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4.08.11
Erfahrungsbericht: Individuell abgestimmte Sportgetränke
Was bringt individuell abgestimmte Wettkampfnahrung?
Was bringt individuell abgestimmte Wettkampfnahrung?
Individuell für einen Sportler abgestimmte Energiegetränke sind eine interessante Option für ambitionierte Ausdauersportler. Über mehrere Monate habe ich mit solchen Getränken von Caroline Rauscher das Training auf eine Langdistanz und den abschließenden Wettkampf bestritten. Hier ist mein Bericht.
Von Arne Dyck

Zwei Dinge haben mich in diesem Jahr wirklich weitergebracht: Die Zusammenarbeit mit Fritz Buchstaller zu Feinheiten an meiner Sitzposition auf dem Rad, und die Entwicklung eines individuell auf mich zugeschnittenen Energiegetränks von Caroline Rauscher.

Den Begriff "Entwicklung" habe ich dabei bewusst gewählt. Denn das optimale Getränk ist das Ergebnis einer schrittweisen Annäherung an die richtige Mischung, das Resultat von Ausprobieren, Verbessern und erneut Ausprobieren. So ergibt sich am Ende eine für den Athleten und seine speziellen Bedürfnisse optimale Versorgung mit Energie im Training und vor allem im Wettkampf. In diesem Artikel werde ich beschreiben, wie das im Detail abläuft und was für den Sportler am Ende dabei herauskommt.

Der Ablauf

Am Anfang steht ein Vorgespräch per Telefon. Caroline Rauscher, Apothekerin aus Kelheim (siehe Kasten) stellt zahlreiche präzise Fragen zum Training, zu Erfahrungen mit Gels, Riegeln und Getränken, zu Allergien, Unverträglichkeiten und vielem anderem mehr. Dabei entsteht eine Vorstellung von einer ersten Mischung, die mich per Post erreicht und anschließend von mir getestet und verbessert werden soll.

"Arne, bist Du risikobereit?", fragt sie mich noch und schlägt mir vor, eine besondere Zusammensetzung des Energiegetränks zu testen. Die würde besonders viel Energie liefern, habe jedoch ein erhöhtes Risiko, den Verdauungsapparat zu überfordern. Es ist noch genug Zeit bis Roth, also beschließe ich, diese Mischung einfach mal zu probieren. "Ja, bin ich", sage ich ihr und habe zwei Tage später eine weiße Dose mit dem Pulver in der Post.

Der erste Eindruck: Das Getränk ist enorm süß und gleichzeitig irgendwie salzig. Der Geschmack ist für mich gut tolerierbar, aber im Regal eines Drogeriemarktes, neben Powerbar und Isostar, hätte es keine Chance. Oder von der anderen Seite betrachtet: Schon aus geschmacklichen Gründen werden die großen Hersteller nie solche Mischungen anbieten, ganz gleich, wie sehr sie die Leistung steigern können. Caroline Rauscher verschafft ihren Sportlern echte Vorteile, indem sie in ihren Mischungen keinerlei Rücksicht auf eine umsatzfördernde Massentauglichkeit des Geschmacks nimmt. Es zählt nur die Performance des Getränks. Für ambitionierte Wettkämpfer, die im Sportgetränk einen Treibstoff stehen und keine Erfrischung, ist das eine gute Botschaft.

Meine Aufgabe ist es nun, das Getränk im Training für mich persönlich zu testen. Es ist meine alleinige Energiequelle im Training. Auch bei Trainingseinheiten von fünf, sechs oder sieben Stunden gibt es keine Riegel oder Gels mehr, sondern nur noch Flüssigkeit. Dass das problemlos funktioniert und keinerlei Hungergefühle aufkommen, ist für mich eine Überraschung. Doch ich fühle mich auf Anhieb gut damit. Allerdings spüre ich, dass der Darm irgendwie arbeitet. Das macht keinerlei Probleme, doch ich berichte Caroline Rauscher bei meiner nächsten Rückmeldung davon.

Zwei Tage später bringt der Postbote eine veränderte Mischung. Bingo – das komische Gefühl im Darm ist weg! Mein Vertrauen in das Pulver steigt, ich habe nun bereits etliche lange Einheiten damit absolviert und fühle mich sehr gut damit. Ich gebe das entsprechende Feedback per Telefon und erwähne dabei, dass ich beim Koppellauf einen leicht glucksenden Magen habe – kein Wunder bei einer Trinkmenge von rund einem Liter pro Stunde. Die Mischung wird wieder um Nuancen geändert – das Glucksen ist ab sofort weg. Hammer!

Was war geschehen? Caroline Rauscher hatte die Zusammensetzung des Getränks so verändert, dass es leichter den Magen passieren konnte. Die Verbesserung war deutlich spürbar. Das ist insofern bemerkenswert, als dass die Trinkmenge, die ich mir vereinbarungsgemäß während eine langen Koppellaufs verpasste, an der oberen Grenze meiner bisherigen Toleranz angesiedelt war. Diese Portion war mit dem neuen Getränk kein Problem mehr. Die Beine freuten sich spürbar über die gute Versorgung.

Ich fühlte mich bereits in dieser Entwicklungsstufe meiner persönlichen Getränkemischung super mit dem Produkt, und je länger die Einheiten dauerten, desto besser ging es mir gegen Ende der Einheiten. Es scheint eindeutig: Meine Energieversorgung ist damit besser als bisher. Ich fühle mich stärker, wacher, aggressiver und regeneriere schneller. Aggressiver? Ja – meine psychisches Befinden im Training, meine Leistungsbereitschaft sind Aspekte, nach denen sich Caroline Rauscher bei jeder neuen Mischung erkundigt.

Es geht noch besser

Meiner Meinung nach hatten wir jetzt bereits die optimale Mischung für mich gefunden. Dabei könnte es nun bleiben, doch Caroline Rauscher macht noch einen Vorschlag. "Arne, ich schicke Dir parallel noch eine zweite Mischung, probiere sie mal aus und sage mir, wie es lief". Okay. Ich schwinge in der Küche den Messlöffel vor einer langen Trainingseinheit: Die erste Radflasche fülle ich mit der bisherigen Mischung, die nachfolgenden mit dem neuen Stoff.

Der funktioniert gut. Anderthalb Stunden im 37er Schnitt liegen bereits hinter mir, als ich nach einer halbstündigen Trinkpause jäh in ein Zuckerloch falle. Schuld daran bin ich selber, wie mir erklärt wird. "Mit der neuen Mischung regle ich Deinen Insulinspiegel etwas hoch. Das öffnet die Zellen für die Kohlenhydrate. Allerdings darfst Du mit diesem Getränk nicht schlampen, sondern musst die vereinbarten Mengen trinken, ohne eine längere Trinkpause einzulegen. Sonst fällst Du in ein Zuckerloch".

Aha. Das nächste Mal halte ich mich daran und trinke wieder regelmäßiger. Und siehe da: Der Stoff ist eine Bombe für mich. Ich fühle mich energiegeladen, habe weder Hunger noch Durst, muss alle drei Stunden pinkeln, es gluckst nicht beim Laufen, und spüre auch leistungsmäßig einen Vorteil gegenüber handelsüblichen Energiegetränken. Wohlgemerkt: Es macht keinen neuen Athleten aus mir und hievt mich auch nicht in eine neue Leistungsklasse. Man kann die Leistungsverbesserung eher damit vergleichen, wenn man im Training einen guten Tag erwischt hat. Alles geht ein bisschen leichter und besser. 

Messen der Schweißflussrate

Zuletzt messe ich noch meine Schweißflussrate. Mit einer Waage kontrolliere ich mein Gewicht vor und nach langen Trainingseinheiten, und rechne die Flüssigkeitsaufnahme sowie die Urinmenge ein. Das mache ich einmal bei kühlem, und einmal bei heißem Wetter. Damit steht fest, wie viel Flüssigkeit ich verliere. Caroline Rauscher nimmt aufgrund dieser Zahlen letzte Korrekturen an der Mischung vor, hauptsächlich bezüglich des Natriumgehaltes. Dann ist mein individuell passendes Energiegetränk fertig.

Erstaunlich war für mich dabei, dass ich die vorgenommenen Änderungen an den Mischungen deutlich gespürt habe. Dadurch war es erst möglich, sich über veränderte Rezepturen zu einem persönlichen Favoriten voranzutasten. Bemerkenswert finde ich, dass ich bei einer ganz schnell wirksamen Zuckerkombination gelandet bin, während beispielsweise Fritz Buchstaller, der ebenfalls auf die Mischungen von Caroline Rauscher setzt, am ganz langkettigen Ende des Spektrums herauskam. Das zeigt, dass unterschiedliche Sportler mit jeweils verschiedenen Mischungen ihre beste Leistung erbringen, und individuelle Energiegetränke damit wirklich Sinn machen.

Erfahrungen im Wettkampf

In diesem Abschnitt möchte ich darüber berichten, wie man eine Langdistanz mit Eigenverpflegung bestreitet. Darüber hinaus bot mir das Rennen in Roth den direkten Vergleich mit normaler Wettkampfverpflegung des Rennveranstalters, die ich in den letzten anderthalb Rennstunden verwendet habe. Meine Einschätzung dazu findet Ihr am Ende dieses Abschnitts.

Auf dem Rad benötige ich bei sommerlichem Wetter 1 Liter Flüssigkeit pro Stunde. Bei einer Fahrzeit von 5 Stunden sind das 6 große Radflaschen. Am Rad habe ich drei Flaschenhalter, das ermöglich folgende Strategie:

Selbstversorger: Mit drei Radflaschen kein Problem
Selbstversorger: Mit drei Radflaschen kein Problem
Eine der Radflaschen hat die im Training getestete Konzentration; sie wird im Rennen zuerst ausgetrunken und danach durch reines Wasser ersetzt (Radflasche mit Wasser vom Veranstalter). Die anderen beiden Radflaschen, die ich hinter dem Sattel habe, enthalten das Energiegetränk als zweieinhalbfaches Konzentrat. Ich nehme immer zwei Schluck davon, gefolgt von 3 Schluck Wasser.

Für den Marathon habe ich erstmals einen Trinkgürtel vorbereitet. Er verfügt über 4 kleine Flaschen mit je 150 Milliliter. Zwei der Flaschen enthalten mein Energiegetränk mit doppelter Konzentration. Ich nehme vor den Verpflegungsstellen zwei Schluck davon, gefolgt von zwei Schluck Wasser aus einem angereichten Becher.

Die verbleibenden zwei kleinen Flaschen enthalten nur das Pulver des Getränks. Und zwar so viel, dass sich mit Wasser aufgefüllt eine dreifache Konzentration ergibt. Das spart Gewicht. Vor einer Verpflegungsstelle nehme ich ein Fläschchen aus dem Halfter und schraube es auf. Einen Becher Wasser hineinzukippen dauert nur wenige Sekunden. Deckel drauf, und einen weiteren Becher Wasser vom hinteren Ende der Verpflegungsstelle in die Hand. So kann man sich gut verpflegen. Weil das Fläschchen dreifach konzentriert ist, kommt man eine halbe bis dreiviertel Stunde damit aus.

Während des Marathons hat sich meine individuelle Mischung hervorragend bewährt. Die Verträglichkeit war exzellent, und ich habe etwas mehr davon genommen als ursprünglich vorgesehen war, genauer: Ich habe mehr Konzentrat und weniger Wasser aufgenommen. Die Wirkung auf mein Energielevel war große Klasse, Probleme gab es nicht. Allerdings war dadurch mein mitgeführter Vorrat vorzeitig aufgebraucht. Ich wechselte also für die letzten anderthalb Stunden auf die Wettkampfverpflegung des Veranstalters, hauptsächlich auf die Cola-Wasser-Mischung und etwas Isogetränk.

Und damit kommt man auch klar. Aber es werden die Unterschiede zu Caroline Rauschers Edelstoff deutlich. Ich fühlte mich bald sehr abgefüllt, die Zuckerbrühe steht mir bis zur Oberkante Unterlippe, der Bauch ist voll und man weiß dennoch, an der nächsten Verpflegungsstelle wieder einen Becher nehmen zu müssen, sonst geht man unter. Das ist normaler Langdistanzalltag, es gehört dazu. Wer bis hierher gelesen hat, wird sich vielleicht daran erinnern, dass Caroline Rauscher den glucksenden Bauch mit einer Änderung an meiner Mischung abgestellt und damit die Menge an Flüssigkeit gesteigert hat, die meinen Magen passieren kann. Jetzt, bei Wechsel auf das Colawasser, wird mir klar, wie gut sie das hinbekommen hat. Gerne hätte ich auch in der Schlussphase des Rennens auf meine Eigenverpflegung zurückgegriffen. Im nächsten großen Wettkampf werde ich das besser organisieren.

Die Kosten

  • Das Vorgespräch kostet EUR 50,-. Im Preis enthalten ist die Analyse der dabei ermittelten Eckdaten sowie die Telefonate, die zur weiteren Anpassung des Getränks notwendig sind. Werden zwei Getränke optimiert, z.B. das Energiegetränk und das Regenerationsgetränk, fallen 2x EUR 50,- an.

  • Das Energiegetränk "Hypo" kostet EUR 3,60 pro Liter als Pulver, das sind EUR 2,70 für eine große Radflasche. Zum Vergleich:
    Powerbar Isomax EUR 2,98 pro Liter,
    Ultra Sports Buffer EUR 4,- pro Liter,
    Maxim El. Drink EUR 2,- pro Liter.

  • Das Regenerationsgetränk "Regi" kostet EUR 6,70 pro Liter. Zum Vergleich:
    Ultra Sports Refresher L EUR 4,70 pro Liter
    Sponser Pro Recovery EUR 6,50 pro Liter

Die Kosten für die Kommunikation halte ich für günstig. Für diesen einmalig zu entrichtenden Betrag hat man eine Expertin an seiner Seite. Das Energiegetränk liegt preislich am oberen Rande des Marktes, wo es auch hingehört. Nur beim Preis des Regenerationsgetränks musste ich erst mal schlucken. Die hohen Kosten entstehen durch teure Zutaten. Das enthaltene Eiweißhydrolysat beispielsweise ist ein teures Zeug, wirkt aber bis zu 5x schneller als anderes Eiweiß. Auch Aminosäuren und Spurenelemente treiben den Preis in die Höhe, wenn man sie in Mengen bei gibt, die wirklich etwas bringen und sich nicht nur gut auf dem Etikett lesen.

Insgesamt halte ich die Kosten für okay. Ein Liter Cola an der Tanke kostet zwei Euro, und wir denken keine Sekunde über das Preisleistungsverhältnis nach. Da geht ein Liter individuell angemischtes "Hypo" für EUR 3,60 der Liter wohl in Ordnung. Mit einer Apfelschorle kann man das allerdings nicht vergleichen, und zwar weder vom Preis noch von der Leistung.

Nachfolgend beantworte ich einige Fragen, die mir in der Testphase häufig gestellt wurden.

Häufige Fragen

Verbessert eine individuelle Mischung die Leistung im Vergleich zu Standardprodukten?

Caroline Rauscher arbeitet mit zahlreichen Spitzensportlern bis hin zu Olympiasiegern zusammen. Ich kann hier jedoch nur über meine eigenen Erfahrungen sprechen, und die sind eindeutig positiv. Es handelt sich aber um einen subjektiven Eindruck, nicht um eine objektive Leistungsmessung (weil ich nicht zwei Langdistanzen mit identischen Bedingungen zum Vergleich machen kann). Ich merke aber im Vergleich zu meinen gleichstarken Trainingspartnern, dass ich gegen Ende langer Einheiten relativ besser werde und mich auch gut fühle. Es gab auch keine störenden Durst- oder Hungergefühle.

Hat es sich bewährt, ganz auf flüssige Verpflegung zu setzen?

Ja. Das wird schneller aufgenommen als Gels oder Riegel. Ich hatte auch mit teilweise fester Nahrung keine Probleme, aber mit der rein flüssigen Ernährung ging es noch besser.

Muss man für alle Zeit mit Caroline Rauscher zusammenarbeiten, wen man einmal damit angefangen hat?

Nein. Hat man die individuell optimale Zusammensetzung gefunden, kann man diese vor wichtigen Wettkämpfen abrufen und ansonsten etwas anderes benutzen. In den harten Keysessions der letzten 6-8 Wochen profitiert man jedoch von einer optimalen Verpflegung.
Während der Zusammenarbeit lernt man vieles über sich selbst. Über die benötigten Trinkmengen, über das Verhalten von Magen und Darm, über zu viel und zu wenig Natrium, und wie sich unterschiedliche Mischungen auswirken können. Das ist auch dann noch nützlich, wenn die unmittelbare Zusammenarbeit beendet oder unterbrochen ist.

Wie läuft die Kommunikation mit Frau Rauscher ab?

Hauptsächlich per Telefon. Das ist eine gute Sache, denn es geht schnell und man kann sich auch über Details gut verständigen. Fragen werden ausführlich und gerne beantwortet.

Gibt es Testpakete?

Nein, das würde keinen Sinn machen. Das optimale Getränk ist stets das Ergebnis eines Findungsprozesses, der etwas Zeit und Mitarbeit vom Athleten verlangt. Es gibt keine vorgefertigten Mischungen.

Ist der Geschmack ein Problem?

Der Geschmack ist je nach Mischung unterschiedlich und reicht von extrem süß bis zu annähernd geschmacksneutral. Er verlangt aber vom Athleten, zugunsten einer optimalen Leistung Kompromisse beim Geschmack einzugehen. Für mich war das überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil, ich finde es eher motivierend, etwas Besonderes in der Flasche zu haben und bei jedem Schluck daran erinnert zu werden. Wer jedoch bereits mit einer Flasche Isostar geschmacklich Probleme hat, wird sich eventuell umstellen müssen. Die Getränke "Hypo" und "Regi" sind keine Lifestyle-Produkte.

Kann ich die optimale Mischung auch selbst finden und herstellen?

Das halte ich für ausgeschlossen. In den Gesprächen mit Caroline Rauscher begegnete ich einem enormen Fachwissen. Sie gehört zu einem relativ kleinen Kreis von Experten, die sich in einem internationalen Netzwerk über dieses sehr spezielle Thema wissenschaftlich austauschen und über neuestes Wissen verfügen. Dieses Know-How fließt permanent in die Zusammenarbeit mit den Sportlern ein. Sicher kann man selbst verschiedene Zuckerarten, Aminosäuren und Mineralstoffe zu unterschiedlichen Getränken vermischen und einen persönlichen Favoriten küren. Mangels Fachwissen wird man aber nicht an die optimal mögliche Mischung herankommen.

Caroline Rauscher
Caroline Rauscher
Caroline Rauscher
Nutritional-Finetuning.de
Caroline Rauscher ist Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie und Ernährungsberaterin. Als Geschäftsführerin leitet sie die Ratsapotheke in Kehlheim. Unter dem Label "NFT" (Nutritional-Finetuning) bietet sie individuelle Sportlerernährung an.
Individuell bedeutet: Die Bestandteile sind nicht fest vorgegeben, sondern werden für jeden einzelnen Athleten neu abgemischt. Die Grundlage dazu sind die jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse für die Versorgung von Athleten in ihrer jeweiligen Sportart.
Neben den Energiegetränk "Hypo" bietet sie das Regenerationsgetränk "Regi" an sowie eine Proteinmischung. Abgerundet wird das Angebot durch individuell abgestimmte Mischungen an Mikronährstoffen, also Vitamine, Mineralstoffe etc. Voraussetzung dafür ist eine Blutuntersuchung beim Hausarzt – oder direkt in der Ratsapotheke in Kehlheim.

Auf der nächsten Seite: Das individuelle Regenerationsgetränk "Regi"


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