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6.10.11
Challenge Barcelona
Challenge Barcelona: Langdistanz mit Flair
Challenge Barcelona: Langdistanz mit Flair
Die Fakten sind schnell aufgezählt: Ja, die Strecke ist schnell und bestzeittauglich, ja, das Schwimmen im Meer macht Spaß auch für mäßige und ängstliche Schwimmer, und nein, Lutschergruppen gibt es trotz der kaum vorhandenen Steigungen nicht. Die Strecken sind exakt vermessen und die Verpflegung ist gut.
Von Arne Dyck

Doch ich war aus anderen Gründen gekommen. An einer Harley begeistern auch nicht Hubraum, Drehmoment und Fahrwerk – diese Dinge sind selbstverständlich, wenn man sich in der Königsklasse des Motorradbaus bewegt. Sondern das Feeling, das Flair, das Erlebnis. Wer eine schöne Harley mit der Stoppuhr in der Hand von 0 auf 100 hetzt und diesen Zahlenwert in ein Testprotokoll einträgt, hat nichts kapiert.

Als ich nach 3.800 Metern Schwimmen im glasklaren Meerwasser in den goldkörnigen Sand des Strandes griff und mich eine ganz leichte Brandung den letzten Meter aus dem Wasser schob, hatte ich zwar das zweitlangsamste Schwimmen meiner Karriere hinter mir. Trotzdem hätte der Tag nicht besser anfangen können.

Morgens um 7 Uhr vor dem Start. Die Sonne wird bald aufgehen.
Morgens um 7 Uhr vor dem Start. Die Sonne wird bald aufgehen.
Er begann mit der angenehmen Tatsache, dass die Startgruppe meines Freund Urs und mir erst um 8:36 Uhr von der Leine gelassen wurde. Die Profis waren uns wenige Minuten voraus, danach starteten die Gruppen im Abstand von zwei Minuten in den Morgen. Beides, die für Langdistanzen sehr späte Startzeit und der Gruppenstart sorgten für einen überaus angenehmen, entspannten Morgen.

Kurz nach dem Rennen: Man wohnt am Strand und braucht kein Auto
Kurz nach dem Rennen: Man wohnt am Strand und braucht kein Auto
Der Austragungsort Calella, eine Zugstunde von Barcelona entfernt, besteht als klassischer Badeort zur Hälfte aus Hotels. So gut wie alle Starter haben dort ihre Unterkunft und kommen daher zu Fuß zum Start. Keine hektische Autofahrt, kein Parkplatztheater, keine Staus, sondern ein zehnminütiger Spaziergang über die Strandpromenade. Palmen und Meeresbrise statt Hektik und Parkplatzsuche. Das färbt auf die Teilnehmer ab und sorgt für ausgeglichene Gemüter.

Power Porridge: Unser Frühstück für dem Rennen
Power Porridge: Unser Frühstück für dem Rennen
Die herrliche Morgensonne war gerade über den Horizont gekommen, als der Startschuss fiel. Los geht’s! Ein paar Schritte über den Strand, zuletzt ein Köpfer in das warme Meer, ein paar Meter Gerangel und dann – freie Bahn! Das Wasser ist glasklar, man sieht den gewellten Sandboden unter sich glitzern. Die Sicht ist so gut, dass man nicht nur die Füße des Vordermanns sehen kann, sondern auch weiter entfernte Schwimmer. Es ist als hätte jemand das Becken eines sauberen Freibads mit einem goldenen Sandboden veredelt. Wellen hat es kaum, denn die nächtliche Windstille, die hier typisch ist, glättet das Meer. Für ängstliche Gemüter sei angemerkt, dass man permanent den sauberen Sandboden unter sich sieht, der nicht mehr als 3 Meter entfernt zu sein scheint. Pflanzen oder sonstiges ekliges Zeug gibt es nicht, nur goldfarbenen Sand. Kleine Zierfische funkelten direkt am Strand im flachen Wasser; ich hätte gerne mehr davon gesehen.

Der Strand und die Schwimmstrecke sind ein Juwel. Kaum zu glauben, in welchen undurchsichtigen, brackigen Pfützen wir uns normalerweise stürzen und uns im Massenstart gegenseitig purpurne Veilchen schlagen. In Calella spannt sich ein Stück Triathlonparadies zwischen gut sichtbaren gelben Bojen auf.

Macht Spass: Die Messe auf der Strandpromenade
Macht Spass: Die Messe auf der Strandpromenade
Während man angesichts des Schwimmens im Meer noch darüber streiten mag, ob das nun einer neuen Bestzeit zu- oder abträglich ist, befindet man sich bei der Radstrecke eindeutig im Terrain des Bestzeitjägers. Exzellenter, feinkörniger Asphalt, einfache Streckenführung entlang der Uferstraße, kaum Höhenmeter: Die Radstrecke ist sehr schnell zu fahren. Als guter Rouleur quiekte ich innerlich vor Vergnügen, als mein treues Ross, mit dem ich nach fast zehn Jahren Gebrauch gut verwachsen bin, auf den ersten langen Geraden mit über 40 Sachen dahinglitt, als wäre es nichts. Links das funkelnde Meer, darüber die freundliche spanische Morgensonne an einem blank geputzten blauen Triathletenhimmel ohne das kleinste Wölkchen, unter mir surrend und glitzernd die Speichen über dem schwarzen Band der frisch geteerten Uferstraße.

Es muss seltsam klingen, doch ich war glücklich in diesem schwere- und zeitlosen Augenblick. Sein und Tun waren zu einer Einheit verschmolzen. Es gab keinen Unterschied mehr zwischen dem was ich war und was ich tat. Ich war zum äußersten konzentriert, tausend Volt in meinen Schaltkreisen regierten über die Muskeln. Gleichzeitig ist auch wahr, dass meine Beine alles von alleine taten. Als hätte meine Konzentration vor allem den Zweck, das Denken zu verhindern und den Körper tun zu lassen, was er tun will und, nach tausenden Stunden Training, tun kann.

Saxophonspieler sorgt für Stimmung vor dem Eingang zur Pastaparty
Saxophonspieler sorgt für Stimmung vor dem Eingang zur Pastaparty
Felix Walchshöfer vom TeamChallenge hatte am Donnerstag vor dem Rennen meiner kurzfristig geäußerten Bitte nachgegeben, mich noch zu dem Rennen zuzulassen – das ist gegenüber der Presse nichts Unübliches, verdient aber eine dankende Erwähnung. Auf Seiten der spanischen Organisatoren war man gerade dabei, die EDV im Büro abzubauen, sodass man sicher besseres zu tun hatte als eine deutsche Extrawurst zu braten. Ich bedanke mich an dieser Stelle sehr herzlich dafür und sehe es als eine Wertschätzung dieses Portals und seinen Lesern gegenüber. Muchas gracias!

Felix Walchshöfer und seine Schwester Kathrin traf ich einen Tag später in Calella bei der Pastaparty. Dort kam es zu einer kleinen Begebenheit, die ganz gut den Spirit dieses und anderer Challenge-Rennen verdeutlicht.

Am Eingang zur Pastaparty bildete sich eine Warteschlange aus Triathleten und Begleitpersonen. Sie zu unterhalten war das Anliegen eines Musikers, der sich aus freien Stücken und ohne Bezahlung dort einfand. Er hatte ein elektronisches Saxophon, das einem Staubsaugerrohr ähnelte, zwei Laptops und große Lautsprecher aufgefahren. Er bezog die wartende Meute in seine Darbietung mit ein, und nach kurzer Zeit groovten alle, inklusive Kathrin und Felix Walchshöfer und mir und meinen Freunden, den Rhythmus klatschend vor dem Eingang des Festzelts. Partystimmung! Der Musiker war übrigens selbst Teilnehmer des Rennens und wollte einfach seinen Teil zum Event beitragen. Ist das nicht klasse?

Der Athletenbereich unter dem Himmelszelt
Der Athletenbereich unter dem Himmelszelt
Auf der Radstrecke entwickelte sich unter steigender Sonne und auffrischendem Wind ein überaus faires, windschattenfreies Rennen. Das ist etwas Besonderes. Denn auf flacher Strecke, mit vielen Teilnehmern aus dem mediterranen Raum (sorry ihr Nachbarvölker!) gab es Schlimmes zu befürchten. Das Gegenteil war der Fall: Mit den etwas über tausend Teilnehmern, entzerrt durch einen geschickt koordinierten Wellenstart, hatten die zahlreichen und engagierten Kampfrichter wenig Mühe. Ich kann mich nicht erinnern, je ein saubereres Rennen gesehen zu haben. Das war vor zwei Jahren noch anders.

Salzränder zeugen von der Hitze des Marathons
Salzränder zeugen von der Hitze des Marathons
Mein anfänglich schwereloses Dahingleiten im "Flow" verwandelte sich zunehmend in harte Arbeit. Zwar blieb die eigentliche Tretleistung, ablesbar am Pulsmesser, stets moderat. Doch die vielen Kilometer sägten am Fleisch. Zum Teil wortwörtlich. Die flache Strecke zwingt den schnellen Fahrer pausenlos in die Aeroposition. Wer abends im Bett gerne auf die Ellbogen gestützt ein Buch liest, weiß, wie unangenehm und schmerzhaft das nach einer halben Stunde werden kann, wenn man zu lange in dieser Haltung verharrt. Wie man sich nach vier oder fünf Stunden im Zeitfahrlenker fühlt, mag man sich vorstellen. Dazu gräbt sich der Satteldruck unaufhaltsam an empfindlichen Stellen durch die Haut. Ich habe Glück, die Schmerzen halten sich in Grenzen, doch die Ränder der Badehose haben offene Wunden hinterlassen. Schmerzen sind der Preis für den Verzicht auf eine weiche Radhose und eine zwei Minuten schnellere Wechselzeit.

Zuschauer gibt es weniger als bei den großen Events in Deutschland. Sie konzentrieren sich auf einige Zentren und fehlen dazwischen zum Teil ganz. Das macht aber wenig, finde ich, denn die schöne Strecke entlang es Meeres entschädigt dafür. Der Wind spielt eher eine Rolle. Häufig kommt er vom Meer her, also von der Seite, wird jedoch entscheidend abgemildert durch Häuser und, auf offener Straße, von einer Mauer. Seltener hat man ihn als Rücken- und Gegenwind, was jedoch dieses Jahr der Fall war. Es war kein starker Wind, aber mental anstrengend durch die flache Strecke. Von der Stärke her ist er aber keinesfalls mit Lanzarote zu vergleichen, eher mit Roth an einem der windigeren Tage.

Über die Verpflegung unterwegs kann ich nicht viel sagen, da ich auf Eigenverpflegung mit dem "Hypo" von Caroline Rauscher gesetzt habe, was sich wieder sehr bewährt hat. Ich nahm also nur Wasser auf, und das wurde ausreichend in Radflaschen angereicht.

Selbst die Massagen sind unter freiem Himmel
Selbst die Massagen sind unter freiem Himmel
Während die Schwimm- und Radstrecke wirklich toll sind, ist das mit der Laufstrecke so eine Sache. Fünf Kilometer über eine schattenlose, überwiegend einsame Landstraße zu einem Wendepunkt, dann die gleiche Strecke zurück. Das ganze vier Mal. Jeweils der Anfang der Pendelstrecke liegt in der Ortschaft und führt durch den stimmungsvollen Zielbereich. Hier ist ordentlich was los. Aber der größere Rest ist mental eine harte Prüfung.

Das gilt um so mehr, als dass der Ort Calella über zauberhafte, schattige Gassen und Sträßchen verfügt, die zu durchlaufen ein echter Traum wäre: Schattig, schön, abwechslungsreich und damit das genaue Gegenteil des schattenlosen Schinders, auf dem sich eine Straße weiter die Athleten abmühen. Wahrscheinlich lässt sich das nicht anders machen. Und wahrscheinlich sehe ich die Laufstrecke kritischer als sie tatsächlich ist, weil ich auf diesem Abschnitt ein schlechtes Rennen machte. Ich erspare Euch und mir die Einzelheiten.

Soweit die Füsse tragen: Nach dem Rennen im Hotel
Soweit die Füsse tragen: Nach dem Rennen im Hotel
Alle Personen mit denen ich sprach (und das waren einige) sind begeistert von diesem Triathlon. Das liegt am Flair der Veranstaltung. Ich will abschließend einige Stichpunkte nennen, um zu erklären, was damit gemeint ist. Aber aufgepasst, jetzt geht es nicht um Hubraum und Tankinhalt, sondern um die Harley als Ganzes. Ihr braucht also etwas Fantasie und Einfühlungsvermögen:

  • Kein Stress #1: Kein Auto. Morgens zu Fuß am Strand entlang zum Startbereich. Das ist eine sehr entspannte Atmosphäre.
  • Kein Stress #2: Start erst ab halb neun.
  • Kein Stress #3: Wellenstart statt Massenschlägerei
  • Klares Wasser mit bester Sicht
  • Bester Asphalt auf der Radstrecke
  • Athletenbereich unter freiem Himmel, unter schattigem Blätterdach, abends stimmungsvoll ausgeleuchtet. Auch sie Massagen finden zum Teil unter dem Himmelszelt statt
  • Nach dem Rennen: Einfach nebenan das Rad holen und damit ins Hotel spazieren; kein Logistikstress (wie bei zwei entfernt voneinander liegenden Wechselzonen mit Shuttlebus und Auto)
  • Zielverpflegung: Alles was das Herz begehrt: Kuchen, alle Arten Gebäck, belegte Baguettes, Suppe, Pizza, Chips, zahlreiche Getränke und noch viel mehr, sehr freundliche Helferinnen und Helfer
  • Nach dem Rennen ein Siegerbierchen in der Altstadt von Calella? Kein Problem, denn Wettkampfstrecke, Hotels und Innenstadt liegen direkt beieinander, wenn man das will. Auf den mediterranen Plätzen des Städtchens wimmelt am Abend das pralle Leben. Das ist auch für Betreuer ein schöner Ausklang.

Björn und Urs genießen die warme Spätsommernacht
Björn und Urs genießen die warme Spätsommernacht
Wir Freiburger und Exil-Freiburger werden jedenfalls wiederkommen. Es wäre dann mein dritter Start dort. Während ich dies schreibe, prasselt der Regen an die Fensterscheiben, der Herbst ist in Freiburg angekommen. Das ist jedes Jahr ein trauriger Moment. An meiner Nasenspitze schält sich ein Stück von spanischer Sonne verbrannte Haut. Ich denke an die Tage dort und muss lächeln.
Arne Dyck

Film: Challenge Barcelona
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Noch 1026 Kilometer bis Calella
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Roadmovie: Nach der Sendung 3 Stunden Schlaf, dann 1000km Asphalt. Nebel vor Lyon.
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Zielschluss: Das Feuerwerk am Strand begeistert und bewegt
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