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2.02.07
Rollenspiele: Rad-Wintertraining für Triathleten, Teil 2
Spinning
Auch bei Nagetieren beliebt: Indoortraining in der Winterpause. Im Bild ein kapitales Exemplar im oberen GA2-Bereich.
In Teil 1 haben wir uns ein wenig mit den Möglichkeiten des Rollentrainings beschäftigt. Eine weitere Variante des Indoor Trainings ist das Indoor Cycling, auch Spinning® genannt. Als Spinning-Neuling sieht man sich anfangs mit zahlreichen Insiderbegriffen und speziellen Fahrtechniken konfrontiert. Grund genug, zuerst etwas Theorie zu büffeln.
Von Dirk Lahn

Spinning ist ein geschützter Begriff und darf nur in Zusammenhang mit der Original Ausbildung auf original Spinning® Rädern verwendet werden. Deshalb werde ich im Weiteren den allgemeinen Begriff des Indoor Cyclings verwenden.

Vorteile gegenüber dem Rollentraining:

  • das Rad ist wesentlich stabiler und standfester
  • stufenloses einfaches Einstellen des Widerstandes
  • durch starre Nabe und Schwungscheibe gleichmäßigeres rundes Fahren möglich
  • problemloses Stehendfahren möglich
  • wird im Studio trainiert ist durch die Gruppendynamik die Motivation höher

Die Geschichte des Spinning

Spinning® wurde Ende der achtziger Jahre von dem Südafrikaner Johnny Goldberg entwickelt. Der in Kalifornien lebende Kampfsportler und Radfahrer bereitete sich damals auf eines der härtesten Radrennen der Welt vor, dem "Race Across America" (RAAM). Bei diesem Rennen müssen die Fahrer eine Strecke von 4960 km (von der Ostküste bis zur Westküste der USA) abgesehen von kurzen Schlafpausen nonstop fahren. Bei seinem ersten Versuch mußte er - nur 640 km! - vor dem Ziel aufgeben.

Trotz ausreichender körperlicher Fitness scheiterte er an den hohen psychischen Belastungen des Rennens. Um sich mental auf die folgenden Rennen besser vorzubereiten, entwickelte er ein völlig neuartiges Trainingskonzept, welches sein Straßentraining ergänzen sollte. Sein Training fand auf einem eigens hierfür konstruierten Indoor-Bike in der hauseigenen Garage statt. Die Erfahrungen als Kampfsportler sowie Radfahrer vereinte er in diesem Trainingskonzept. Dies war die Geburtsstunde des SPINNING®. Nach zwei Jahren Vorbereitung auf seinem Spinning®-Bike absolvierte er 1989 erfolgreich das RAAM.

Für Johnny G. war dies das Initial andere Sportler an seinem erfolgreichen Training teilhaben zu lassen. Anfangs trainierte er nur mit wenigen Privatkunden. 1992 begann er dann mit den ersten Kursen in einem Fitnessclub in Santa Monica, später auch in Los Angeles und New York. Gleichzeitig entwickelte er ein Trainings- und Ausbildungsprogramm, dass 1995 in San Francisco erstmalig vorgestellt wurde. In den folgenden Jahren wurde Spinning® zu „dem“ Fitnesstrend weltweit. Mittlerweile haben auch andere Firmen dieses Grundkonzept aufgegriffen und bieten ebenfalls, teils in veränderter Form, Indoor Cycling Programme an.

Das Rad

Spinningbike
Spinningbike
Es gibt Räder verschiedenster Hersteller am Markt. Das Grundprinzip ist aber bei allen gleich. Mittels eines Widerstandmechanismus wird eine Schwungscheibe stufenlos mehr oder weniger gebremst. Die Masse der Schwungscheibe hilft dem Fahrer einen gleichmäßigen ruhigen Tritt zu erreichen. Je nach Hersteller und Modell gibt es Räder mit starrer Nabe oder Rutschkupplung. Ein Freilauf würde dem Prinzip der Schwungscheibe entgegenlaufen und die Tretbewegung „unrunder“ werden lassen.

Die Handpositionen

Über Handpositionen wird in Indoor Cycling Kreisen heiß diskutiert. Jedoch sollte hier einfach auf den Radsport geschaut werden. Trotz noch so exotischer Lenkervarianten (oft aus Copyrightgründen) kann man sich auf einige wenige Handpositionen beschränken. Grundsätzlich sollten die Gelenke niemals durchgedrückt sein und eine entspannte Haltung eingenommen werden. Der Bauch ist immer leicht angespannt und die Schultern nicht hochgezogen. Das Becken ist aufgerichtet.

Position 1 – (eng)
Die Position 1 ist keine typische Radfahrerposition. Sie wird im Cycling als entspannte Haltung beim Fahren in der Ebene eingenommen. Überwiegend beim Warmup und Cool down. Auch bei Pausen während Intervallen. Die Hände liegen in der Mitte des Lenkers locker und entspannt. Daumen sind neben- oder übereinander. Ellbogen und Schultern sind entspannt und fallen locker nach unten. Die Handgelenke sind gerade. Körperschwerpunkt in der Körpermitte – kein Druck auf dem Lenker.

Häufige Fehler: durchgedrückte Arme, hochgezogene Schultern, abgeknickte Gelenke, Hände „umklammern“ den Lenker.

Indoor Cycling: Handposition 1
Indoor Cycling: Handposition 1


Position 2 (offen)
Die Handposition 2 entspricht einer häufig im Radsport eingenommenen Haltung. Sie wird überwiegend beim Bergfahren im Sitzen angewandt. Auch die Techniken Runnings (stehend flach) und Jumps (wechselnd flach) werden in Pos.2 gefahren.
Die Hände werden weit auseinander im sichern Griff (Daumen nach oben) plaziert. Handgelenke und Arme bilden eine Linie.

Die Handposition 2 ermöglicht optimale Sicherheit und Balance bei hohen Widerständen, aber auch bei Stehendtechniken (Runnings und Jumps). Der Brustkorb ist offen und ermöglicht eine bessere Atmung.

Häufige Fehler: Daumen unter dem Lenker, Handgelenke abgeknickt, Arme durchgedrückt.

Indoor Cycling: Handposition 2
Indoor Cycling: Handposition 2


Position 3 (stehend)
Die Handposition 3 wird nur im Stehen gefahren. Fahrtechniken sind hier: Berg im Stehen, Jumps am Berg, Sprints am Berg.
Hände werden mit den Handflächen nach innen und den Knöcheln nach aussen fest und gleichzeitig entspannt um das obere Ende des Lenkers gelegt. Die Finger umfassen den Griff und der Daumen liegt auf dem Lenkergriff.

Häufige Fehler: Zeigefinger auf den Lenkerenden, Oberkörper zu tief und zu weit nach vorne.

Indoor Cycling: Handposition 3
Indoor Cycling: Handposition 3

Auf der nächsten Seite: Die Fahrtechniken des Indoor Cycling 



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