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19.06.07
Roth: Die Radstrecke
Image
Der größte Katapult der Welt: Am Solarer Berg steht die Triathlonwelt Kopf. Bild: QCR
Die ersten Meter auf dem Rad geht es durch ein kleines Spalier an Zuschauern, Applaus hört schließlich jeder gern. Der richtige Gänsehautfaktor kommt aber erst nach ein paar hundert Metern, wenn Du auf die Kanalbrücke einbiegst: ein dichtes Spalier an Menschen macht einen Krach, dass Dir die Ohren abfallen. Winke zurück und der Krach wird lauter.
Von Frank Druska

 

Nach der Brücke geht es links ab und an der Schleuse von Haimpfarrich vorbei. Hier sollte man es nicht übertreiben mit dem Tempo. Falls doch, liegen in den Kurven Heuballen bereit, um Dich aufzufangen. Die nächsten Kilometer sind gut geeignet, um auf dem Rad das zweite Frühstück einzunehmen, denn es geht flach dahin bis Eckersmühlen.

Die Biermeile in Eckersmühlen

Hier sitzen schon früh am Morgen die Fans an der Biermeile mit einem Maß vor der Nase und machen Stimmung was das Zeug hält. Mir ist es immer wieder ein Rätsel, wie man das bis zum späten Mittag durchhalten kann aber ich bin auch kein Franke - muss wohl genetisch bedingt sein. Hans Jörg Piethold moderiert hier das Geschehen. In Eckersmühlen wirst Du insgesamt dreimal vorbeifahren: jetzt, nach der ersten Runde und nach der zweiten Runde wo Du dann weiter nach Roth fährst (und nicht wie der diesjährige Lanzarote-Sieger in eine dritte Runde einbiegst…).

Jetzt heißt es „links ab“ und durch die erste Verpflegungsstelle. Kurz hinter dieser Stelle befindet sich ein Tisch für Eigenverpflegung, wenn Du welche abgeben magst (dies muss morgens passieren oder Du hast einen Helfer, der sich dort hinstellen kann). Nach Eckersmühlen ist genug Zeit, auf den nun folgenden flachen Stücken die Beine richtig warm zu kurbeln und den Puls auf Betriebstemperatur zu bringen.

Nach Wallesau (enge Linkskurve im Ort) kommt sie: die erste Bodenwelle des Tages. Für die Powertreter muss man sagen, dass diese erste Bodenwelle eher das Prädikat „Asphaltblase“ bekommen müsste, da sie nicht wirklich steil ist. Aber man spürt sie eben.

10%: Die Fieslichkeit Nr.1 des Tages

Nach dem Örtchen Laffenau kommt sie dann aber: die Fieslichkeit Nr. 1 - ein kurzer 10%er. Nur die Ruhe jetzt, wer hier schon mit aller Macht hochstürmt, verschießt wichtig Körner. Der Tag ist noch lang! Danach geht’s in zwei kleinen Wellen nach Heideck und vor dort den Selingstädter Berg hoch. Hier ist gute Stimmung laute Musik angesagt, Max Peschke gibt sich Mühe, alle Athleten beim Namen zu nennen, die sich durch die Felder den Anstieg hochkämpfen. Dahinter schon die zweite Verpflegungsstation, wo Dir fleißige Helfer Wasser, Iso, Riegel und Bananen anreichen.


Gesucht: Kenner anderer Langdistanzen

Wir möchten auch auf andere wichtige Rennen möglichst ausführlich eingehen. Dafür suchen wir ehrenamtliche Autoren, die "ihr" Rennen in- und auswendig kennen und ihr Wissen weitergeben wollen. Wenn also die Ironmanrennen von Frankfurt oder Lanzarote, Zürich, Klagenfurt etc. Dein spezielles Thema sind, melde Dich bei uns!
Hinter Selingstadt folgt dann die absolute Highspeed-Strecke des Kurses - vorausgesetzt, es herrsch nicht Südwind. Beim häufig aus Westen wehenden Wind jedoch ist jetzt bis Greding „volles Rohr“ angesagt. Es geht sanft bergab, lediglich in Thalmässing gibt es eine enge Kurve und ein paar Kanaldeckel nach der Ortseinfahrt, um die man herum fahren sollte. Dort steht auch Fritz Schröder mit seiner Gang und moderiert die „200m von Thalmässing“. Auch hier Maßkrüge, Musik und gute Laune.

Kurz vor Greding dann ist Schluß mit der Raserei, die ersten sanften Wellen kündigen der Muskulatur den Kalvarienberg an. Vor Greding dann Linkskurve, runter aufs kleine Blatt und mit Schwung den 10%er rauf. Max Dorner versucht hier, jeden Starter in seiner Heimatsprache anzukündigen - und das gelingt dem Mann auch!

Höchste Erhebung: Der Kalvarienberg

Den unteren Teil des Anstiegs solltest Du nicht mit zuviel Elan angehen, denn danach zieht sich das Bergaufstück noch für weitere knapp 2 Kilometer hin. Dort findest Du die dritte Verpflegungsstelle vor an der Du im lockeren Rhythmus vorbeikurbeln kannst. Oben angekommen heißt es dann wieder „Aero-Position einnehmen und ab die Post“. Die Abfahrt aus der „Hochebene von Röckenhofen“ hat 3 Haarnadelkurven, gepolstert mit Strohballen und in der vorherigen Nacht - wie die gesamte Strecke - von der Straßenreinigung noch einmal gesäubert. In der zweiten Kurve sitzt traditionell der Fotograf, also schön lächeln und winken!

Nach der Durchfahrt von Obermässing geht es sanft gewellt über Karm und Weinsfeld Richtung Eysölden. Dort wartet am nächsten leichten Anstieg die nächste Verpflegung (nicht irritieren lassen, zwischen den Verpflegungspunkten liegen jeweils ca. 20 Km, auch wenns hier so kurz klingt). Danach geht es durch Eysölden und Steindl nach Tiefenbach, wo in der Abfahrt mal getestet werden kann, wo der persönliche High-Speed liegt. Hinter Oberrödel und Unterrödel heißt es dann, sich langsam auf Hilpoltstein vorzubereiten - das Highlight der Runde.

Der Solarer Berg

Vor Hip, wie es die Einheimischen liebevoll nennen, legt der Durchschnittsathlet noch mal das kleine Blatt auf und kämpft sich durch ein kleines aber sehr feines Zuschauerspalier den Kränzleinsberg hinauf. Nicht lang, nicht steil, aber irgendwie doch immer wieder fies. Nach Hip hinein geht es dann mit dem größten Gang und 70 Km/h+. Und dann hörst Du es schon langsam, ein Rauschen wie Meeresbrandung, gemischt mit wummernder Musik. Am Ende des Ortes eine leichte Rechtskurve und vor Dir liegt der Solarer Berg. 9% und so voll mit Menschen, dass lediglich eine schmale Gasse bleibt, durch die Du nach oben kommst. Keine Angst - auch wenn es so aussieht, ist immer genug Platz für Dich da. Sprecher ist hier traditionell Helmut Neuweg (der Bürgermeister von Hip), der es sich nicht nehmen lässt, hier jeden zu begrüßen und anzufeuern.

 

Kein Windschatten in Roth – Strafboxen auf der Radstrecke:
"Nach Verhängung einer Zeitstrafe auf der Radstrecke muss der Athlet selbstständig die nächste Penalty-Box anfahren ansonsten erfolgt automatisch die Disqualifikation. Penalty-Boxen befinden sich in Kleinhöbing (km 30 und 115), in Weinsfeld (km 55 und 142) und in Eckersmühlen (km 85 und 170)."
Oben angekommen, kannst Du dann sowohl die Beine als auch die Ohren ausschütteln. Erstere vom Laktat, denn hier ballert JEDER zu schnell hoch, Letztere vom ohrenbetäubenden Lärm, der hier herrscht. In Solar ist dann wieder Ruhe und die letzte Verpflegungsstation steht dort mit Energie zum Nachtanken. Hinter Solar geht es flach über Pierheim nach Mörlach und von dort in einem weiteren Highspeed-Abschnitt zurück nach Hip, auf dem man noch mal das Geräusch der Aero-Laufräder und das Pfeifen des Helms genießen kann. Im Ort Rechtskurve und die Allersberger Straße hinauf in Richtung Kanalbrücke, wo eine Menge Zuschauer sitzen und in eher ruhiger Manier das Renngeschehen kommentieren. Zusätzlich steht am Corpus Center seit Jahren ein Truck, der die Radler musikalisch die Kanalbrücke hinauftreibt.

Verzweigung Eckersmühlen

Auf der Brücke angekommen, hast Du die erste Runde hinter Dir und gehst in die Zweite. Dort läuft alles wie gehabt ab. Am Ende der zweiten Runde biegst Du in Eckersmühlen rechts ab und fährst Richtung Roth. Diese letzten gut 5 km nutzt Du dazu, Deine Beine noch mal auszuschütteln und Dich mental auf den Lauf vorzubereiten. Wenn die Brücke der B2 sichtbar wird und die Wechselzone in Sicht kommt, wird es Zeit, die Schuhe auszuziehen und ans Absteigen zu denken: Du bist in Wechselzone 2 angekommen!
Frank Druska

Nächster Beitrag: Roth und seine Hügel. Wie man am schnellsten über die Hügel und Steigungen der Radstrecke kommt.

Über den Autor
Frank Druska kennt die Challenge Roth wie seine Westentasche. Durch zahlreiche Starts und Trainingsrunden auf den Originalstrecken gehört er schon fast zum festen Inventar des Rennens. Die Bestzeit des laufstarken Berliners liegt bei 9:22 Stunden. 

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