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Home arrow Berichte und Analysen arrow Ironman Lanzarote: Andi Böcherer holt den fünften Platz bei seinem Langstrecken-Debüt
19.05.07
Ironman Lanzarote: Andi Böcherer holt den fünften Platz bei seinem Langstrecken-Debüt
Andi Böcherer
Andi Böcherer wird Fünfter bei seinem Debüt auf der Langstrecke
Top Ten war sein Ziel, Top Five der absolute Traum – so beschrieb der Freiburger Andi Böcherer seine Ziele bei seinem Debüt im Ironman-Zirkus. Nach seinem großartigen Finish auf Platz 5 erreichten wir ihn telefonisch im Hotel.

 

Hallo Andi, Du warst schnellster Schwimmer. Wie ist das Schwimmen aus Deiner Sicht verlaufen?

Ziemlich unentspannt. Ich hatte mich im Vorfeld durch meine Ambitionen, als erster aus dem Wasser zu kommen, unnötig selbst unter Druck gesetzt. Das Schwimmen war dann aber aufgrund des Wellengangs gar nicht so einfach für meinen eher technikorientierten Stil. Außerdem war die gesamte Spitzengruppe sehr flott unterwegs, was man an den Schwimmzeiten unter 50 Minuten sieht. Am Schluss habe ich meine Mitstreiter regelrecht absprinten müssen, um als erster an Land zu sein. Mir ging es dabei auch um einen Dank an meinen Neoprensponsor Sailfish Wetsuits.

Auf dem Rad hast Du das Rennen zunächst angeführt. Wie ging es dann weiter?

Ich habe auf die Meute gewartet. Ich wollte nicht alleine voraus fahren, das wäre ein Fehler gewesen. Luc van Lierde war ohnehin bereits an meinem Hinterrad, dazu gesellten sich dann rasch Pontano, die Llanos-Brüder, Stefan Vuckovic... Die ersten, recht welligen 75 Kilometer war das Tempo ganz erträglich. Eneko Llanos hatte sich nach vorne verabschiedet. In den Hügeln, vor allem aber in den Bergen versuchte Luc van Lierde immer wieder, von uns wegzukommen. Pontano wollte unbedingt an ihm dranbleiben, sodass die beiden irgendwann weg waren.

Konntest Du das Tempo von Luc auf dem Rad nicht mitgehen?

Ich fahre ohne Pulsuhr und ohne Marschtabelle, einfach nach Gefühl. Wenn ich weiß, ich muss 180 Kilometer fahren, habe ich einen inneren Drehzahlbegrenzer, eine psychische Bremse, die die Leistung begrenzt, die ich abrufen kann. Ich fühle mich also irgendwie ganz gut, aber trotzdem am Limit dieser inneren Schranke. Das Tempo von Luc hätte ich nicht mitgehen können, ohne die Vernunft auszuschalten.

Bis Kilometer 150 lief alles ganz gut, dann ging mir die Kraft aus. Der Wind stand anders als sonst und blies in dieser Schlussphase der Radstrecke gegen uns. Das war hart, ich war ziemlich schlapp, hatte nur noch einen Riegel und keine Gels mehr... Steffen Liebtrau war bei Kilometer 110 vorbeigeflogen, sehr, sehr schnell. Ich war ganz zufrieden mit meiner Leistung und dachte mir in dieser harten Phase: "Weitermachen, weitermachen, weitermachen". So habe ich mich in T2 gerettet.

Wie war der Marathon?

Loslaufen war natürlich eirig, doch ich lief bald sehr ruhig und spulte den ersten Halbmarathon in 1:30 Stunden ab. Was die Platzierungen betraf, herrschten bald sehr klare Verhältnisse. Nach vorne war wenig auszurichten. Zwar war der Abstand zu einem Podestplatz über lange Zeit bei rund 4 Minuten, aber das ist schon eine Menge. Du rennst da nicht einfach so hin und dann vorbei. Nach hinten hatte ich 13 Minuten Luft, da Pontano, der zusammen mit Luc van Lierde unsere Radgruppe sprengte, wohl geplatzt war. Hektor Llanos war auch sehr weit weg. Ich hatte also keinen Druck mehr. Da bin ich auf Nummer Sicher gegangen und habe das Tempo etwas dosiert, auch im Hinblick auf den Rest der Saison. Schön, dass ich die Zeit hatte, mein wenige Monate altes Töchterchen Paula in aller Ruhe auf den Arm zu nehmen und mir ihr als Fünftplatzierter durch das Ziel zu gehen. 3:10 Stunden wäre ich gerne gelaufen, auch wenn die Laufstrecke schwerer ist, als vielen denken. Jetzt waren es eben 3:13 Stunden.

Und im Ziel? Sieht die Langstrecke Dich wieder?

Auf jeden Fall. Es war ein tolles Erlebnis. Ich bin auch mit dem Ergebnis sehr zufrieden, wenn ich sehe, welche hervorragenden Athleten vor mir, aber eben auch hinter mir waren. Das Rennen selbst habe fast als ein wenig emotionslos empfunden, gemessen an dem großen Mythos solcher extremen Ausdauerprüfungen. Dass ich unterwegs in die "tiefsten Gründe meiner Seele" geblickt hätte, kann ich wirklich nicht sagen. Ich war sehr konzentriert, habe mich angestrengt und mein Rennen abgespult. Steffen Liebetrau hat mich kurz nach seinem Ausstieg sehr angefeuert und unterstützt, das war auch ein schöner Moment. Der Zieleinlauf war dann wirklich toll und sehr beeindruckend. Meine junge Familie war da, sie warteten auf mich vor dem Zieleinlauf, wo ich mein Töchterchen Paula auf dem Arm bekam. Als Fünfter umjubelt samt Baby zu finishen war großartig.
(Arne Dyck)

Portrait Andi Böcherer
Homepage von Andi Böcherer

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