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Rad- und Lauf-Saisonhöhepunkte - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 30.10.2017, 11:45   #1
Grandesalpes
sagt "Hallo allerseits!"
 
Registriert seit: 27.10.2017
Beiträge: 3
Rad- und Lauf-Saisonhöhepunkte

Hallo,

ich bin (noch?) kein Triathlet (das Schwimmen schreckt mich bisher ab), aber hoffe von eurer Erfahrung profitieren zu können bei meiner Trainingsplanung für das nächste Jahr - in dem ich mich erstmals sowohl einer Rad- als auch einer Laufherausforderung stellen möchte.

Mitte-Ende Juli möchte ich mit meinem Bruder zusammen von Freiburg nach Nizza über die Route des Grandes Alpes pedalieren (insg. an die 1000km/20000hm in 8 Tagesetappen). Dabei stehen weniger die Zeiten als der Spaß im Vordergrund, fit über alles gut drüberzukommen. Ich habe vor 8-12 Jahren schon viele der Alpenpässe (kaum trainiert) bezwungen, bin allerdings seit damals leider praktisch kein Rennrad mehr gefahren. Zu Weihnachten gibt es endlich ein neues

Ende Oktober möchte ich in Frankfurt meinen ersten Marathon laufen - so um die 3:45 wäre cool. Ich bin die letzten 10 Jahre - zwar mit einigen phasenweisen Unterbrechungen - alles in allem ziemlich kontinuierlich gejoggt. Vor 3 Jahren habe ich erstmals einen systematischen Trainingsplan absolviert und gemerkt, wieviel das bringt (HM in 1:39).

Kurzum: ich bin begeisterter, wenn auch unbestritten sehr amateurhafter Ausdauersportler auf der Suche nach neuen, besonderen Erfahrungen und dem Willen, dafür sowohl mein Lauftraining als auch den Wiedereinstieg ins Radtraining effizient(er als bisher) anzugehen.

Für den Alpencross habe ich einen 3-monatigen Trainingsplan (4-5 Trainingstage, 12,5 Wochenstd) ab Mitte/Ende April, und ab August dann einen 3-monatigen Marathonplan, der allerdings schon mit langen Läufen bei 22km einsteigt.

1. Wie vermeide ich, während dem intensiven Radtraining April-Juli meine Laufform zu verlieren? Sollte/Kann ich z.B. ein GA1-Radtraining pro Woche durch einen langen Lauf ersetzen, um dann besser in den Marathonplan einsteigen zu können, oder gefährdet dass meinen Radtrainingseffekt zu sehr?

2. Wie kann ich in den 4 Monaten von Weihnachten bis Ende April am besten gleichzeitig in beiden Disziplinen gute Grundlagen schaffen? Habt ihr Triathleten hierfür (am besten natürlich kostenlose) Pläne, bei denen ich einfach das Schwimmen weglassen könnte?

Vielen Dank für alle freundlichen Hinweise!
Grandesalpes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2017, 11:55   #2
MattF
Szenekenner
 
Registriert seit: 27.04.2011
Beiträge: 4.713
Das Gute beim Triathlon ist, dass die einzelnen Sportarten meiner Meinung nach voneinander profitieren.

Also wenn du ein Radtraining durch einen lange Lauf ersetzt sehe ich persönlich da gar kein Problem, sondern sehe das positiv. Es werden halt auch noch mal andere Muskeln trainiert und andere Reize gesetzt.

Mit 3 Monaten Vorbereitung a 50h/Monat, denke ich ist der Alpencross machbar.

Ich hab das auch vor nächstes Jahr

Die kostenlosen Pläne gibt es hier:

http://www.triathlon-szene.de/index....ask=view&id=55

Ich würd wohl den 15h Mitteldistanz Plan nehmen.

Der Unterschied zwischen Mittwochler und Wocheendler ist, wo man die langen zeitinstensiven Einheiten hin legt, in der Woche oder am Wochenende.

MfG
Matthias
MattF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2017, 15:59   #3
Grandesalpes
sagt "Hallo allerseits!"
 
Registriert seit: 27.10.2017
Beiträge: 3
Danke für dein schnelles Feedback inkl. Machbarkeitseinschätzung =)
Welche Route willst du beim Alpencross nehmen?

Der 15h Mitteldistanz-Plan ist super, wenn ich davon z.B. die 12 Base-Wochen nehme, schließt der gut an den Alpencross-Plan an, auch von den Umfängen.

Eine Frage noch: Wenn ich ein GA1-Radtraining (meist ist das kürzeste der Woche mit 2,5 Std angesetzt) durch einen langen Lauf ersetze - sollte dies dann im zeitlichen Umfang 1:1 geschehen (womit ich auf mind. 24km käme)? Oder können die langen Läufe auch etwas reduzierter im 15-20km Bereich liegen (der Marathonplan startet wie gesagt mit 22km)? Sollte ich in diesem Fall die restliche Zeit noch aufs Rad, also quasi ein Koppeltraining: z.B. 1:45 Std Laufen, 45min Rad - oder ist das Radfahren dann überflüssig/zu viel des Guten?
Grandesalpes ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2017, 16:43   #4
Tetze
Szenekenner
 
Benutzerbild von Tetze
 
Registriert seit: 13.11.2013
Ort: Berlin
Beiträge: 506
Zitat:
Zitat von Grandesalpes Beitrag anzeigen
Hallo,

ich bin (noch?) kein Triathlet (das Schwimmen schreckt mich bisher ab)...
Das Problem kenne ich - Schon mal über Duathlon nachgedacht?
__________________
Spocht 2017 (AK M50):
25.02. - 2. Powerman Spain (5-30-5) -> 1:38:15
08.04. - 39. Kyffhäuser MTB-Bergrennen (mittel, ~38km) -> 1:35:58
07.05. - 22. Spreewald Duathlon (19-84-5) -> 4:21:01
14.05. - BIG 25 -> 1:59:19 (Fun-Run)
04.06. - 1. Flensburg-liebt-Dich-(Halb)Marathon -> 1:39:35 (Fun-Run2)
06.08. - 25. Erzgebirgs-Bike-Marathon (100km) -> 6:25:23
24.09. - Powerman Vejle (10-60-10) -> 3:30:27
Tetze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2017, 19:23   #5
Kampfzwerg89
Szenekenner
 
Benutzerbild von Kampfzwerg89
 
Registriert seit: 24.09.2016
Beiträge: 78
Zitat:
Zitat von Grandesalpes Beitrag anzeigen

Eine Frage noch: Wenn ich ein GA1-Radtraining (meist ist das kürzeste der Woche mit 2,5 Std angesetzt) durch einen langen Lauf ersetze - sollte dies dann im zeitlichen Umfang 1:1 geschehen (womit ich auf mind. 24km käme)? Oder können die langen Läufe auch etwas reduzierter im 15-20km Bereich liegen (der Marathonplan startet wie gesagt mit 22km)? Sollte ich in diesem Fall die restliche Zeit noch aufs Rad, also quasi ein Koppeltraining: z.B. 1:45 Std Laufen, 45min Rad - oder ist das Radfahren dann überflüssig/zu viel des Guten?

Das Radtraining von der Zeit auf keinen Fall 1:1 in Lauftrainingszeit umwandeln. Da Laufen immer eine höhere Trainings- und vor allem orthopädische Belastung ist, solltest du hier deutlich weniger Zeit ansetzen. Meine Empfehlung wäre die Radzeit zu halbieren für die Umrechnung in Laufzeit. Solange du noch nicht in der direkten Marathonvorbereitung bist kann der längste Lauf sich meiner Meinung nach auf 1:45h belaufen. Aber auch den solltest du schrittweise aufbauen. Am Anfang würde ich den eher bei 1:15h sehen und dann kontinuierlich steigern.
Kampfzwerg89 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 31.10.2017, 22:01   #6
Grandesalpes
sagt "Hallo allerseits!"
 
Registriert seit: 27.10.2017
Beiträge: 3
Leider findet man zu Duathlon nicht soviel, deshalb bin ich hier gelandet. Außerdem war mir neben dem Schwimmen auch dieser ganze stressige Wechselzirkus noch etwas suspekt. Aber ich muss sagen, je mehr ich mich hier umschaue, desto mehr reizt mich Triathlon. Jetzt schaue ich aber erstmal, wie das nächste Jahr mit dem parallelen Lauf- und Radtraining klappt und dann mache ich evtl. im Spätherbst einen Kraulkurs. Und sicher wäre ein Duathlon im Frühjahr danach mal eine Testoption in Richtung 'Mehrkampf', gerade was das Wechseln angeht oder langfristig wenn mir das Schwimmen doch einfach nicht gelingen sollte.

Danke auch noch für den Hinweis zur Umwandlung von Rad- in Lauftraining. Woanders habe ich gerade ebenfalls gelesen, dass da wohl eher der Faktor 2:1 gilt - das deckt sich ja mit deiner Einschätzung. Dass der lange Lauf schrittweise aufgebaut werden muss ist klar, allerdings habe ich das ja schon vor bis Mitte/Ende April (so bis 2:00h und dann vllt ein Test-HM).
Grandesalpes ist offline   Mit Zitat antworten
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