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Alt Heute, 05:59   #9545
Hafu
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Registriert seit: 23.10.2006
Beiträge: 10.695
Zitat:
Zitat von Stefan Beitrag anzeigen
Das passt zwar nur halb zum Threadtitel:
http://www.spiegel.de/sport/sonst/ka...a-1218959.html
"Wegen gestiegener Kosten
Kanuten sollen eigene Dopingtests mitfinanzieren

Der Haushalt sei "auf Kante genäht": Weil die Nada höhere Forderungen stellt, beteiligt der Deutsche Kanu-Verband seine Athleten an den Kosten ihrer eigenen Dopingkontrollen - zumindest für ein Jahr."
Dieses Konstrukt (Mischfinanzierung der Dopingtests von Profiathleten und Verband) existiert in der DTU seit Einführung der Trainingskontrollen vor 12 Jahren.

Ich halte das für sinnvoll und kann die Entrüstung von Brendel (auch angesichts der geringen summe von 300,- € pro Jahr) nicht verstehen.
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Alt Heute, 06:35   #9546
Alteisen
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Beiträge: 1.063
Interessant wäre eine Erklärung, wie die starke Kostensteigerung der Nada zu erklären ist, die der Ausgangspunkt war.
Alteisen ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Heute, 07:11   #9547
JensR
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Registriert seit: 07.02.2010
Ort: NB/Zürich
Beiträge: 520
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Dieses Konstrukt (Mischfinanzierung der Dopingtests von Profiathleten und Verband) existiert in der DTU seit Einführung der Trainingskontrollen vor 12 Jahren.

Ich halte das für sinnvoll und kann die Entrüstung von Brendel (auch angesichts der geringen summe von 300,- € pro Jahr) nicht verstehen.
sehe ich vollkommen anders. Wenn der Verband nicht mehr in der Lage ist, die Kosten für die Dopingproben seiner (A-) Kaderathleten zu bezahlen, dann läuft das wirklich gehörig schief. Nur weil es das bei den Triathleten schon jahrelang so ist, muss es bei den anderen ja nicht auch so werden. Mal davon abgesehen, dass Brendels Medaillen ein auch wesentlicher Faktor dafür waren, wie hoch die Fördergelder ausfallen für den Verband.

Die Frage bleibt immer die gleiche: wollen wir uns als Staat Deutschland Leistungssport leisten? Wenn ja, dann mit den Konsequenzen. Es kann doch nicht sein, dass eines der wohlhabendsten Länder der Erde nicht in der Lage ist, Dopingkontrollen für seine potentiellen Olympiasieger zu finanzieren.. und gleichzeitig erwarten "wir", dass aber ja alle Kenianer, Äthiopier usw lückenlos und ständig kontrolliert werden. Wer bezahlt denen das denn? Der Sportler, dessen Familieneigentum aus einer Kuh und zwei Hühnern besteht? Oder soll das bei denen der Verband zahlen?

Ich würde jetzt als Sportler sagen, ich verzichte freiwillig auf die Dopingtests in Höhe der Eigenbeteiligung, wenn gewünscht auch drüber hinaus und helfe so Kosten zu sparen
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Alt Heute, 07:57   #9548
Hafu
Szenekenner
 
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Registriert seit: 23.10.2006
Beiträge: 10.695
Zitat:
Zitat von JensR Beitrag anzeigen
sehe ich vollkommen anders. Wenn der Verband nicht mehr in der Lage ist, die Kosten für die Dopingproben seiner (A-) Kaderathleten zu bezahlen, dann läuft das wirklich gehörig schief. Nur weil es das bei den Triathleten schon jahrelang so ist, muss es bei den anderen ja nicht auch so werden. Mal davon abgesehen, dass Brendels Medaillen ein auch wesentlicher Faktor dafür waren, wie hoch die Fördergelder ausfallen für den Verband.

Die Frage bleibt immer die gleiche: wollen wir uns als Staat Deutschland Leistungssport leisten? Wenn ja, dann mit den Konsequenzen. Es kann doch nicht sein, dass eines der wohlhabendsten Länder der Erde nicht in der Lage ist, Dopingkontrollen für seine potentiellen Olympiasieger zu finanzieren..
Natürlich hast du in gewisser Weise recht, aber ein Verband hat an Fördergeldern nunmal auch in einem reichen Land wie Deutschland nur eine bestimmte Summe zur Verfügung und so stellt sich zwangsläufig die Frage, wofür man dieses Geld ausgibt: wiviele Trainer und Physiotherapeuten leistet man sich für seine Kaderathleten, wieviel investiert man in die Infrastruktur (Regattaanlagen, Trainingsgeräte), die im Kanu und Ruder-Verband sicherlich ordentlich Geld verschlingt und wieviele Trainingslager und Wettkampfreisen finanziert man seinen Kadersportlern.

Der für den Leistungssport vorgesehene Etat setzt sich zusammen aus Sponsorengeldern und Zuschüssen des Bundesinnenministeriums. Der Ruder- und Kanuverband hat jetzt eine gewissen Summe an Verbandssponsorengeldern, die zuvor direkt an die Kaderathleten weitergereicht wurden für die partielle Finanzierung der Dopingkontrollen vorübergehend umgewidmet, faktisch müssen die Sportler also (im Gegensatz zum Triathlon) hier nichts zahlen, sondern sie erhalten nur etwas weniger Sponsorengelder vom Verband.
Die Konstruktion, Sponsorengelder teilweise in sauberen Sport zu investieren halte ich durchaus für zulässig, losgelöst von der Fragestellung, wie das ärmere Nationen machen.
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