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13.09.07
Xterra Titisee - der Rookie Bericht
Xtrerra Titisee: Trotz allem Angstschweiß hat es Spaß gemacht
Xtrerra Titisee: Trotz allem Angstschweiß hat es Spaß gemacht
Ist man nach 13 Jahren Triathlon und Starts bei Rennen auf der ganzen Welt noch ein Rookie? Ein Greenhorn, einer der noch viel zu lernen hat? Ist Triathlon nicht gleich Triathlon? Swim, bike, run? Klar, es gibt den ITU Weltcup, Ironmans und klassische Wettkämpfe, aber die Räder drehen sich doch überall gleich. Oder nicht?
Von Clemens Coenen

Durch eine glückliche Fügung und Kontakt über einen meiner Ausrüster (also einer von genau zwei!) hatte ich dieses Jahr die Möglichkeit an der Xterra German Tour teilzunehmen. Das tat ich mit recht spärlicher Beteiligung: Termine von Ligastarts und Vorbereitung auf andere Rennen passten oft nicht zu denen der Serie.

Meinen ersten Xterra absolvierte ich in Jena. Das war schön und ich konnte mich auch ganz gut bei den "Spezialisten" behaupten (2. hinter Ronny Dietz, Xterra EM  Vize). Keine große Sache dachte ich und sah meinem Start bei dem Rennen am Titisee recht entspannt entgegen.

Eine Woche vorher noch eine Mitteldistanz, dann Anreise aus Frankreich-Urlaubsfeeling. Das Wetter war leider nicht mehr südeuropäisch aber noch ok. Das Hotel war spitze und die Pastaparty im Kurhaus eine lockere und gesellige Angelegenheit. Keine Endzeitstimmung wie bei Ironman Rennen. Der Start war auch ganz entspannt Mittags "so gegen halb eins"! Mein übliches Prozedere: Frühstücken, abhängen, warm machen, einchecken, Neo anziehen und zum Start... 

14°C im Titisee 

Das Wasser im Titisee war etwas frisch – das muss bei Crosstriathlons wohl so sein: der "X" Faktor! Aber dank Sailfish Neo war es auszuhalten. Außerdem ist man ja, je schneller man schwimmt, desto weniger lange im kalten Nass. Leider musste ich ausgerechnet beim Schwimmen den ersten Sturz des Tages produzieren (Landgang nach der ersten Runde...). Blauer Fleck am Knie! War aber halb so wild. Als 14. ging ich aus dem See und es konnte an meine Paradedisziplin gehen: Radfahren!

Das kann ich eigentlich ganz gut. Eigenlob stinkt – ich weiß, aber wenn´s doch so ist... vor einer Woche bin ich noch mit Chris McCormack durch die Seealpen geflitzt und eine 4:36 fährt man im Ironman auch nicht nur weil man ein netter Kerl ist. Also ging es direkt voller Elan in den 3 km langen Anstieg. Ich machte wie gewohnt Plätze gut und alles war gut.

The downhill experience 

Wo es hoch geht, geht´s auch wieder irgendwo bergab – normalerweise kein Problem für mich. Auf dem Weg zum Bäcker mache ich immer eine gute Figur auf meinem MTB, aber biken ist wohl doch noch mehr als nur treten. Die laut Expertenmeinungen technisch leichten Downhillabschnitte ("Autobahn") hielt ich schon beim Abfahren am Vortag in weiten Teilen für unbefahrbar und ließ es entsprechend vorsichtig angehen. Jeder kocht mit Wasser, oder?

Falsch! Das Aha-Erlebnis hatte ich, als Nico Pfitzenmeier (später 5. Platz) in einer, meiner Meininug nach, mörder -gefährlichen Kurve nur so an mir vorbeiflog um direkt mit vollem Speed in einem Hohlweg zu verschwinden. Dort war die Fahrspur gefühlte 2 cm breit und ich hatte große Mühe meine ca. 5 cm breiten Reifen darauf zu platzieren. Links von mir jede Menge Gestrüpp und rechts gähnende Leere! (naja – also es ging halt steil bergab). Auf einer Strecke von 50 m verlor ich 200 m auf den orangen Maloja-Blitz. Es ging bergab! Jetzt weiß ich auch woher der Spruch kommt.

Das Quietschen meiner Scheibenbremsen wurde nur von dem orkanähnlichen Rauschen der vorbeifliegenden Sportler übertönt. Ich verlor bergab doppelt so viel Zeit, wie ich in den Ansteigen gut machte.

Vorne zog Andi Böcherer davon und lieferte sich noch einen schönen Fight um den Sieg. Doch das war mir egal – es ging für mich darum, nicht über den Lenker zu gehen.

Eine Runde war geschafft. Es gelang mir auf einem Asphaltstück sogar, mich ein wenig mit Gels zu verpflegen und endlich ging es wieder bergauf. Beim Überholen machte ich die Leute aber jetzt darauf aufmerksam mir Bescheid zu geben wenn sie bergab vorbei wollen. Auffahrunfälle wollte ich vermeiden. Über die Anfeuerungen der Zuschauer am Ende des Anstiegs "komm gleich bist Du oben – dann hast Du es geschafft..." konnte ich mich nicht freuen: ich wusste was auf mich zu kam...

XTerra: Vorne kämpften die MTB-Künstler Böcherer und Pfitzenmeier – ich kämpfte eher darum, nicht über den Lenker zu gehen.
XTerra: Vorne kämpften die MTB-Künstler Böcherer und Pfitzenmeier – ich kämpfte eher darum, nicht über den Lenker zu gehen.
Ich fühlte mich wie der Junge, der im Schwimmbad auf den 10er geklettert ist und sich jetzt nicht traut runter zu springen. Es gab aber keine Treppe, außer die an der an einer Skisprungschanze – die ging aber bergauf! Naja, irgendwie schaffte ich es sturzfrei und ohne den Ärger aller Downhillexperten auf mich zu ziehen zu meinen Laufschuhen. Endlich wieder festen Boden unter den Füßen!

Auf einer nicht mal 40 km lagen Strecke hatte ich fast 15min auf die Besten verloren... das schluckt man sonst auf einer Langdistanz auf die Überbiker.  Ich war einfach nur baff, was Leute mit ihrem Rad so alles machen können außer geradeaus zu fahren. Echte Künstler, die MTBler!

Laufen war dann nur noch Genuß. Natürlich auch auf einer "X"-würdigen Strecke, aber die Sturzgefahr war größtenteils gebannt und ich konnte noch 2 Plätze gut machen. Als 19. erreichte ich bei meinem ersten "richtigen" Xterra das Ziel einer neuen Triathlondimension (den von Jena kann ich nicht dazu zählen – da waren wir nach einer Stunde wieder vom Rad).

Siegerehrung und leckeres Buffet im Kurshaus rundeten den gut organisierten Wettkampf mit irre tollen Strecken ab.
– bis auf das Rad putzen danach! Den ganze Schlamm mit dem Gartenschlauch wegmachen, auch das war eine neue Erfahrung! Ich werde in Zukunft mal nicht nur mit dem MTB zum Bäcker fahren sondern auch etwas damit trainieren.

Der Ehrgeiz ist geweckt - man lernt nie aus!
Clemens Coenen

Über den Autor

Clemens Coenen, aka "Corki", 29 jahre alt, Student und Triathlet, wohnt in Lemgo/NRW. Triathlon seit 1994, startet im Windschattenzirkus der 1. Bundesliga für den TV Lemgo aber noch lieber auf der Langstrecke, Hawaii Ironman 2003+2005, Top10 Ironman Lanzarote 2005 und Frankfurt 2006.
Diese Saison nach einem Oberschenkelbruch etwas ausgebremst aber wieder auf dem Weg nach vorne, probiert auch mal neue Sachen wie Xterra Rennen aus.
Diskussion im Forum
Website Xterra Titisee
Website Clemens Coenen

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