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27.06.07
Das war die Challenge Roth 2007
Christine Waitz:
Christine Waitz: Beeindruckende Sportlerin. Photo: QCR
Der Pulverdampf ist verflogen: Drei Tage nach der Challenge Roth, nachdem ich mich an Blasen, Sonnenbrand, Muskelkater und steifbeinigen Gang gewöhnt habe, rufe ich die Eindrücke des Renntages in mein Gedächtnis zurück. Ein ungeordnetes Bilderbuch in Worten.
Von Arne Dyck

Zuerst ein Kompliment an das schöne Geschlecht: Ihr habt toll ausgesehen! Man muss das bei allem Bemühen um Seriösität einfach mal aussprechen. Die Mädels in unserem Sport können sich wirklich sehen lassen. Was am Wochenende durch das Frankenland schwamm, radelte und lief, war knackig anzuschauen. Im Vergleich mit anderen Sportarten schneiden die Figuren der Triathletinnen hervorragend ab, da brauchen wir Männer gar nicht zum Beachvolleyball schielen. Auch wegen der schönen Frauen ist Triathlon ein Sport für das Auge, und es wird höchste Zeit, dass die Medienexperten, die dem Triathlon gerne seine Attraktivität für Zuschauer absprechen, dies bemerken.

Fast ebenso schön wie die Mädels war das Wetter aus Sicht meiner Tachonadel: Der Wind blies nur schwach bis mäßig und frischte auch gegen Mittag kaum auf. Zudem blies er untypischerweise aus der besseren Richtung, man hatte ihn daher auf den besonders windanfälligen Abschnitten vor und nach dem Kalvarienberg tendenziell hinter sich. Manche ungewöhnlich schnelle Rad- und Endzeit muss man wohl auch aus diesem Blickwinkel sehen. Die Wetterverhältnisse auf dem Rundkurs waren fast optimal.

Chris McCormack: Interessanter als die Frage nach dem Weltrekord war für mich, ob dem eigenen Anspruch, der beste Triathlet der Welt zu sein, gerecht wird – im Jahr 2007 wollte er den Beweis dafür antreten. In meinen Augen hat der durchaus Grund, sich für den aktuell besten Triathleten zu halten, sofern man seine gesamte Karriere berücksichtigt. Auch 2007 hat er bereits eindrucksvolle Siege auf der Mitteldistanz gegen härteste Konkurrenz vorzuweisen – mit Streckenrekord. Dazu nun sein Sieg in Roth in fantastischen 7:54 Stunden. Auch wenn man die bereits erwähnten günstigen Witterungsbedingungen berücksichtigt, ist Macca in einer sensationellen Form. Als die letzte Rennstunde anbrach, war er noch 7 Minuten unter Weltrekordkurs. Man stelle ich vor, er hätte das durchgehalten: Dann wäre die Uhr bei 7:43 Stunden stehen geblieben.

Von Thomas Hellriegel, der auf den entscheidenden Radkilometern der zweiten Radrunde allein mit McCormack fuhr, war zu hören, dass der Australier sich fair an der Führungsarbeit beteiligt habe. Es freut mich, dass Thomas wieder zu alter Radstärke zurück findet. Eine Radzeit von 4:16 Stunden ist absolute Weltklasse. Doch bleiben wir noch kurz beim Fernduell Macca gegen Stadler.

McCormack fährt also so stark wie Hellriegel. Was hätte Normann Stadler diesen beiden an Zeit abnehmen können? Die historisch besten Splits von Zäck und Hellriegel liegen bei 4:14 Stunden. Obwohl Stadler auf Hawaii den Radrekord von Hellriegel geringfügig verbessert hat (die Strecke hat sich im Bereich der Wechselzone etwas geändert), darf man ihn im Geiste wohl nicht wesentlich unter 4:12 Stunden notieren, wenn er in Roth dabei gewesen wäre. Das macht einen rechnerischen Vorsprung des Mannheimers von 4 Minuten vor dem Beginn des Marathons. So sind die Karten derzeit verteilt. Man darf gespannt sein, wie die Geschichte auf Hawaii weiter geht.

Schnellster Läufer in Roth war Peter Jacobs. Dies ist bemerkenswert, weil sich der in Sydney lebende Profi notgedrungen komplett auf dem Laufband vorbereitet hat. Zwar hatte er ein Trainingslager geplant, das ihm bessere Trainingsbedingungen als die australische Großstadt bieten sollte, doch er verliebte sich und zog es vor, zu Hause zu bleiben. Genie und Wahnsinn lag auch bei Peters Rennverlauf nahe beieinander: Mit einem Hungerast fuhr er in die zweite Wechselzone und wollte dort das Rennen zunächst aufgeben. Stattdessen entschied er sich für einen Becher Cola, rannte den besten Laufsplit und finishte als Dritter. Ich habe beschlossen, künftig ein Fan dieses lockeren Typen zu sein.

Und natürlich von Christine Waitz. Wer diese kleine, zierliche Person auf der Laufstrecke gesehen hat, wird davon beeindruckt sein. Mir begegnete sie zum ersten Mal auf dem Weg nach Schwanstetten. Sie ist alles andere als ein Schmetterling, der unbedarft durch die Landschaft flattert und am Ende gar nicht weiß, wie er ins Ziel kam. Insofern sind verniedlichende Spitznamen wie "Triathlon-Floh" irreführend. Christine strahlt im Wettkampf 1000 Volt aus. Ihre Konzentration und ihr Zug nach vorne sind ihr förmlich anzusehen. Ich bin gespannt, was wir von dieser Athletin aus dem Landkreis Roth noch sehen werden. Schade, dass Heidi Jesberger nicht ihren besten Tag hatte und die Früchte ihres guten Trainings nicht ernten konnte. Beim Marathon lief es von Anfang an überhaupt nicht. Platz 8 an einem schlechten Tag ist dennoch eine tolle Leistung.

Yvonne van Vlerken – 8:51:55 Stunden

Dass es wegen des überraschenden Sieges von Yvonne van Vlerken sogleich wieder Debatten über Doping in den Internetforen gab, lässt sich derzeit wohl nicht ganz vermeiden. Anlass zu den Spekulationen sind ihre sensationelle Siegerzeit von 8:51:55 Stunden. Schneller war bisher nur Pauly Newby-Fraser, die ebenfalls in Roth noch eine Minute schneller war. Dass van Vlerken diese Leistung gleich bei Ihrer ersten Langdistanz erbrachte und Spitzenathletinnen wie Joanna Lawn und Belinda Granger ohne Chance ließ, ist sicher ungewöhnlich. Das allgemeine Erstaunen darüber liegt zum großen Teil jedoch auch daran, dass wir die Sportart Duathlon aus den Augen verloren haben. Dort ist van Vlerken nämlich in letzter Zeit in der absoluten Weltspitze etabliert – wir haben das einfach nicht mitbekommen. Dass eine Duathlon-Weltmeisterin auf dem Rad absolut konkurrenzfähig ist und dass sie auf der Laufstrecke ihre Trümpfe auszuspielen weiß, dürfte indes niemanden überraschen.

Um es gerade heraus zu sagen: Ihre sportliche Vergangenheit als Kraftsportlerin und (angeblich) ihr belgischer Coach, der bereits Luc van Lierde betreute, gefallen mir nicht besonders. Der Kraftsport, Belgien und van Lierde waren immer wieder Gegenstand von Spekulationen, und zumindest bei den ersten beiden kommt das sicher nicht von ungefähr. Allerdings sollte, wer sich an solchen Spekulationen beteiligt, nicht vergessen, dass es sich dabei um Mutmaßungen handelt. Wir Deutsche haben wahrlich keinen Grund, in Sachen Doping mit dem Finger auf andere Nationen zu zeigen, denn wir liegen mit der Zahl der des Dopings überführten Triathleten international im Spitzenfeld, wobei ich die von Thomas Springstein trainierten Athleten freilich nicht mitrechne, denn da war ja nichts Verwertbares, wie die DTU aus den Akten des Springstein-Prozesses las.

Zurück zu Roth. Felix Walchshöfer und seiner Truppe kann man nur allerhöchsten Respekt aussprechen. Alles läuft wie am Schnürchen, Verbesserungspotential gibt es nur noch bei Details. Ich möchte darüber denn auch keine Worte verlieren, denn diese Kleinigkeiten werden im Challengeforum von den Teilnehmern gesammelt und dann bei einer persönlichen Besprechung mit den Walchshöfers nach Möglichkeit umgesetzt.

Ein internationaler Superstar: Der Landkreis Roth

Den Landkreis Roth verlässt man als Schuldner. Was uns Triathleten, die wir oftmals reichlich egozentrisch und übernervös dort einfallen, an Herzlichkeit entgegen gebracht wird, verdient unseren besonderen Dank. Überall, in Restaurants, Supermärkten, Pensionen oder Gastfamilien, auf den Wettkampfstrecken und nach dem Wettkampf – überall war man mindestens freundlich, meistens aber überaus herzlich, geduldig und zuvorkommend mit uns. Nichts davon haben wir mit unserem Startgeld abgegolten und könnten es nun einfordern. Nein, wir haben viel mehr bekommen als wir bezahlt haben. Der ganze Landkreis ist in der Woche vor der Challenge im Ausnahmezustand, Triathlon ist die Hauptsache und damit auch wir Triathleten. Viele Starter verspüren denn auch das Bedürfnis, den Menschen dort etwas zurück zu geben.

Dass die Bevölkerung in dieser Weise hinter dem Triathlon steht, ist keineswegs selbstverständlich. Ganz im Gegenteil. Auf Hawaii zum Beispiel sind die Einheimischen mehrheitlich froh, wenn die gesamte selbstverliebte Mischpoke wieder im Flieger sitzt. Es ist eine 20 Jahre lange Geschichte, die in Roth zu dem geführt hat, was man heute als den Rother "Spirit" bezeichnet. Ihn entstehen und sich entwickeln zu lassen ist die vielleicht größte Leistung von Detlev Kühnel, den Walchshöfers und allen Menschen hinter ihnen. Dafür meinen aufrichtigen Dank.

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