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2.08.11
Kommentar: Vergebliche Liebesmüh’
Kai Walter macht einen guten Job und irgendjemand mag das nicht
Kai Walter macht einen guten Job und irgend jemand mag das nicht
Der Ironman Frankfurt kommt in der Presse dieses Jahr auffällig schlecht weg. Objektiv bietet das Rennen dafür keinen Grund. Ein Kommentar von Jürgen Sessner.
Von Jürgen Sessner

Am 10.07. fuhr ich voller Tatendrang zum alljährlichen Reißzweckenwerfen zum Ironman Frankfurt nach Bad Vilbel. Im Hotel merkte ich zu meinem Schrecken, dass ich mein Werkzeug zu Hause vergessen hatte, kein einziger Reißnagel im Gepäck. Nachdem die Aktion schon im Vorjahr in die Hosen ging (ich wusste nicht, dass es eine Umleitung gab) wollte ich wenigstens ein wenig Unruhe stiften und habe dann wenigstens noch den Athlete-Tracker gehackt und ein paar Männer in die Frauen-Ergebnisliste gemischt. Dann noch ein kleiner Wurm, der dann nachmittags die Zwischenzeiten lahmlegt und ein kurzer Regentanz vor dem Schlafengehen, fertig war mein kleines Anarchoprogramm.

Was soll ich sagen, es hat super funktioniert. Leider war der Effekt gleich Null, da anscheinend andere zu stärkeren Waffen griffen. Ehemalige Partner, die Presse, die Amis, ja sogar die Österreicher ließen nichts anbrennen, um Kai Walter und die diesjährige Ausgabe des Ironman Frankfurt in einem schlechten Licht dastehen zu lassen. Die Österreicher, ja so weit kommt’s noch. Da wollen doch tatsächlich die Bewohner des bayrischen Mittelmeerdammes die Herrschaft über den deutschen Ironman übernehmen.

Seit 10 Jahren fahre ich nun ohne Unterbrechung nach Frankfurt, um das Rennen zu sehen. Ich gebe zu, dass mich am Anfang vor allem interessiert hat, welche Fehler dort gemacht wurden. Nach einiger Zeit wuchsen in mir allerdings Begeisterung und Respekt vor der Leistung, in dieser Großstadt ein derart aufwändiges Projekt wie einen Ironman zu etablieren. Aber was läuft momentan so falsch, dass Walter soviel Gegenwind ins Gesicht bläst?

Stresstest bestanden

Meiner Meinung nach gar nichts, denn die Veranstaltung hat den Schlechtwetter-Stresstest mit Bravour überstanden, die Zuschauer kamen trotzdem und organisatorisch war alles beim Besten. Alle von mir gecoachten Athleten waren begeistert und wollen das Rennen wieder machen. Die Startliste für 2012 ist trotz des erhöhten Preises wieder voll. Das Starterfeld war trotz der verbreiteten Pressemeinung sehr stark und vor allem ausgewogen, so dass sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern ein spannender Rennverlauf zu erwarten war.

Eines ist klar, die Marketing-Geige spielte Kurt Denk mit Sicherheit besser als Kai Walter, denn ein Fauxpas wie „mehrere zehntausend Zuschauer säumten die Wettkampfstrecken“ wäre zu seiner Zeit nicht passiert. Aber dies ist nur ein weiteres Anzeichen, dass im Hintergrund irgendwo an den Strippen gezogen wird, denn es waren zwar wetterbedingt etwas weniger Zuschauer als sonst, aber kaum 400.000 weniger.

Sogar Felix Walchshöfer, seines Zeichens Chef der Konkurrenzveranstaltung Challenge Roth, ist überrascht und betroffen von dem „Kai Walter-Bashing“. Auch in Roth ist man sich bewusst ob der positiven Aspekte des Rennens in Frankfurt, wurde der Markt doch wesentlich vergrößert, seit es den Ironman in der Mainmetropole gibt. Das Verhältnis zwischen den beiden Organisatoren hat sich seit dem Führungswechsel bei Xdream zum Positiven verändert und man spricht sich manchen Dingen auch ab.

Bleibt zu hoffen, daß Kai Walter Mittel und Wege findet, seine Position zu stärken und den Widerständen von außen zu trotzen, denn eines ist sicher: Verglichen mit anderen Ironman-Veranstaltungen ist die Einflussnahme der amerikanischen Eigentümer noch sehr wenig zu spüren. Wer schon einmal an einem amerikanischen Ironman in den letzten drei Jahren teilgenommen hat, wird den Unterschied zu Frankfurt schnell erkannt haben: Deutlich mehr Helfer, bessere Endversorgung, gutes Essen zur Nudelparty und zur Siegerehrung, bedeutend bessere Streckenabsicherung in der Mainmetropole.

Kai Walter macht einen guten Job und irgend jemand mag das nicht.

Ich kann nächstes Jahr leider erstmalig nicht nach Frankfurt fahren, da bekanntlich Roth am gleichen Tag stattfindet. Aber meine Reißnägel bringen’s eh nicht mehr ;-)
Jürgen Sessner

Diskussion im Forum Photo: Helgi/Photocase

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