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Literatur zum Thema Fettstoffwechseltraining - Seite 2 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 15.06.2015, 19:29   #9
Pate1410
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Registriert seit: 16.03.2015
Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 627
Vielen Dank für Die Antworten bisher.

Dann lasse ich doch mal die Hose runter, wenn ich schon Fragen in den Raum werfe:




Zitat:
Ihr Energieumsatz aus Fetten an der Obergrenze des Grundlagenausdauerbereiches lag bei 155kcal/h während an derselben Grenze 442kcal/h aus Kohlenhydraten gewonnen werden. Das Entspricht einem Kohlenhydratumsatz von 107g/hund einem Fettumsatz von 17g/h. 442kcal/h Kalorien stammen dabei aus dem Kohlenhydratumsatz und 155kcal/h Kalorienaus dem Fettstoffwechsel. An dieser Schwelle liegt Ihre Herzfrequenz 120/min und Ihre Leistung bei 173W, das entspricht2,4W/kg.

Das ist für das Ziel Mitteldistanz im August sehr rar. Nach hinten raus sehe ich jetzt schon kommen, dass mir meine Frau mit einem Tropf hinterher läuft.

Meine trainingstechnische Zielsetzung ist jetzt natürlich dieses Defizit mit einzelnen Schlüsseleinheiten in der Woche zu bekämpfen. Hierzu ist denke ich der Ansatz der Periodisierung der Kohlenhydrate ein ganz wichtiges Thema.

Hierzu fehlen mir jedoch einfach wissenschaftlich belegte Studien der korrekten Durchführung. Morgen früh habe ich z.B. eine solche Schlüsseleinheit vorgesehen, ob die Durchführung so korrekt ist, weiß ich allerdings nicht:

Heute Morgen normales Frühstück mit:124g KH
30 Minuten Rad ins Büro
Mittag auch normal mit:123g KH
Zwischenmahlzeiten: 47g KH
40 Minuten locker geschwommen
30 Minuten Rad nach Hause
Abendessen: Nur Salat (große Portion) mit Schafskäse (180g), Körnern und Karotten in Summe: 72g KH

KH Summe Tag: 366 am Abend jedoch etwas reduziert.

Das Muskelglykogen sollte durch die lockere Schwimmeinheit und die 30 Minuten Rad nach Hause zumindest ein klein wenig entleert worden sein. Ohne große Kohlenhydratzufuhr am Abend sollten sie das ja auch bleiben.

Morgen vor dem Frühstück will ich dann eine Stunde locker im mittleren GA1 laufen gehen - im Anschluss wieder ein normales Frühstück um die Glykogenspeicher für die normalen Einheiten (Intervalle) am Mittwoch wieder zu füllen.

Was meint ihr dazu? Zu wenig KH, Gefahr der Proteinzerstörung morgen früh oder in Ordnung so?

Gerade in dem Bereich suche ich nach Infos und Fachwissen
Pate1410 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2015, 08:13   #10
Teuto Boy
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Registriert seit: 15.09.2010
Ort: Puddingtown
Beiträge: 1.412
Hallo Pate,

imho wird das nur etwas bringen wenn die Glykogenspeicher im Muskel entlehrt sind und das ist nach 30 min Radfahren am Vortag nicht der Fall sein.

Dagegen ist dein Leberglykogen über Nacht deutlich reduziert worden. Und das Hirn kann nur Zucker oder Eiweiß verbrennen.
D.h. wenn du durch den Nüchternlauf das restliche Glykogen in der Leber verbrauchst ( keine Ahnung, ob das nach 1 h schon passieren kann ) , stellt der Körper auf Eiweiß um, währen in den Muskeln weiter das reichlich vorhandene Glykogen verbrannt wird.

Steffny hat es in diesem Artikel pro u. cons gut beschrieben finde ich
http://www.herbertsteffny.de/ratgeber/nuechtrn.htm

Wir hatten letztes jahr mal einen Blog zum Fettstoffwechseltraining, da stehen auch einige interessante Informationen drin.
__________________
* Man of simple pleasures *
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Alt 16.06.2015, 08:34   #11
Hafu
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Beiträge: 10.700
Zitat:
Zitat von Pate1410 Beitrag anzeigen
...
Meine trainingstechnische Zielsetzung ist jetzt natürlich dieses Defizit mit einzelnen Schlüsseleinheiten in der Woche zu bekämpfen. Hierzu ist denke ich der Ansatz der Periodisierung der Kohlenhydrate ein ganz wichtiges Thema.

Hierzu fehlen mir jedoch einfach wissenschaftlich belegte Studien der korrekten Durchführung...)
Mir ist bis jetzt keine wissenschaftlich valide (doppelblind, Fallgruppe, Kontrollgruppe) Studie bekannt, dass der Fettstoffwechsel überhaupt in nennenswerter Größenordnung trainierbar ist.

Vor diesem Hintergrund ist es natürlich unrealistisch nach Studien zu suchen, wie "perfektes Fettstoffwechseltraining" aussehen sollte.
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Alt 16.06.2015, 08:35   #12
Nordexpress
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Beiträge: 2.096
17g Fett/h ist tatsächlich nicht die Welt.
Fährst Du längere GA-Einheiten im Bereich 150-170W, z.b. 3-4h? Dabei halt nicht Unmengen Iso saufen, dann wird das schon...
__________________
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"Wieso? Hatte er Magenprobleme?"
"Nein, ihm tat das Knie weh."
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Alt 16.06.2015, 11:49   #13
pXpress
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Beiträge: 1.952
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Mir ist bis jetzt keine wissenschaftlich valide (doppelblind, Fallgruppe, Kontrollgruppe) Studie bekannt, dass der Fettstoffwechsel überhaupt in nennenswerter Größenordnung trainierbar ist.

Vor diesem Hintergrund ist es natürlich unrealistisch nach Studien zu suchen, wie "perfektes Fettstoffwechseltraining" aussehen sollte.
Kann ich Hafu nur zustimmen, IMHO wäre es sinnvoller seinen Kohlehydrataufnahmefähigkeit zu trainieren, Training im KH-Armen Modus hat aber den Effekt die Kohlhydrataufnahmefähigkeit zu verringern, das dann im Wettkampfmodus doppelt zuschlägt wenn man schon keine guten Fettstoffwechsel hat.
__________________
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Alt 16.06.2015, 12:15   #14
Eber
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Beiträge: 2.199
Zitat:
Zitat von Nordexpress Beitrag anzeigen
..
...Kannst Du diese "5h Rad" in Leistung oder km/h (flache Strecke, RR) beziffern? Würde mich mal interessieren. Ich kann das (als langjähriger Langdistanzfahrer) grundsätzlich auch, aber bewege mich dann so bei um die 180W. Das ist zwar einigermaßen zügig, aber weit entfernt von schnell.
Meinst du 180W Avg ?
GA Training ist immer weit entfernt von schnell.
__________________

hmh ??
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Alt 16.06.2015, 12:18   #15
tridinski
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Beiträge: 1.329
Zitat:
Zitat von Nordexpress Beitrag anzeigen

Ich hab das hier schon ein paar mal aufgeschnappt. Ich meine, von Dir. Kannst Du diese "5h Rad" in Leistung oder km/h (flache Strecke, RR) beziffern? Würde mich mal interessieren. Ich kann das (als langjähriger Langdistanzfahrer) grundsätzlich auch, aber bewege mich dann so bei um die 180W. Das ist zwar einigermaßen zügig, aber weit entfernt von schnell.
das sind bei mir dann auch Grundlageneinheiten, Wattwerte kann ich keine liefern, meine Strecken sind meistens wellig, zB 140km mit 1200 HM oder so. Temposchnitt irgendwas von 27-29kmh, Systemgewicht 100kg.

mit wissenschaftlichen Studien kann ich auch nicht dienen, aber wenn ich zunächst nicht mehr als ca. 2,5h ohne Nahrungsnachschub schaffe und nach Gewöhnung an KH-arme Ernährung dann aber 5h, dann ist da ja offensichtlich ein wie auch immer zu erklärender (Trainings)effekt eingetreten.

Ich habe auch mal ne zeitlang intensives Zeug trainiert mit leeren KH-Speichern und ohne weitere Nahrungsaufnahme, trainingstechnisch ging das schon, also 10x100m schwimmen oder Laufintervalle. Bin da aber wieder von weg, weil, wie ich dann gelernt habe, es das endokrine System wohl ziemlich stark beansprucht.
Wenn ich KA3 oder GA2 fahre hatte und habe ich aber KH in der Flasche.

heute ist meine Basisernährung nach wie vor KH-arm, wenn ich 5h+ Grundlage radfahre und vorher zB Haferflocken mit Banane esse, kommt nach 2-2,5h wieder ein Hungergefühl. Wenn ich davor 2 Eier, 2 Scheiben Schinken, 1 Avocado esse bekomme ich erst nach 3,5-4h Stunden etwas Hunger. Den kann ich dann aber in beiden Fällen mit Wasser im Zaum halten, in dem ich Eiweisspulver aufgelöst habe.
__________________
Gruesse

Tri-K
__________________

slow is smooth and smooth is fast
tridinski ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2015, 12:22   #16
Eber
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Ort: Karlsruhe
Beiträge: 2.199
Zitat:
Zitat von Hafu Beitrag anzeigen
Mir ist bis jetzt keine wissenschaftlich valide (doppelblind, Fallgruppe, Kontrollgruppe) Studie bekannt, dass der Fettstoffwechsel überhaupt in nennenswerter Größenordnung trainierbar ist.

Vor diesem Hintergrund ist es natürlich unrealistisch nach Studien zu suchen, wie "perfektes Fettstoffwechseltraining" aussehen sollte.
Man kann ja versuchen es unverblindet, ohne Kontrollgruppe und für N=1 (sich selbst) herauszufinden.
So wie etwa Sami Inkinen
__________________

hmh ??
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