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25.05.11
Ironman Lanzarote: Interview mit Natascha Badmann und Toni Hasler
Natascha Badmann: Wieder da in der Upper Class
Natascha Badmann: Wieder da in der Upper Class
Natascha Badmann glückte beim Ironman Lanzarote ein großartiges Comeback: Platz zwei mit einer sehr guten Zeit. In diesem Interview sprechen die sechsfache Hawaii-Siegerin und ihr Trainer und Lebenspartner Toni Hasler über das Rennen, den schweren Weg von der Reha zurück an die Weltspitze und die weiteren Pläne.
Von Jürgen Sessner

Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Rennen am vergangenen Samstag hier beim IM auf Lanzarote. Es war ein beeindruckendes Comeback auf der Langdistanz nach fast 4 Jahren Verletzungspause und Wiederaufbau. Wie geht es dir jetzt?

Natascha Badmann: Zunächst bin ich überglücklich wegen dem Rennen, nachdem ich in Südafrika vor 6 Wochen noch mit Fußproblemen auf der Laufstrecke ausgestiegen bin.

Welchen Grund hatte diese doch sehr lange Rekonvaleszenz nach dem schweren Unfall auf Hawaii?

Natascha Badmann: Wir flogen direkt nach dem Unfall in die Schweiz, um eine genaue Diagnose zu bekommen. In den USA wurde mir lediglich ein Schlüsselbeinbruch bestätigt, was sich am Ende allerdings nicht bewahrheitet hat. Dafür war in beiden Schultern so ziemlich alles zerstört, was nur kaputt sein kann. Selbst der Arzt war überrascht, wie man so einen Schaden überhaupt hinbekommt. Ich wurde daraufhin im Abstand von einem Monat an beiden Schultern operiert und war danach nicht einmal mehr in der Lage, selbstständig zu essen. Es folgte eine lange Rehabilitationszeit, in der ich nur das Ziel hatte, meinen Sport irgendwann einmal wieder ausüben zu können. Die Ärzte gaben mir dafür aber kaum noch Chancen.

Letztlich habe ich es relativ schnell wieder geschafft und konnte dann im Jahr 2009 für mich völlig unerwartet zwei 70.3-Rennen in den USA gewinnen. Danach fingen aber die eigentlichen Probleme erst an, denn durch den schnellen Wiedereinstieg ergaben sich Komplikationen in Körperteilen, die vom Unfall überhaupt nicht betroffen waren. So hatte ich plötzlich einen Beckenschiefstand, der dann weitere Probleme an den Füßen verursachte. Umso glücklicher bin ich nun, wieder zur alten Leistungsstärke zurückgefunden zu haben.

Apropos Leistungsstärke, du wurdest am Samstag von Rachel Joyce geschlagen, die zu einer neuen Generation von Triathletinnen gehört, die momentan für mächtig Dampf sorgen wie Chrissie Wellington, Catriona Morrison oder Miranda Carefree. Was sagt ihr beide zu dem Wandel im Sport?

Natascha Badmann: Ich war selbst in meinen besten Jahren nie eine Athletin, die sehr viele Rennen in einer Saison machen konnte. Mit zwei Ironmans, zwei Mitteldistanzen und zwei bis drei Olympischen Triathlons war ich immer gut bedient. Toni hat meinen Aufbau immer sehr langfristig gesehen und versucht, Überlastungen durch ausreichende Regeneration zu vermeiden.

Tony Hasler: Diese Wettkampfdichte ist sehr individuell und ich versuche bei Natascha sowohl auch bei meinen anderen Athleten auf eine ausreichende Erholung zu achten. Schließlich ist die sportliche Leistung von einem vernünftigen Wechsel der Be- und Entlastung abhängig.

Du bist jetzt 45 Jahre alt und wurdest von einem deutschen Triathlon-Magazin als die „grand dame“ des Triathlon betitelt. Am Samstag wie auch jetzt, wo du vor mir sitzt, machst du einen sehr jugendlichen Eindruck und man kann kaum einen Unterschied zu der Zeit vor 10 Jahren erkennen. Auf der anderen Seite wird der Zahn der Zeit dennoch an dir nagen und absolute Höchstleistungen werden schwieriger werden. Seit ihr noch einmal bereit, alles auf eine Karte zu setzen und vor allem wegen des Drucks der jungen Generation im Training ein höheres Risiko einzugehen?

Tony Hasler: Wir arbeiten sicherlich daran, neue Reize zu setzen und neue Erkenntnisse im Training anzuwenden, aber letztendlich ist Natascha immer noch die gleiche Athletin wie vor dem Unfall und hat ganz klar ihre Belastungsgrenzen. Diese werden wir auch nicht überschreiten.

Warum hat es eigentlich so lange gedauert, bis du den Ironman hier auf Lanzarote in Angriff genommen hast? Immerhin ist dein Winterquartier in Gran Canaria nur einen Katzensprung entfernt und die Bedingungen dort ähneln denen auf Lanzarote sehr stark.

Natascha Badmann: Ich habe hier vor einigen Jahren den Volcano-Triathlon gewonnen und es war mir schon immer klar, dass ich das Rennen hier einmal machen muß. Der Kampf gegen die Elemente und die bergige Radstrecke haben mir sehr gut gefallen. Jetzt hat es endlich geklappt.

Tony Hasler: Zu dieser Zeit im Jahr waren wir eigentlich immer in den USA unterwegs, da Natascha vor allem amerikanische Sponsoren hatte.

Sponsoren ist ein guter Punkt, wie haben sich diese nach dem Unfall verhalten?

Tony Hasler: Wir waren beide sehr positiv überrascht, wie sie uns die Stange gehalten haben. Vor allem Red Bull hat ohne Wenn und Aber einen eigentlich nur mündlich existierenden Vertrag weiterhin voll erfüllt, Natascha ist sogar eine der 10 Sport-Legends bei Red Bull geworden. Aber auch Oakley ist uns bis zum heutigen Tag treu geblieben.

Wie geht es jetzt dieses Jahr weiter?

Natascha Badmann: Zunächst ist Regeneration angesagt und dann werden wir sehen. Ich würde gerne noch einmal auf Hawaii starten und werde mich darauf fokussieren.

Nach den neuen Regeln ist es gar nicht mehr so einfach, als Profi nach Hawaii zu gehen.

Natascha Badmann: Die WTC hatte mich nach meinem dritten Sieg auf Hawaii angeschrieben und mir ein lebenslanges Startrecht beim IM eingeräumt. Ich hoffe, dass dies noch gültig ist.

Vielen Dank für das Interview und euch beiden viel Erfolg für die weitere Saison.
Die Fragen stellte Jürgen Sessner

Über den Autor
Jürgen Sessner hat jahrelange Erfahrung in der Betreuung zahlreiche Amateur- und Spitzensportler im Ausdauersport, insbesondere im Bereich Triathlon, sowie Fußball-Erstligisten. In seinem Sport- und Gesundheitszentrum "Corpus" in Hilpoltstein führt er seit vielen Jahren Leistungsdiagnostiken und individuelle Trainingsplanung durch. Er ist Trainer bei triathlon-szene coaching .

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