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4.06.07
Das Challenge Roth Seminar: Teil 1, Intro
Andreas Niedrig im Tiefflug an der Biermeile in Eckersmühlen. Bild: QCR
Andreas Niedrig im Tiefflug an der Biermeile in Eckersmühlen. Bild: QCR
Das Challenge Roth SeminarEndspurt nach Hunderten, vielleicht gar Tausenden Stunden Training: Die Challenge Roth steht vor der Tür! Da wird es Zeit, dass wir uns in einer ausführlichen Artikelserie näher mit diesem Rennen befassen. Teil 1 der neuen Serie handelt von der ersten Begegnung des Autors mit dem Mythos "Roth".
Von Arne Dyck

Am Anfang stand ein Irrtum. Ich war Zuschauer beim Ironman Europe irgendwann Mitte der Neunziger Jahre. Ich war überzeugter Kurzstreckler, eigentlich sogar ein Spezialist für die noch kürzere Sprintdistanz und hatte mich mit der Szene der Langstreckler noch kaum befasst. Ich kannte Rainer Müller, Jürgen Zäck, Lothar Leder und Thomas Hellriegel aus dem Heftchen-Stapel schräg links neben der Klopapierrolle. Und einen Typen aus dem Nachbarort, Olaf Schumacher, der angeblich bereits einen Ironman gefinisht hätte.

Ich kannte ihn nur aus der Ferne, denn die schier unglaublichen Distanzen, die er bewältigt haben sollte, flößten mir gewaltigen Respekt ein. Man erkannte ihn auch aus der Entfernung sofort als Müslitypen, einen jener hartgesottenen, die man im Einkaufsladen stets mit Gore-Radjacke und Ortlieb-Radtaschen antrifft. Kinderanhänger, Methusalems aufgetragene Radhose, leicht verschwitzt und trotz allem irgendwie ein Softie. Ein klassischer Müsli eben. Er prägte mein Bild vom Ironman.

Derart vorgeprägt stand ich also am Solarer Berg und harrte der Spitze des Feldes. Ich erwartete eine Steigerung des Olaf-Schumacher-Müslityps und hätte mich ehrlich nicht gewundert, wenn der Führende einen Bart und Ledersandalen getragen hätte. Der Hubschrauber schrabbte näher und kündigte die Spitze des Rennens an. Einige Autos und Motorräder rasten dicht an uns vorbei, dann der Mann an der Spitze.

Der Eindruck war unauslöschlich. Ich weiß heute nicht mehr, ob es Hellriegel war oder Zäck. Jedenfalls schoss das Gegenteil eines Grünkernbratlings an mir vorbei. Ein unerwartet kleiner Mann in einem ganz und gar unfassbar hohem Tempo und einer daumendicken Halsschlagader legte eine Pace vor, als wäre er auf einer Kurzdistanz. Keine Spur von taktisch kalkulierter Zurückhaltung und esoterischer Renngestaltung – hier ritt ein Spitzensportler auf einer Kanonenkugel! Dass dies möglich war, dass diese Athleten bei diesem Höllentempo durchhielten bis nach Roth, von dort wieder hinaus an den Kanal auf die Laufstrecke, flußabwärts bis zum Horizont, Wende, flußaufwärts, nach Heimpfarrich, über die sonnenglühende Brücke hin und zurück, zur Lände und wieder nach Roth, das haute mich wirklich vom Hocker. Ich sah keine Sportler, sondern Helden.

Gesucht: Kenner anderer Langdistanzen

Wir möchten auch auf andere wichtige Rennen möglichst ausführlich eingehen. Dafür suchen wir ehrenamtliche Autoren, die "ihr" Rennen in- und auswendig kennen und ihr Wissen weitergeben wollen. Wenn also die Ironmanrennen von Frankfurt oder Lanzarote, Zürich, Klagenfurt etc. Dein spezielles Thema sind, melde Dich bei uns!

Ein weiterer Held war im Rennen, mein Trainingskamerad und Freund Frank. Er erkämpfte sich sein Finish im Bereich der 10,5 Stunden und litt beim Marathon unglaublich. Bei unseren Trainingsläufen waren wir nie langsamer als 5er Schnitt gelaufen, und nun kam er nach endlosem Ausschau-Halten im 6er Schnitt den Kanal herauf getippelt. Er sagte, er habe die Sache im Griff, doch sprach er mit ganz leiser, dünner Stimme, die mehr ausdrückte als seine Worte. Ich wusste, dass er ein guter Läufer war und gerade alles gab, sich quälte und schindete. Das Ergebnis war dieser bemitleidenswerte (so dachte ich damals) 6er Schnitt. Doch erst in diesem Moment begriff ich jenen Tag in Roth. Triathlon, das war nicht nur die Jagd nach Platzierungen. Hier ging es zuerst und vor allem ums Finishen, um den Kampf gegen die Müdigkeit und Erschöpfung. Das war und ist die Wurzel des Triathlon.

Wer nun glaubt, diese Erfahrungen seien eine Initialzündung gewesen für einen eigenen Start über die Langstrecke, ist im Irrtum. Mich schreckte das gesehene Leid eher ab, zumindest ein Jahr lang. Dann kämpfte sich der Rother Virus in meine Zellkerne und änderte mein Leben. 1998 der erste Start, ein sportliches Debakel übrigens. Was damals passierte und was ich in den letzten zehn Jahren über das Rennen in Roth gelernt habe – das und noch viel mehr erfahrt Ihr in den kommenden Beiträgen.
Arne Dyck

Im nächsten Beitrag: "Der längste Tag – erfolgreich finishen für Zuschauer". Von Dirk Lahn.

Über den Autor
Arne Dyck betreibt in seiner Freizeit Triathlon seit 1992, seit 1998 vor allem auf der Langstrecke. 2007 startet er zum fünften Mal in Roth. Seine Bestzeit liegt bei 9:22 Stunden aus dem Jahr 2005.

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