, mit denen er zusammen lebte und arbeite. Wir werde seine Ideen vermissen, seine Stimme, seine Worte, die nie die Wirkung verfehlten. Herberts Stimme ist verstummt – doch von dem, was er geschaffen hat, wird man noch viel hören.

Er war der Vater der Rother Triathlonfamilie, er ist voran geschritten als andere Roth aufgegeben haben, hat mit seiner Familie und seinem Team Roth weiter nach vorn gebracht, als es je war. Er hat immer gekämpft – egal ob privat oder geschäftlich. Und auch als er die letzten Monate nicht mehr in vorderster Reihe stand war es doch er, der sein Team mit Ideen versorgte – mehr als vielleicht manchmal allen lieb war – und selbst vom Krankenbett aus noch Fäden zog.

Wir sind unendlich traurig, dass Herbert nicht mehr bei uns ist, doch wir sind froh, dass ihm größeres Leid erspart blieb. Wir wissen, dass sein Werk fortgesetzt wird und er in Gedanken bei uns ist. Herbert lebt in seinen Veranstaltungen weiter – ob in Nürnberg oder in Roth, in jedem Challenge auf dieser Welt, in jedem Teil der Triathlonfamilie Roth. Und wenn es im nächsten Jahr wieder „Challengezeit“ ist, dann wird Herberts Geist bei allen sein, die Triathlon in Roth leben.

Danke Herbert. Wir sehen uns wieder an der Finishline.

Unser tief empfundenes Beileid gilt seiner Familie Alice, Kathrin und Felix.
Anja und Frank

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