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13.10.06
Personal Assessment (3): Trainingsmotivation zur Halbzeit
Während man zu Beginn der Trainingssaison meistens sehr motiviert ist und penibel seinen Trainingszielen folgt, kommen fast alle Athleten etwa drei Monate vor dem großen Event ins Schleudern. Die Luft ist raus, man trainiert zu wenig oder wahllos irgend etwas.
Von Arne Dyck

Fast immer liegt dieser Durchhänger im Trainingsaufbau in der Endphase des großen Ausdauerblocks, häufig nach einem Trainingslager. Während man sich über den Winter bei schwierigen Bedingungen penibel an den Trainingsplan hält, kommt mit dem Frühling eine Zeit der Unlust und Orientierungslosigkeit. 

Wer über den Winter viel trainiert und damit vermutlich zur Gruppe der sehr amitionierten Athleten gehört, die schon 10 Wochen vor dem Saisonhöhepunkt ihr Ausdauertraining im Sack haben, wird wahrscheinlich 12 Wochen vor dem Wettkampf von dieser Unlust befallen. Das wäre also in der Phase Base 3 nach dem Schema von Gordo/Friel und damit vor dem Einstieg in die Build-Phase.

Wer keine Build-Phase absolviert und bis zum großen Tag fast ausschließlich an der Ausdauer arbeitet, wird etwas später seine Motivation verlieren, hier ist die Zeit rund 8 Wochen vor dem großen Tag besonders kritisch.

Was ist passiert? Im Herbst, während der Saisonpause, hatte man sich neue, begeisternde Ziele gesetzt und den Spaß am Training nach langer Saison wiederentdeckt. Diese frische Motivation trägt monatelang. Sie ist so stark, dass viele von uns unter schwierigsten Bedingungen ganz eng an ihrem Trainingsplan bleiben und ihn allen Widerständen zum Trotz bravourös durchziehen. Zu nachtschlafender Zeit eine Laufeinheit oder ins Schwimmbad, bei Dunkelheit nach Feierabend lange Einheiten auf der Rolle, gewissenhaftes Protokollieren jeder Trainingseinheit. 

 

Motivation ist ein Verschleißteil 

Diese Motivation verbraucht sich. Monatelanges, umfangreiches Ausdauertraining im Grundlagenbereich ist mit der Zeit eintönig, häufig gar langweilig. Wer zum x-ten Mal seine Vier-Stunden-Einheit auf dem Rad absolviert und dies vielleicht schon seit etlichen Jahren macht, verspürt nicht mehr den ultimativen Kick bei jeder Einheit, und auch die schönste Landschaft auf den raffiniertesten Schleichwegen hat man irgendwann satt. 

Rückt der Wettkampf näher, erneuert sich unsere Motivation (Panik, Ehrgeiz, Besinnung auf die eigentlichen Ziele). In der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung hat kaum jemand Motivationsprobleme (es sei denn, er ist sich nicht klar, ob er wirklich starten soll). Der hier besprochene Durchhänger befindet sich jedoch zeitlich in der Mitte zwischen dem Wiedereinstieg in das Training und dem Wettkampf. Die frische, neu gewonnene Motivation aus der Saisonpause ist verbraucht, der Wettkampf ist aber noch fern und sein Magnetismus reicht noch nicht bis in den Trainingsalltag. Es ist das große Ödland in der Saison des Ausdauerathleten.

In schweren Fällen kann das perverse Formen annehmen. Während ich im Winter kaum von einer Trainingseinheit abzubringen bin und dadurch auf dem Rennrad schon in Schneestürme geraten bin (ehrlich gesagt: es schneestürmte schon, als ich losfuhr, aber das bleibt bitte unter uns), bin ich an manchem freundlichen Frühlingstag, wenn die Sonne scheint und alles radelt und joggt was Beine hat, oft unfähig zur kleinsten Trainingseinheit. Bei schönstem Wetter zappe ich durch ein unsäglich dämliches Fernsehprogramm. Die meisten von Euch kennen das.

 

Durchhänger zur Halbzeit: Bist Du betroffen? 

Man profitiert sehr davon, sich diesen Mechanismus klar zu machen. Man sollte auf das Ödland vorbereitet sein, um ihm zu begegnen. Wer weiß, dass die inneren Schweinehunde gegen Ende des großen Ausdauerblocks oder nach dem Trainingslager rudelweise über einen herfallen werden, kann sich innerlich rüsten. Wer von sich weiß oder ahnt, dass er anfällig ist für ernsthafte Durchhänger im Trainingsaufbau, macht hier ein Kreuz auf der Liste seiner Keylimiter. Diskontinuität im Training ist ein bedeutender Fehler und wiegt schwerer als die meisten anderen Trainingssünden. Dies gilt verstärkt für junge Athleten und solche, die noch jung an Trainingsjahren sind.

Im nächsten Beitrag unserer Reihe über das "Personal Assessment" geht es erneut um Trainingsmotivation, nämlich den täglichen Kampf gegen die Sofafalle. Danach schließen wir die persönliche Bestandsaufnahme ab mit Überlegungen zu mentalen Fähigkeiten im Rennen selbst, sowie einem Beitrag über die persönlichen Grenzen des Verdauungssystems.

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