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26.08.12
Ein Nichtschwimmer geht durch die Hölle – Inferno Triathlon 2012
Herausforderung Inferno-Triathlon
Herausforderung Inferno-Triathlon
Der Inferno-Triathlon führt den Ausdauermehrkampf abseits jeder Bestzeitjagd zurück zu seinen Wurzeln: Dem Finishergedanke und der Suche nach sportlichen Grenzerfahrungen. Andreas Herrmann hat sich dieser extremen Herausforderung gestellt.
Von Andreas Hermann

Prolog - Februar 2008

Ein übergewichtiger Skitourist steht staunend auf dem Gipfel des Schilthorns im Berner Oberland. Eine große Aussichtsterrasse bietet einen atemberaubenden Ausblick auf Eiger, Mönch und Jungfrau, sowie freie Sicht vom Schwarzwald bis zum Mont Blanc.

Im Inneren des riesigen Gebäudes der Bergstation der Schilthornbahn gibt es eine Ausstellung über den James-Bond-Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“, der 1969 dort gedreht wurde. Aber auch Bilder zu einem wahnwitzigen Sport-Ereignis, dem Inferno-Triathlon, der sein Ziel auf dem Gipfel des Schilthorns hat.

Der Thuner See vom Gipfel des Schilthorns
Der Thuner See vom Gipfel des Schilthorns
Erst schwimmt man 3,1 Kilometer durch einen See, den man weit unten im Tal, halb verborgen durch weitere Bergketten, erkennen kann. Dann müssen per Rennrad und Mountainbike die große und die kleine Scheidegg überwunden werden. Beide Pässe sind als breite Höhenrücken zwischen gewaltigen Bergriesen gut von der Terrasse aus zu erkennen. Zum guten Schluss dürfen die Teilnehmer noch das ganze Schilthorn – also mehr als 2 vertikale Kilometer – hoch rennen. Insgesamt werden so über 5.500 Höhenmeter gesammelt. Unser korpulenter Skiläufer, schon von Kindesbeinen an ein großer Sportfan, saugt diese mit phantastischen Bildern illustrierten Informationen mit einer Mischung aus Faszination, Neid und Sehnsucht ein. Wie großartig müsste es sein, selbst einmal in der Lage zu sein, bei einem solchen Himmelfahrtskommando in einer der schönsten Gegenden der Welt mitmischen zu können!

Noch am späten Nachmittag träumt er beim Joggen im Tal zwischen Lauterbrunnen und Stechelberg vom Abenteuer Inferno-Triathlon.

Prolog - August 2012

Marc Pschebizin: Mr. Inferno siegt zum 10. Mal
"Die Krönung einer langen Triathlon Karriere. Ein Traum wird für Marc wahr durch den 10. Sieg beim Inferno Triathlon. Am Ende entschied in dem Hitzerennen nur noch der Kopf über Sieg und Niederlage." Mehr...
Aus dem 120-Kilo-Skibomber ist durch hartes Training und große Freude am Ausdauersport tatsächlich ein Starter beim Inferno-Triathlon geworden. Mit feuchten Augen saugt er die magischen Momente vor dem Schwimmstart ein. Eiger, Mönch und Jungfrau blicken im Morgenlicht majestätisch auf das Strandbad in Thun herunter und der Startsprecher weist auf ein winziges Lichtlein hin, das weit entfernt, hoch in den Bergen blinkt. Das Ziel auf dem Schilthorn!

Die Wettervorhersage verspricht brütende Hitze mit keinerlei Gewitterneigung. Beste Voraussetzungen also für maximalen Landschaftsgenuss. Aber auch die Garantie für einen maximalen Schwierigkeitsgrad für alle schwereren oder hitzeempfindlichen Sportler. Der Skitourist ist schwer UND hitzeempfindlich. Die Karten sind gelegt. Der große Tag kann beginnen.

Trotz aller Berge – Schwimmen gehört dazu

Vieles habe ich in den letzten Jahren für den Traum vom Start am Schilthorn getan. Vernünftig Schwimmen zu lernen, gehört sicherlich nicht dazu. So trotte ich nach dem Startschuss an diesem herrlichen Morgen gemächlich hinter den richtigen Triathleten her in Richtung Oberhofener Schloss. Das liegt am anderen Ufer, ist beleuchtet und soll sich zumindest in der Nähe des Schwimmausstiegs befinden. Während der ersten Hälfte des Schwimmens macht es mir sogar Spaß. Das Wasser ist mit 21 Grad angenehm warm. Um mich herum befinden sich noch andere Aqua-Legastheniker. Wenn man taktisch klug atmet, sieht man immer wieder weiße Berge hinter den nicht vorhandenen Wellen aufsteigen oder auf der anderen Seite grüne Wiesen im goldenen Licht des Sonnenaufgangs leuchten.

Der Schwimmstart im Morgengrauen
Der Schwimmstart im Morgengrauen
Mit der Zeit wird es immer einsamer um mich und ich merke, dass mir langsam aber sicher die Orientierung abhanden kommt. Ich weiß, dass der Ausstieg rechts vom Schloss liegen soll, es gibt auch orangefarbene Bojen, aber die Westen der Kajakfahrer haben dieselbe Farbe. Meine Brille läuft an und ich weiß nicht mehr genau, wo ich hin soll. Nach einer gefühlten Ewigkeit erbarmt sich eine Kajakfahrerin meiner. Sie erklärt mir, wo sich das Ende des Schwimmkurses befinden soll. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, das Ziel anzupeilen, paddelt sie einfach vor mir her und unter großen Schwierigkeiten gelingt es mir, ihr zu folgen.

Meine Sichtweite beträgt mittlerweile weniger als einen Meter. Auch mehrfaches Spülen der Brille hilft nur kurzzeitig. Außerdem melden sich erste Beinkrämpfe, was den immer hektischer werdenden Spähversuchen über Wasser geschuldet ist.

Endlich: Der Schwimmausstieg
Endlich: Der Schwimmausstieg
Endlich darf ich meine Körperlage in „senkrecht“ ändern und die Krämpfe schlagen voll zu. Ich humple den langen Weg zu meinem Rennrad. Aus Erfahrung weiß ich, dass diese Post-Schwimm-Spasmen recht bald verschwinden. Nur das Ausziehen des Neoprenanzugs ist immer eine Qual. Das Warten auf das Abklingen der Muskelzuckungen wird mir durch ein lustiges „Such-den-roten-Sack-Spiel“ verkürzt. Zwar steht mein Rad sehr verlassen mitten auf der Wiese, doch leider ohne den Wechselsack. Ohne Radschuhe werden die vor mir liegenden über 3.000 Höhenmeter sicherlich etwas mühsam, schießt mir durch den Kopf. Minuten vergehen, die Krämpfe sind längst weg, da kommt endlich eine atemlose Helferin mit den Überresten eines roten Plastikbeutels angerannt, auf dem meine Startnummer klebt. Ich verzichte auf Diskussionen und Schuldzuweisungen, leere flugs meine Schatztüte aus und mache mich fein fürs Radeln, meine Lieblingsdisziplin.

Unbarmherzige Zeitlimits

Ein Blick auf die Zeit zeigt, dass ab jetzt der Kampf gegen die Uhr beginnt. Aus Sicherheitsgründen gilt es, jeden Streckenabschnitt vor einer genau definierten Tageszeit zu beenden. Im Hochgebirge wäre es viel zu gefährlich, angeknockte Sportler in der Dämmerung durch Felswände kraxeln zu lassen. Im Vorfeld hatte ich das 18-Uhr-Limit in Mürren nach ungefähr der Hälfte der Berglauf-Strecke als kritischen Punkt ausgemacht. Als einer der allerletzten nach dem Schwimmen stehe ich also jetzt schon unter Druck.


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