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Motivation für gesunde Ernährung - Seite 13 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 18.03.2018, 17:25   #97
Schwarzfahrer
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Benutzerbild von Schwarzfahrer
 
Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Beiträge: 1.071
Zitat:
Zitat von Klugschnacker Beitrag anzeigen
Das ist ein Klischee, neben

• Arbeit als Ersatzreligion
• Sport als Ersatzreligion
• Sex als Ersatzreligion
• Konsum als Ersatzreligion
• Auto als Ersatzreligion
• [---hier eintragen---] als Ersatzreligion

Der Adressat ist stets der Leser, der sich selbst als vernünftige Mitte wahrnimmt, während alternative Sichtweisen ins Reich der Spinner eingeordnet werden.
Jeder ordnet Sichtweisen, die für ihn ungewöhnlich sind, gerne als Spinner ein - das hat tatsächlich nichts mit (Ersatz)Religion zu tun, ist eine natürliche menschliche Regung.
Religiösen Charakter bekommen aber alle diese Themen häufig, weil ein Teil der Menschen die eigene Sichtweise als universell und für alle gültig als (moralisch, gesundheitlich, etc.) höherwertig propagiert, wodurch die, die diese Sichtweise nicht teilen, abgewertet werden. Gilt für Veganer, die die Fleischesser als "Verirrte" ansehen, die die Wahrheit noch nicht erkannt haben, aber auch für Extremläufer, die sicher sind, daß jeder täglich einen Marathon laufen sollte, oder Menschen, die fest überzeugt sind, daß Konsumverweigerer den Untergang unseres Wohlstandes bewirken, u.s.w. Die eigene Sichtweise für "die Richtige" zu halten ist ja o.k., diese allen anderen überzustülpen zu versuchen wirkt oft missionarisch.

Meine Meinung zum eigentlichen Thema: sicher nicht alles, was schmeckt, ist gesund (wobei es primär mit Mengen und Anteilen zu tun hat), aber ich glaube nicht, daß eine Ernährung, die nicht schmeckt und Freude bereitet, gesund sein kann. Und ich glaube auch, daß nicht viele als Erwachsene ihre Ernährung komplett umstellen können, außer es schmeckt auch gut; unser Ernährungsverhalten, unsere Vorlieben werden in der Kindheit entscheidend geprägt und sind schwer zu ändern. Zugegeben, ich habe leicht reden: ich gehöre zu den glücklichen, die futtern können, so viel sie wollen, ohne mehr als 1 - 2 kg Gewichtsschwankung zu erleben. Und durch meine Kindheit in Rumänien, mit extrem geringem Angebot an verschiedenen Süßigkeiten (oder durch ein Gendefekt ? ) lassen mich heute 90% aller "Leckereien" (Nutella, Gummibärchen, ...) komplett kalt.
__________________
“If everything's under control, you're going too slow.” (Mario Andretti)
Schwarzfahrer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2018, 19:04   #98
Mirko
Szenekenner
 
Benutzerbild von Mirko
 
Registriert seit: 15.09.2012
Beiträge: 4.687
Zitat:
Zitat von Eddy Murcks Beitrag anzeigen
Au Backe Ist doch hoffentlich ein Scherz?
Nein leider nicht. Ich esse natürlich nicht jeden Tag 500g Nudeln zu Mittag aber es ist mehr als einmal passiert. Ich habe schon als Azubi mit 16 Jahren immer morgens 10 Brötchen gekauft und die dann auf Arbeit gegessen. Bis ich Abends zuhause war, war ich kurz vorm verhungern. Damals war ich aber zu dünn und wollte Muskeln aufbauen daher fand ich das gut so.

Meine Arbeitskollegen prophezeiten mir schon seit Jahren das ich mal mega fett werde wenn ich keinen Sport mehr mache soviel wie ich esse.

Jetzt bin ich muskulös und speckig und beim Triathlon gelandet und bekomme die Ess-Gewohnheiten der letzten 2 Jahrzehnte nicht mehr weg.

Aktueller Stand ist aber ganz gut: ich habe mit einigen Tagen Saftfasten nochmal etwas Gewicht verloren und vor allem meinen Hunger gebremst. Die letzten 4 Tage war ich in einem kurzen Trainingslager und bin gut klargekommen mit den 3 normalen Mahlzeiten am Tag trotz des vielen Sports. Jetzt darf ich es halt nur nicht wieder übertreiben. Die LD-premiere motiviert mich schon ganz gut im Moment.
Mirko ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 18.03.2018, 19:54   #99
lyra82
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.01.2013
Beiträge: 449
Das ist das große Problem:
Was wir in Kindheit und Jugend gelernt und verinnerlicht haben bzgl. Ernährung, das steckt gaaanz tief drin!
Um das loszuwerden, muss man sehr konsequent sein:
Komplette Umstellung, aber so, dass man es dauerhaft durchhalten kann.
Irgendwann vergisst man dann langsam das oben genannte Verinnerlichte.
Ganz weg bekommt man es aber nie.
lyra82 ist offline   Mit Zitat antworten
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