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23.07.07
Orientierung beim Freiwasserschwimmen
Orientierung beim Schwimmen in freiem Gewässer: Tipps und Tricks für den kürzesten Weg von A nach B
Orientierung beim Schwimmen in freiem Gewässer: Tipps und Tricks für den kürzesten Weg von A nach B
Für viele beginnt schon zu Beginn des Wettkampfes ein Kampf – denn das Schwimmen ist nicht jedermanns Lieblingsdisziplin. Schlimm, wenn man dann noch die Bojen verfehlt und so mehr schwimmt als die Konkurrenz – dies ist nicht nur ein Zeit- sondern auch ein großer Energieverlust. Dabei kann man mit effizienten Übungen die Orientierung im offenen Gewässer verbessern.
Von Matthias Hähnel

Ursachenforschung

Zunächst sollte man sich darüber bewusst werden, warum man die Ideallinie verlässt: dies kann unter Anderem daran liegen, dass man mit den Armen unterschiedliche Kraft aufwenden kann – es ist wahrscheinlich, dass ein Rechtshänder mit seinem starken rechten Arm auch stärker zieht. Eine weiterer Grund könnte reine "Kopfsache" sein: so wie man in der Hüfte ausweicht (Beispiele hierfür sind das Einknicken in Rückenlage bei Blick Richtung Füße oder die tendenzielle Hohlkreuzbildung beim Aufblicken in Bauchlage) kann aus einer schrägen Kopfstellung, ungleichmäßigem bzw. unsymmetrischem Drehen des Kopfes oder aber dem Schwimmen mit 2er- oder 4er-Zug ein unsymmetrisches Schwimmen resultieren.

Körpergefühl verbessern

Wichtig ist also zunächst, ein Gefühl für die unterschiedliche Armzugstärke zu bekommen. Die einfachste Übung hierfür lässt sich auf der Bahn des Schwimmbades üben: die Augen schließen! zunächst für 2-5 Züge – das ganze steigern bis auf eine halbe oder ganze Bahn. So bekommt man ein Gefühl dafür, welcher Arm stärker zieht, wie viel er stärker zieht und letzten Endes bekommt man auch sehr gut mitgeteilt, wie viel Züge man für eine gewisse Strecke braucht – durch die geschlossenen Augen ist die Wahrnehmung von Unterschieden gestärkt. Doch sollte man nicht zu voreilig steigern. Wenn schon zu Beginn große Abweichung von der geraden Strecke vorhanden sind, sollte man diese Defizite nicht auch noch verstärken, zudem wird man sowieso frühzeitig von Trainigspartner, Beckenwand oder Bahnleine aufgehalten.

Wenn etwas mehr Platz als eine Bahn zur Verfügung steht, kann man auch einen schwimmenden Gegenstand (Pull-Buoy, Wasserball) ein paar Meter von sich wegwerfen und ohne aufzublicken versuchen diesen Gegenstand zu erreichen.

Grundübungen, welche die Wasserlage (Kopfhaltung) verbessern, sollten ebenso in das Training aufgenommen werden – dazu gehören Balanceübungen sowie jegliche Technikübung, die a) die Körperlage und b) das Gefühl für Körper und Wasser verbessern (hierbei ist die Auswahl schier grenzenlos und sollte auf die persönlichen Defizite abgestimmt sein). Wer möchte, kann zum Beispiel auch gerne Paddles zum Einsatz bringen – dabei wird nur an einer Hand ein Paddle getragen, die andere Hand zieht „normal“.

Atmung

Die Orientierungsphasen beim Freiwasserschwimmens finden überwiegend während des Atemzyklus’ statt. Hier wird nach vorne geatmet – diese besondere Atemtechnik bedarf einer gewissenhaften Vorbereitung, denn sie ist sehr anstrengend und beansprucht die Brustmuskulatur stark. Beim Training sollte man zunächst mit vereinzelten Zügen über Wasser beginnen. Später sollten durchaus 50m mit dem Kopf über Wasser durchgekrault werden können (Wasserballerkraul).

Das Unausweichliche

Es hilft alles nichts – das Wichtigste für das Schwimmen im offenen Gewässer ist das Schwimmen im offenen Gewässer. Hierbei entsteht aber das Problem, dass man in die Dauermethode zurück fällt. Deswegen: Züge zählen (mittlerweile ist ja bekant, wie viele Züge man für eine Bahn braucht) oder Ziele am Ufer stecken um so der Tristesse zu entkommen. Sprints aus dem Start simulieren zudem perfekt den Start.

Nun gilt es, das Erarbeitete umzusetzen – gerade zu Schwimmen und wenig aufzublicken sollte jetzt für einige Meter möglich sein. Der Vorteil des offenen Gewässers: man kollidiert nicht sofort mit irgendjemanden, es sei denn man muss im überfüllten Baggersee trainieren.

In einer Gruppe lassen sich ebenfalls Übungen praktizieren. Ein Schwimmer schwimmt nach Belieben kreutz und quer, der/die Andere/n versuchen zu folgen.

Eine weitere effektive Übung lässt sich mit einer Fahrrad-Trinkflasche praktizieren. Diese einfach etwa 100m entfernt im Wasser "deponieren" und dann versuchen mit entsprechender Atmung und Orientierung anzuschwimmen. Wenn man einen solch kleinen Gegenstand wie eine Radflasche ohne Probleme anschwimmen kann, wird die Situation mit einer großen, auffälligen Boje kein Problem mehr darstellen. 

Der Ernstfall

Vor einem Wettkampf kann es nicht schaden, sich die Begebenheiten vor Ort in Ruhe zu Gemüte zu führen: Wie müssen die Bojen angeschwommen werden? Wie groß ist die Distanz zwischen den Bojen? Welche hervorstechenden Orientirungspunkte kann ich mir zur Hilfe nehmen? Wie stark ist die Strömung? Was kann mir noch meine neue Lieblingsdisziplin versauen?

Im Wasser sollte schon die Nähe zu einem Schwimmer mit ähnlicher Schwimmleistung gesucht werden – entspannteres Schwimmen im Wasserschatten und reduziertes Orientieren-müssen sind der Grund hierfür (doch: Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser!).

Sonderfall

Das schwimmen im Meer oder bei stärkerem Wellengang ist noch anspruchsvoller, denn zum einen fehlen hier Anhaltspunkte am Ufer, Wellen versperren die Sicht auf Bojen (häufigeres Orientieren nötig), die Strömung lässt einen eher vom Kurs abweichen und in den Wellen hat man einen unterschiedlich starken Zug (man kann auch mal ins Leere greifen). Hier kann die Devise nur "im Meer schwimmen" heißen. Denn simulieren kann man das nicht – oder nur schwer.
Matthias Hänel

Über den Autor

Matthias Hähnel hat seine ersten sportlichen Erfahrungen in frühster Jugend im Schwimmbereich gesammelt, wechselte vor 5 Jahren in das Lager der Triathleten und betreut seit eben dieser Zeit Schwimmer und Triathleten aller Altersklassen.
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