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12.10.07
IRONMAN Hawaii – die Laufstrecke

Die Szenerie

Der spätere Sieger hat hier die Besiegten gesehen, bittere Blicke sind ausgetauscht worden, gekünsteltes Lächeln im Sport wird hier von den Spitzenleuten par excellence geübt. Dazu wohnt hier der Mann mit dem Hammer. Der sitzt bekanntlich irgendwo bei km 32 rum, dass er seine Heimat ausgerechnet Energy Lab getauft hat, scheint pure Ironie zu sein.

Dennoch ist das Lab für mich der schönste Ort des ganzen Kurses. Man läuft den Hügel runter, dem Meer entgegen. Unten geht’s dann direkt am Strand entlang, die türkisfarbenen Wellen brechen sich am schwarzen Lavagestein. Teilweise spritzen die dann meterhoch in die Luft. Allerdings muss ich zugeben, dass mir das im Rennen nicht aufgefallen ist, aber eigentlich ist es ganz nett da unten.

Der zweite magische Ort der Laufstrecke liegt irgendwo kurz vor Kona, man könnte ihn den Hellriegel-Spot nennen. Hier wurde er zweimal abgefangen und es ist auch gemein hier. Das Rennen ist fast gelaufen, man sieht zum ersten Mal seit langem wieder Kailua-Kona und hört schon wieder die Zuschauer. Gemeinerweise ist hier ein kleiner Hügel eingebaut. Ist nicht besonders steil aber das Ding ist ne Sauerei. Ich habe das als letzten echten Widerstand empfunden, danach geht’s Palani Hill runter, noch einmal links und dann läuft es sich auch schon wie von selbst.

Der Kurs

Wie alles in Kona ist auch der Laufkurs eine Wendestrecke. Zunächst läuft man durch Kona, den Alii Drive entlang. Am Alii Drive sind die meisten Hotels und somit auch die meisten Zuschauer. Nach ~5km wird dann wieder gewendet und man läuft wieder ins Ortszentrum. Diese ersten 10 km sind nur das Aufwärmprogramm, denn jetzt verlässt man zum zweiten Mal an diesem Tag Kona auf dem Queen K Highway. War man beim ersten Mal noch frisch, ist man jetzt allerdings schon deutlich angeknockt. Inzwischen sind ja auch ein paar Kilometer hinzugekommen.

Auf dem Highway läuft man dann auf dem rechten Standstreifen in Richtung Energy Lab. Es geht ein wenig rauf und runter, jede Meile gibt es eine Aidstation und es wird ziemlich einsam. Außer Teer, Lava, Hitze, Teilnehmern und ein paar Helfern ist hier draußen nichts. Dann läuft man am Energy Lab links runter, unten eine Weile am Meer entlang und einfach nur zurück. Einfach ist das aber eigentlich nicht, denn die Strecke zwischen Energy Lab und Kona ist auf dem Rückweg einfach länger.

In Kona angekommen, geht es steil bergab in Richtung Ziel. Dann muss man aber leider noch mal abbiegen, um dann endlich nach 41,5 km wieder auf dem Alii Drive zu sein. Hier ist es dann auch dem letzten klar: Gleich ist es vorbei. In Kona läuft man dann an den kleinen Souvenirläden vorbei, sieht die Jungs in den Straßenkaffees und sieht endlich wieder die Bucht. In einem langen Rechtsbogen liegt dann der Zieleinlauf. Geschafft!

Das Rennen

So muss es nicht laufen, aber ich war bestimmt nicht der erste, dem es so ging. Ich hatte nämlich echt keinen Bock mehr, zu laufen. Man kommt vom Rad, setzt sich hin und kriegt fast einen Hitzeschock. 180km lang war die Luftkühlung und plötzlich ist die aus… Dazu tat mir der Rücken weh, ich musste aufs Dixi und fühlte mich eben nicht mehr ganz frisch. Wenn man eleganterweise die Dixis in der Transition Area übersieht, muss man erstmal drei Meilen laufen und mitten in Kona sollte man nicht auf die Straße machen… Gemein ist auch das Lava Java nach ca. einer Meile, da will man ja schon gerne anhalten.

Irgendwo beim ersten Wendepunkt hatte ich mich dann gefangen und das Leben machte wieder Spaß.
Wie schon erwähnt, geht es nach den Aufwärmkilometern wieder aus Kona raus. Hier kam mir Normann Stadler entgegen. „Mann sieht der fertig aus, aber es ist ja gleich vorbei“. Gar nicht mal so weit dahinter kam der Master of Pain, Macca auf den letzten Schritten der versuchten Aufholjagd. Der sah nicht fertig aus, der war stehend KO. So was hab ich vorher und nachher nie gesehen. Das einzige was der besser kann als leidend schnell laufen ist die Klappe aufreißen ;-)

Dann ging es auf den Highway. Die Konsequenzen davon wurden mir erst auf dem Rückweg bewusst, denn jeden Meter den man rausläuft, muss man wieder zurück! Aber ich freute mich auf’s Energy Lab. Peter Reid, für mich das einzige Idol meiner Triathlonzeit (Mark Allen und Dave Scott waren sicher toll, ich hab die aber nie im Rennen erlebt, das sind für mich nur verbrauchte Frührentner…) war als Volunteer im Energy Lab. Als ich ihn dann erspähte, begrüßte ich ihn mit nem kurzen High Five und rief: „Hey Peter, I’ve been looking forward to this!“. Unten im Lab lief die Special Needs Übergabe viel besser als auf der Radstrecke.

Unten im Lab. Was sagte ich oben? „So what?“ Mark „Shamangrip“ Allen würde sagen: „The Big Island gave you the answer.“

Auf diesen paar Kilometern platzten meine Blasen an den Füßen, die Krämpfe an den Beinen setzten ein, mein kleiner Energiebaum entpuppte sich als Hungerast und dann musste ich auch noch diesen miesen Hügel wieder hoch. Peter Reid wollte mich auch nicht mehr anfeuern, der war am Kaffeetrinken. Und dann auch noch die Streckenverlängerung auf dem Rückweg nach Kona. Gemeine Sache so was! Auf dem Rückweg kommen einem dann nur noch so Halbtote entgegen. Die sind ja noch viel fertiger als man selber, da wurde mir richtig Angst und Bange…

Mit meiner patentierten Methode des aktiven Wartens war ich dann doch wieder in Kona angelangt und ziemlich glücklich. Der Athlete’s Garden war eine herbe Enttäuschung, aber das Leben ist halt kein Ponyhof.

Fazit

Hawaii ist besonders. Diese Insel hat etwas, der Mythos klebt am Asphalt und es lohnt sich, diesen Traum zu leben. Wie es dort vor 15 Jahren aussah, weiß ich nicht, es muss aber großartig gewesen sein. Ich fand es schlichtweg genial, aber eigentlich dachte ich, dass es mir nichts ausmachen würde, nicht vor Ort zu sein. Dem ist aber nicht so. Ich schreibe diesen Artikel mit einer Träne im Knopfloch und jedes Mal wenn ich an Kona denke, werde ich ein wenig melancholisch. Jetzt im Lava Java sitzen, auf der Schwimmstrecke zur Coffees of Hawaii Espressobar schwimmen, die Anspannung im Ort spüren, all die Poser jeden Morgen am Pier belächeln,… das wär schon was.

Ich weiß nur, dass ich da wieder hin will. Und das nicht als Zuschauer.
Daniel Kasack

Über den Autor

Daniel Kasack betreibt Triathlon seit 2002 und konnte sich 2006 erstmals für Hawaii qualifizieren. 
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