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31.05.11
Was wird geboten beim City Triathlon Heilbronn?
Am 29.05.2011 fand zum zweiten Mal der Sparkassen City Triathlon Heilbronn statt. Heilbronn im Norden von Baden Württemberg gelegen, hat mit seinen 120000 Einwohner schon die Maße einer Großstadt und mit dem Neckar, der mitten durch die Innenstadt fließt, ideale Voraussetzungen für eine Triathlonveranstaltung.
Von Hubertus Wiedermann

Dabei stand sicherlich schon letztes Jahr fest, dass es nicht bei der Auftaktveranstaltung bleiben sollte und so fand sich der Triathlon Heilbronn auch im diesjährigen Rennkalender. Der Termin Ende Mai gelegen, verspricht meist eine stabile Wetterlage und erträgliche Bedingungen und auch die Wassertemperaturen von ca. 20° werden von den meisten Teilnehmern als angenehm empfunden, erlauben sie doch einen Neoprenanzug. Die Teilnehmer können zwischen einer Volksdistanz (0,5/20/5), einer Olympischen Distanz (1,5/40/10) und einer Mitteldistanz (2/70/15) wählen. Zusätzlich wird noch die Möglichkeit einer Staffel auf der Olympischen bzw. Mitteldistanz angeboten.

Insgesamt waren es heute mehr als 1000 Triathlonbegeisterte, die den Weg nach Heilbronn gefunden haben. Hierbei kommen den Teilnehmern natürlich die zentrale Lage von Heilbronn und die perfekte Anbindung an das Autobahnnetz entgegen. Die Sache mit den Parkplätzen ist wie mittlerweile in allen Großstädten eine Lotterie, doch nach einigem Suchen findet man auch hier die nötige Lücke und keiner musste wieder nach Hause fahren.

Die Mitteldistanz stellte mit über 500 Teilnehmern das größte Starterfeld, gefolgt von der Olympischen Distanz mit fast 300 Startern. Auf der Volksdistanz gingen noch mal knapp 200 Teilnehmer an den Start. Die 50 Staffeln brachten das gesamte Feld auf fast 1200 Personen. Die Startgebühren belaufen sich auf 65 € für die Volksdistanz, 90 € für die Olympische Distanz und 120 € für die Mitteldistanz. Sicherlich gibt es günstigere Startangebote, aber für das Geld bekommt man hier auch ordentlich was geboten, inklusive ein optisch sehr gefälliges Finisher Shirt in Funktionsfaser. 

Gestartet wir in Heilbronn um 9:35 Uhr mit der ersten Startgruppe der Mitteldistanz, noch erträgliche Startzeiten, die ausreichend Schlaf garantieren. Danach geht es im 6 Minuten Abstand in Wellenstarts weiter, bevor, um 11:10 Uhr die Olympische Distanz gestartet wird. Die Volksdistanz bildet um 12:45 Uhr den Abschluss. Den Teilnehmern wird mit den kleineren Startgruppen mehr Schwimmfläche zur Verfügung gestellt, womit das anfängliche Gedränge weitest gehend vermieden wird.

Der gesamte Event ist im Zentrum der Innenstadt angesiedelt. Der Schwimmstart im Neckar liegt nur knapp 500m vom Ziel entfernt. Insgesamt sind die Wege in Heilbronn alle sehr kurz gehalten. Die Ausgabe der Startunterlagen erfolgt im klassischen Sinne auf Tischen kurz hinter dem Zielbereich. Ausreichend Personal lässt alles schnell und reibungslos verlaufen. Hier bekommt man auch sein Akreditierungsbändchen (Pink), seinen  Wechselbeutel und die Startnummer auf beide Oberarme geschrieben. Jetzt ist auch beim letzten Teilnehmer angekommen, dass er sich auf einer Triathlonveranstaltung befindet. Das Einchecken kann schon am Vortag vorgenommen werden, gleichzeitig die letzte Möglichkeit der Nachmeldung. Ansonsten steht einem am Wettkampftag bis 8:30 Uhr der Parc fermé offen, wo man ordnungsgemäß zur Rad bzw. Helmkontrolle antreten muss.

Auch heute hatten sich wieder einige Profitriathleten in Heilbronn eingefunden. Steffen Caroline, Meike Krebs, Vatlach Mignon, Felix Schumann, Andi Böcherer und Sebastian Kienle, der Sieger des Vorjahres, hatten für die Mitteldistanz gemeldet. Andreas Raelert hatte krankheitsbedingt schon im Vorfeld absagen müssen.

Der Start erfolgte pünktlich um 9:35 Uhr. Der Neckar wurde für diese Zeit mit Hilfe der Schleusen Fluss auf- bzw. abwärts gestoppt, so dass die Teilnehmer mit keiner Strömung zu kämpfen hatten. Nach dem Start schwimmt man zuerst "flussaufwärts", bevor nach knapp 1100m die Wende an einer gelben Boje erfolgt. Das Wasser ist dunkel, macht aber einen sehr sauberen Eindruck. Die Uferböschung dient als Orientierungshilfe, ansonsten sind Kajakfahrer im Einsatz und diverse Bojen aufgestellt.

Nach 2000m für die Mitteldistanz, nach 1500m für die Olympische Distanz bzw. 500m für die Volksdistanz, taucht recht unvermittelt der Schwimmausstieg an der linken Uferseite auf. Hilfreiche Arme strecken sich einem entgegen, damit man die glatte Uferböschung verletzungsfrei überwindet. Auf Stoffbahnen ist das Laufen sehr angenehm und man findet relativ schnell zu seinem Rad. Einzig die Nummern an den jeweiligen Stellplätzen könnten etwas größer sein. Die heutigen Wasserbedingungen waren perfekt, etwas mehr als 20° Grad, also ideale Bedingungen für einen Start mit Neoprenanzug. Auf dem Rad sah die ganze Sache dann nicht mehr ganz so einfach aus.

Aus der Wechselzone heraus – es gibt übrigens nur eine – werden die Fahrer auf einer breiten Straße aus der Stadt geführt. Schon nach wenigen Metern kommen die ersten Steigungen, was sich im Laufe der Strecke nicht viel ändern sollte. Bis auf wenige Abschnitte ist die Radstrecke in Heilbronn sehr selektiv. Ein ständiges auf und ab fordert Körper und Geist und der Veranstalter beschreibt nicht umsonst in seiner Ausschreibung die Strecke als "Rennrad geeignet". Nur selten kommt man in den Genuss, sich in Zeitfahrmanier auf seinen Lenker zu legen und die Beine arbeiten zu lassen.

Hinzu kommt, dass die Strecke sehr windanfällig ist, was die Teilnehmer bei der heutigen Austragung deutlich zu spüren bekamen. Der selektive Kurs führt dazu, dass das Feld schnell auseinander gezogen wird. Die Straßen sind breit, so dass jeder Fahrer genug Platz zum überholen hat. Die kritischen Abschnitte, wenn sie überhaupt vorhanden, sind vorbildlich gekennzeichnet. Überall stehen wachsame Helfer, die mit Fahnen auf Gefahren aufmerksam machen und man ist sich nie im Zweifel, auf der richtigen Strecke zu sein. Bis auf die kurzen Ortsdurchfahrten, sind relativ wenig Zuschauer an der Strecke. So kann man sich aber auf die schweren Steigungen und schnellen Abfahrten konzentrieren und hat Zeit und Ruhe, die wunderschöne Landschaft zu genießen. Die Kampfrichter sind gut vertreten und kontrollieren konsequent aber fair, wobei, wie schon gesagt, sich kaum Pulks gebildet haben. Die letzten 10km ab Nordheim sind dann doch noch etwas für die Zeitfahrer unter uns, denn jetzt drückt der Rückenwind von hinten und kaum eine Kurve bremst die Fahrer aus, so dass man hier noch einmal richtig auf das Pedal drücken kann.

Nach knapp 70km auf der Mitteldistanz, bei der Olympischen Distanz nach 40km und bei der Volksdistanz nach 20km, muss man wieder ordnungsgemäß vom Rad steigen und läuft in die Wechselzone bis zu seinem Stellplatz. Nach kurzem Wechsel geht es in die andere Richtung aus der Wechselzone hinaus auf die Laufstrecke. Hier ist jetzt natürlich viel Stimmung angesagt. Die komplett asphaltierte Strecke verläuft durch die Innenstadt. Zuerst auf der Hauptstrasse, dann über eine Fußgängerzone, bevor man die erste Brücke überquert und am Neckar, entlang der Wechselzone zur zweiten Brücke läuft. Diese überquert, läuft man auf der anderen Seite wieder bis zur ersten Brücke, rechts weg über die Fußgängerzone und auf die Hauptstrasse zurück. Dort wird eine kleine Schleife gedreht – direkt am Ziel vorbei – bevor es in die zweite bzw. dritte Runde geht.

Die Strecke liegt zum größten Teil im Schatten, was jetzt durch die höheren Temperaturen sehr angenehm ist. Bis auf wenige kurze Steigungen ist der Kurs eben und sehr flüssig zu laufen, kaum enge Kurven und viel Platz zum Überholen. Es gibt zwei Verpflegungspunkte mit Wasser, Iso-Getränke, Energieriegel und Schwämme. In der Fußgängerzone spielt eine Live Band und der ganze Kurs ist jetzt von sehr vielen Zuschauern gesäumt, die mit ihrem tosenden Beifall die Teilnehmer nach vorne treiben. Nach der letzten Runde läuft man von der Hauptstrasse nach rechts in den Zielkorridor, der mit einem roten Teppich würdig ausgelegt ist. Noch ein kleiner Schlenker und schon hat man den Zielbogen vor Augen. Im Zielbereich werden die Finisher mit allem was man nach so einer Belastung benötigt versorgt. Frisches Obst, salziges Gebäck, Brötchen, Energieriegel, Wasser, Iso-Getränke, alkoholfreies Bier, uvm.

Den Sieg auf der Mitteldistanz in der Männerklasse war eine klare Angelegenheit von Andi Böcherer, der schon als erster aus dem Wasser kam. Auf dem Rad kam Sebastian Kienle nur unwesentlich näher und so konnte Andi auf der Laufstrecke seinen Vorsprung noch einmal deutlich ausbauen und siegte in 2:54,57h mit fast vier Minuten Vorsprung (siehe Interview mit Andreas Böcherer).

Bei den Frauen war die Sache noch deutlicher. Noch gemeinsam aus dem Wasser kommend, setzte sich Caroline Steffen aus der Schweiz auf dem Rad von den anderen Frauen weit ab und konnte auf der Laufstrecke den Sieg bequem nach Hause laufen. Sie siegte in 3:21,34h mit fast 10min Vorsprung auf die Zweitplazierte Meike Krebs.

Auf der Olympischen Distanz hießen die Sieger Tim Lange (2:06,31h) und Angela Kühnlein (2:23,04h), auf der Volksdistanz Andreas Hechler (1:05,01h) und Beate Speiser (1:14,32h).

Fazit: Eine Veranstaltung, die viel Potential hat, weil eine sehr schöne Streckenführung vorhanden ist, die Stadt mit ihren ganzen Möglichkeiten dahinter steht und sich der Veranstalter mit seinem ganzen Team sehr viel Mühe gibt, ein perfektes Event auf die Beine zu stellen.
Hubertus Wiedermann

Über den Autor
Hubertus Wiedermann betreibt seit über zwanzig Jahren Ausdauersport von der Volksdistanz bis zum 100km Lauf. Dem Triathlon verfiel er erst vor drei Jahren. Seitdem ist er neben seiner beruflichen Tätigkeit als Krankpfleger im Spagat zw Nachtschicht und Familienvater, leidenschaftlicher Triathlet und Blogger. Auf seinem Blog findet ihr seinen persönlichen Rennbericht von Heilbronn.
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