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12.06.11
2011 – das Jahr der Challenge?
Zehn Jahre nach der Rückgabe der Ironmanlizenz geben die Rennen der Challenge Serie den Ton an in Europa – so scheint es zumindest nach dem ersten Halbjahr dieser Saison. Die WTC, Inhaberin der Marke Ironman, steht sich im Wettbewerb selbst im Weg.

Wer im letzten Jahr in Roth und Frankfurt die Rennen über die Langdistanz besucht hat, konnte es bereits spüren: Der Wind dreht in Deutschland in die Richtung der Challenge Rennen. Die Umstrukturierung der WTC beschädigt den Stellenwert der eigenen Rennen, zumindest in Europa: Lanzarote bietet den Profis zu wenig Geld und Qualifikationspunkte, um dauerhaft Topleute und Aufmerksamkeit zu bekommen, die Rennen in Frankfurt und Regensburg leiden unter dem spürbaren Spar- und Gewinnmaximierungskurs und geraten so auf dem extrem anspruchsvollen deutschen Markt, wo Rennen wie die Challenge Kraichgau und die Challenge Roth sowie der Hamburg City Man die Messlatte auf eine kaum zu übertreffende Höhe legen, ins Hintertreffen.

Nicht jeder wird das gerne lesen, doch die deutschen Ironmanrennen entwickelten zu Zeiten, als Kurt Denk und Kai Walter gemeinsam und selbstbestimmt am Ruder waren, eine größere Anziehungskraft. Es scheint, als hätte Kai Walter heute unter den Vorgaben der WTC nicht mehr die Spiel- und Handlungsräume die er bräuchte, um dem Schwung der Challenge gleichwertig gegenüberzutreten.

Freilich: Der Zuspruch der Athleten zu den Ironmanrennen in Frankfurt, Wiesbaden und Regensburg ist immer noch so groß, dass diese Rennen im Handumdrehen gut gebucht sind und man schöne Gewinne auf Seiten der Veranstalter vermuten darf (wobei letzteres ohne Wenn und Aber wünschenswert und der verdiente Lohn für gute Arbeit ist). Doch es gibt eben auch eine andere Seite: In einer Umfrage in unserer Live-Sendung gaben nur 5% der Zuschauer an, dass das Preis-Leistungsverhältnis bei den Ironmanrennen gut sei. Befragt nach der Challenge-Serie, wurden der Gegenwert dieser Rennen von 53% der Zuschauer für gut befunden (siehe Grafik). Das ist in dieser Deutlichkeit ein bemerkenswertes Ergebnis. Das Startgeld ist beim Ironman traditionell spitze, doch die Leistung hinkt dem in der Wahrnehmung unserer Zuschauer hinterher, verglichen mit den Rennen der Challenge-Serie. Warum?

Das Preis-Leistungsverhältnis der Rennen aus der Ironman- oder Challenge-Serie aus der Sicht unserer TV-Zuschauer
Das Preis-Leistungsverhältnis der Rennen aus der Ironman- oder Challenge-Serie aus der Sicht unserer TV-Zuschauer
Die WTC ist dabei, den Bogen zu überspannen. Die Maßnahmen zur Maximierung der Gewinne führen dazu, dass sich die Ironmanrennen in Europa qualitativ auf dem absteigenden Ast befinden. Das Know-How der Veranstalter vor Ort, die den Markt vor ihrer Haustüre besser kennen als die Chefs der WTC, kann sich anscheinend nicht mehr wie früher entfalten.

Hintergrund: Die WTC gehört heute einer Gesellschaft, deren Geschäftskonzept darin besteht, große Firmen aufzukaufen und typischerweise nach 3-5 Jahren mit Gewinn wieder zu verkaufen. Das für den Kauf nötige Geld ist zunächst nicht vorhanden, sondern muss über Kredite finanziert werden. Die Tilgung des Kredits samt Zinsen muss aus der aufgekauften Firma im laufenden Geschäftsbetrieb herausgequetscht werden. Kein Wunder also, wenn man in Frankfurt für einen Andreas Raelert nicht genug Geld hat, und auch sonst an allen Ecken und Enden sparen muss. Kein leichter Job für Kai Walter und seine Mannschaft von der ausrichtenden Agentur Xdream, dessen Veranstaltungen trotzdem allerhöchsten Vergleichen ausgesetzt sind.

Besonders prekär ist die Situation auf der Kurzdistanz. Die neuen "Ironman 5150" Rennen konnten nicht in der Zeit wachsen, als Kai Walter und Kurt Denk noch alleine das Ruder in der Hand hielten, sondern müssen sich innerhalb der neuen Herrschaftsregeln etablieren. Die Idee, die breite Masse der Triathleten, die sich auf der Kurzdistanz tummeln, mit großen, tollen Events zu bedienen, ist genial. Allerdings: Sie droht zu floppen. Nicht, weil der Markt, die Sportler, nicht da wären, oder weil das Konzept nichts taugt. Nein, die Probleme scheinen hausgemacht zu sein. Vom Ambiente eines großen Events war bisher wenig zu spüren. Organisation, Stars, Zuschauer, Promotion – alles das bewegte sich auf mittlerem Niveau. Das gilt auch für die anwesenden Profis, allesamt solide Vertreter ihrer Zunft, doch ein triumphaler Einstieg in das für die WTC neue Metier der Kurzdistanz sieht anders aus. Von wirklichen Stars der Olympischen Distanz war nichts zu sehen. Dieser Punkt verwundert mich am meisten, denn man kann ihn mit Geld regeln. Und davon hat die WTC allen Sparzwängen zum Trotz wahrlich genug, wenn es darum geht, eine neue Marke in den Markt zu drücken. Derart halbherzig kann man selbst kleine Veranstalter, zum Beispiel Buschhütten, nicht beeindrucken, und die Stars der ITU-Serie scheinen ohnehin kein Interesse zu haben.

Immerhin, ein Anfang ist gemacht, die 5150-Rennen können sich noch steigern, warten wir also ein Jahr und urteilen dann erneut. Die Veranstalter vor Ort verstehen jedenfalls ihr Handwerk, die Frage ist also, ob sie die Spielräume und Unterstützung von oben bekommen, die sie brauchen.

Zurück zur Langdistanz, zum Ironman Frankfurt. Der Geschäftsführer der ausrichtenden Agentur Xdream lässt sich in der lokalen Presse zitieren, es gäbe dieses Jahr kein Spitzenfeld bei den Profis in der Mainmetropole. Ich will das nicht kritisieren, wenn nach vielen sehr starken Jahren diese Austragung etwas schwächer besetzt ist (Faris Al-Sultan sollten solche Aussagen jedoch zu mehr Trainingsfleiß antreiben, denn hier hat er es außerhalb von Ergebnislisten einmal mehr schriftlich, dass er mittlerweile leider zur zweiten Garde gezählt wird). Bemühen sollte sich Xdream um Andi Böcherer, der, wenn er nach Hawaii will, diesen Sommer noch bei einem Ironmanrennen unterzeichnen wird. Er hat neben Timo Brachts Streckenrekord auf Lanzarote dieses Jahr die stärksten Rennen gezeigt (Zweiter in Buschhütten, Sieg in Heilbronn und Rapperswil, 8:08 Stunden beim Ironman South Africa). Als Schwimmer und Biker von Weltklasseformat ist er in der Lage, das Rennen schnell zu machen und den mit viel Vorschusslorbeer bedachten Michael Raelert herauszufordern.

Die Verhandlungen der Maintaler mit seinem Bruder Andreas Raelert scheiterten, in Roth gelangen sie. Freuen wir uns also auf ein erneutes Duell zwischen Andreas und Sebastian Kienle, das natürlich, ohne dem ganz zu entsprechen, als Duell zweier konträrer Charaktere wahrgenommen wird. Hier der ungestüme, mit enormer Physis ausgestattete Youngster, dort der bedachte und erfahrene, stets klug agierende Mittdreißiger, der seine Kräfte genau einzuteilen weiß. Die Generalprobe im Kraichgau gewann bekanntlich der Rostocker in einem begeisternden Zweikampf, in dem beide Asse voll ihre jeweiligen Stärken ausspielten. Trotzdem ist das Ergebnis in Roth noch völlig offen, ein Favorit ist schwerlich auszumachen. Um so spannender dürfte das Rennen werden – gut für die Zuschauer, gut für die Athleten, gut für die Challenge.

Wird 2011 also das Jahr der Challenge? Im Moment sieht es ganz danach aus, zumindest in Europa. Das neue Qualifikationssystem für die Teilnahme der Profis am Rennen auf Hawaii hat die großen europäischen Ironmanrennen geschwächt. Frankfurt und Regensburg liegen terminlich ungünstig im Rennkalender, viele Topstars machen bei weniger bedeutenden Rennen im Ausland über die Nebensaison ihr Punktekonto klar. Der Ironman Lanzarote wurde durch ein unangemessen geringes Budget an Qualifikationspunkten derb heruntergewirtschaftet, außer Timo Bracht hat sich bei den Männern kaum ein  Spitzenprofi dorthin verirrt. Was den Rennen der Challenge-Serie das Wasser abgraben sollte, hat ihnen in Runde Eins des Ringkampfes gegen die neue WTC einen Punktsieg beschert. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.
Arne Dyck
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