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13.07.07
Interview Maximilian Longrée: 3. Platz beim Ironman Klagenfurt
Maximillian Longrée: Dritter Platz beim Ironman in Klagenfurt in 8:20 Stunden.
Maximillian Longrée: Dritter Platz beim Ironman in Klagenfurt in 8:20 Stunden.
Maximilian Longrée hat im vergangenen Jahr beim Ironman auf Hawaii die Weltbestzeit für Amateure aufgestellt. In diesem Jahr trat er nun als Profi an. Sein ehrgeiziges Ziel: Die Qualifikation für Hawaii. Obwohl zunächst schon abgehängt, startete er beim Marathonlauf zu einer fulminanten Aufholjagd. Mit einer Marathonzeit von 2:43 Stunden sicherte er sich den dritten Platz und das Ticket für Hawaii. Wir haben ihn nach seinen Eindrücken gefragt.

Herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz beim Ironman Austria in Klagenfurt. 8:20 Stunden – neue Bestzeit?

Danke für die Gratulation. Ja, es ist eine neue Bestzeit. Um knapp 3 Minuten verbessert. Ich wusste, dass ich in den Bereich kommen musste, um die Quali für Hawaii zu packen. Wobei ich sagen muss, dass der Kurs bestimmt zu den schnelleren gehört, aber mit Sicherheit nicht der Schnellste ist. Ein kurzer, sehr knackiger Anstieg von 1 Kilometer Länge sowie ein längerer und zudem steiler Anstieg. Die Strecke rollt zwar gut, aber die Steigungen merkt man. Der Laufkurs ist nicht besonders schattig, im Zielbreich verwinkelt und schwer einsehbar. Das kann aufgrund des Gegenverkehrs zu Zusammenstößen führen, da alle die Ideallinie suchen. Hab mir sogar die Schulter geprellt :-).

Ein paar kleinere Stiche auf der Strecke merkt man auch beim Marathon. Ansonsten sehr gute Organisation und wahnsinnige Umgebung! Wer einen top Wettkampf mit Stimmung und Ambiente sucht, sollte sich dieses Event nicht endgehen lassen, vor allem, wenn man wert darauf legt, dass Family, Begleiter usw. auch ihren Spaß haben sollen.

2. Frage: Wie verlief das Rennen aus Deiner Sicht?

Ich bin erst Donnerstag angereist und konnte einen kleinen Teil der Strecke mit Auto und Rad abrollen. Ich kannte nur den ersten Anstieg, also alles "offenes Feld". Samstag war ich kurz auf dem Bike und bin von Streckenkilometer 20 bis ca. 50 gefahren. Da habe ich mir innerlich gesagt, "ok, fahr’ nach Hause". Das habe ich natürlich meinen Betreuern nicht gesagt, denn deren Motivation wollte ich nicht trüben.

Der Sonntag morgen war einfach wie immer, bin wach geworden und dachte, ich wäre in einem Film und wollte einfach auf Rücklauf drücken. Hatte auf nichts lust, da hab ich mich ins Bad gestellt, in aller Ruhe meinen 7-Tage Bart rasiert (wollte ich eigentlich dran lassen, denn, wie man bei einem anderen Athleten sieht, macht der wohl schnell:-)) und danach habe ich mich schon frischer gefühlt;-).

Dann kurz gefuttert, ab ins Auto und zum Start gefahren. Dass es doch ein guter Tag werden würde habe ich dann bei der Fahrt gemerkt – Musik voll augedreht und mir gesagt, jetzt gibt’s kein Zurück mehr, einfach Vollgas zur Quali, wenn’s klappt gut, wenn nicht auch gut.

Das Schwimmen war wie immer, außer dass ich endlich mal durch meinen Start bei den Profis einen Startvorsprung für dem großen Amateurfeld haben sollte. Leider kam es anders, da die 2000 Leute von hinten auf einmal angeschwommen kamen. Marion und ich schauten uns an, fast schon ängstlich, fragten uns, was da abgeht und schwammen dann los. Leider konnte ich das Anfangstempo nicht halten und kam letztlich als Fünfunddreißigster mit 2 Minuten Rückstand auf meine entscheidende Konkurrenz an Land. Tja, sollte ich mal üben... Also das "chase pack" verpasst.

Auf dem Rad musste ich mich erstmal von den Po-Schmerzen befreien, da ich mein Bike erst knapp 2 Wochen vor dem Rennen bekommen und somit quasi von einer Hängematte in einen Ferrari gewechselt habe. Außerdem war mein Abendessen wohl zu groß ausgefallen. Na ja, irgendwann ging es dann. Die erste Runde blieb der Rückstand auf die Verfolgergruppe konstant bei ca. 5 Minuten, doch er stieg auf der zweiten Runde leider an, was vielleicht daran lag, dass die Gruppe vor mir einfach einen besseren Rhythmus gefahren ist, harmonischer. Ich hatte hinten ein paar Ausreißversuche gestartet, die letztlich nur Kraft gekostet hatten.

Platz 14 nach dem Radfahren 

Also als Vierzehnter vom Rad, Marino Vanhoenacker über 20 Minuten weg (Wahnsinn, der Kerl). Das "chase pack" mit richtig guten Leuten auch knapp 10 Minuten weg. Meine Taktik daher für den Lauf: Friß oder stirb!

Normalerweise bin ich ein gemütlicher Losrenner, aber Alex Fürwirth ist losgerannt wie ein Irrer, das hat mein Tempo dann auch beeinflusst. Hinzu kam, dass es praktisch war so einen Fremdenführer vor sich zu haben, denn der kennt das Rennen in und auswendig; so konnte ich schauen, welche Straßenseite wohl die beste zum Laufen war. Ziel war es, auf einen Qualiplatz vorzulaufen und dann schauen, ob es ins Ziel reicht.

Alle Athleten, die ich überholt habe, hatten ein ganz anderes Tempo als ich, ich wollte eigentlich immer mal ein paar Meter mit einem laufen, denn das finde ich ganz abwechslungsreich. Aber das hätte mich in dieser Situation nur aus dem Rhythmus gebracht. Bei Kilometer 18 habe ich Steffen Liebetrau überholt, kurz abgeklatscht und weiter. Steffen hat mich angefeuert, ich sollte so weiter laufen, dann kam er mir bei km 30 wieder entgegen und ich hatte noch ein paar Minuten auf Norbert Langbrandtner. Puh, wie Steffen da abgegangen ist war einmalig!! Er hat mich angeschrien dass ich Norbert noch holen soll, das kam von ganzem Herzen. Es hat mich total motiviert!

Auf der nächsten Seite: Training und mentale Aspekte für den Lauf



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