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Powerman Zofingen 2018 - Seite 7 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 12.09.2018, 21:20   #49
rundeer
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Beiträge: 1.837
Zitat:
Zitat von ~anna~ Beitrag anzeigen
Ich frage mich, ob eine derartige Herangehensweise nicht auch für die Top-Leute sinnvoller wäre. Bringt einem das bisschen Windschatten in 12m Entfernung denn wirklich so viel? Ich glaube eher, dass man mit einem (zu) schnellen ersten Lauf unabhängig vom Leistungsniveau unnötig viel Kohlenhydrate verballert und muskulär vorermüdet. Gerade bei einem Parcours mit der Länge und Härte von Zofingen.

Ist von meiner Seite aber nur theoretisches Geplapper .
Der Sieger Le Bellec ist eine solche Strategie gefahren. Der erste Lauf war für seine Verhältnisse ziemlich locker. Dafür haute er dann auf dem Rad und im zweiten Lauf beides Mal die besten Splits raus.

Er kann es sich als starker Radfahrer aber auch leisten.
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Alt 12.09.2018, 21:33   #50
rundeer
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.03.2014
Beiträge: 1.837
Zitat:
Zitat von triathlonnovice Beitrag anzeigen
Was soll denn da antrengender sein? Ich habe schon x Duathlons gemacht und fand die Dinger immer relativ entspannt. Wenn man aufs Rad steigt ist die Muskulatur schon voll auf Temperatur und man kann gleich Flamme geben.




Warum sollte man als "Normalo" weiter hinten im Feld sein? Normalo bleibt Normalo und die Platzierung somit gleich. Das nen Triathlet gegenüber nem Duathlet leichte Nachteile bei ner Lauf/Radveranstaltung hat, liegt ja wohl auf der Hand.


Die Eliteergebnisse habe ich mir gar nicht angeschaut: Mir gings um die Leistung in der Breite und die Anzahl der Sportler.



Bekannte sind dort schon auf dem Podest gewesen , landen bei regionalen Veranstaltungen eher so Top 10.
Viele Duathleten haben einen relativ ambitionierten Hintergrund im Laufen oder Radfahren. Es ist dann einfacher die jeweils andere Disziplin auch auf ein hohes Niveau zu heben als dies beim Schwimmen der Fall wäre.

Jemand der weniger ambitioniert unterwegs ist wird sich eher dem Triathlon zuwenden, weil der Sport bekannter und nochmal abwechslungsreicher ist.

Für Leute mit einer Schwimmvergangenheit dürfte es ohnehin klar sein.

Es geht auch gar nicht um den Vergleich was härter ist. Auch ein 5 km Wettkampf ist extrem hart wenn man richtig voll durchzieht. Ich habe auch einen riesen Respekt vor Mittelstreckenläufern, weil dies einfach unfassbar hart weh tun muss. Der Schmerz ist halt bei jeder Distanz und Sportart anders.

Meiner Erfahrung nach fahren Duathlons einfach stark ein, weil man schon mit verschlagenen Beinen in den zweiten Lauf startet. Zudem ist es taktischer als beispielsweise ein Strassenlauf, weil manche vorne Weg wollen und andere unbedingt die erste Radgruppe erreichen wollen.

Krass fand ich übrigens wie Köhler vor zwei Jahren in Zofingen den ersten Lauf einfach ganz alleine vorne weggezogen ist. Das brauchte mal richtig Eier.
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Alt 12.09.2018, 21:45   #51
ThomasG
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Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 2.879
Die Belastung ist halt beim Triathlon auf eine größere Muskelgruppe verteilt.
Dann werden sowohl bei Laufen als auch beim Radfahren doch einige Muskeln gleichermaßen eingesetzt.
Schwimmen ist von den drei Triathlondisziplinen diejenige, die den Körper orthopädisch und muskulär (im Sinne von der Gefahr von Schädigungen) am wenigsten beansprucht.
Laufen belastet am meisten, weil es da ständig zu Lastwechseln kommt (konzentrisch-exzentrische Belastung), die am schnellsten bzw. ehesten zu muskulären Schädigungen führt.
Das verstärkt sich noch, wenn es Abwärtspassagen gibt.
Dabei wir die Arbeitsmuskulatur auch exzentrisch belastet (die Muskeln bremsen ab) und das im Vergleich zum Laufen in der Ebene je nach Steilheit deutlich vermehrt.
Natürlich sollte man fair vergleichen und das ist nicht so einfach, weil es eben eine Vergleichbarkeit geben sollte der Belastungen.
Wenn beim Radfahren dann auch noch wie in Zofingen relativ viele Passagen dabei sind, die doch von einigen Athleten mit hohen Krafteinsätzen bewältigt werden (Anstiege), dann summmiert sich das in negativer Weisen noch mehr auf als es bei flachen Strecken der Fall wäre.

Nachtrag:

Zitat:
Nach dynamisch-exzentrischer Belastung traten bei gleicher Belastung wesentlich staerkere Muskelschmerzen in der beanspruchten Muskulatur auf als nach erschoepfender konzentrischer Arbeit. Zukuenftig muss bei der Beurteilung von dynamischer Muskelarbeit zwischen der exzentrisch- und konzentrisch-dynamischen Arbeitsform unterschieden werden. In der Betriebspraxis sollen dynamisch-exzentrische Maximalbelastungen vermieden werden, da sonst Muskelverletzungen infolge Ueberlastung entstehen koennen.

Quelle: https://www.bisp-surf.de/Record/PU199110043448

Geändert von ThomasG (13.09.2018 um 06:02 Uhr).
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