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Trail to Nirvana - Seite 97 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 29.07.2017, 18:00   #769
rundeer
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.03.2014
Beiträge: 1.769
@pippi: Ja, der Lauf soll schon ganz schön sein. Hat auch immer international gute Trailläufer dabei. Diesjahr wieder mit Hornet, dem Roger Federer der Trials.

@Necon: Vielen Dank für deine Nachricht. Mein Arzt hat vor bei der nächsten Akupunktur Therapie mal ein Röntgenbild anfertigen zu lassen. Ich mache mir schon auch Gedanken, denn man hört von Leuten die Monate oder Jahrelang immer wieder Kopfschmerzen haben nach einem Aufprall.
Ich wünsche deiner Freundin ebenfalls gute Besserung. Sag mir bescheid wie es weiter ging.

Man, läuferisch geht so ein anständiges Grundtempo eigentlich immer. Aber auf dem Rad, da sind die Steigungen gerade etwas eklig.
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Alt 13.08.2017, 19:37   #770
rundeer
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.03.2014
Beiträge: 1.769
So, da bin ich wieder.

Dem Kopf ging es besser und besser und so bi ich wieder ins Lauftraining gestartet und auch mehr Rad gefahren. Trotzdem wollte ich auch Wanderungen beibehalten und beim runter joggen habe ich mir dann altbekannte Knieschmerzen wieder aufgegabelt. Selber Schuld, ich wollte zu schnell zu viel.
Daher folgten drei Rad und Rumpftage.

Es ging dann für drei Nächte nach Zermatt und glücklicherweise waren Bergläufe gut machbar. Einmal bin ich aufs Rothorn und einmal auf den Gornergrat gerannt, runter ging es dann jeweils mit der Bahn. Auf 3100m läuf es sich ja eher anstrengend, aber der Kopf blieb gut. Am letzten Tag wollte ich dann testen was schon drin liegt. Vor dem Frühstück rannte ich 20 x 30 Sekunden bergan voll in die Sauerstoffschuld hinein. Mit 30s Pause dazwischen. Danach war zwar der Nacken leicht spürbar, aber nicht schlimm.

Wieder zu Hause gönnte ich mir Physio und der Therapeute hantierte da ganz geschickt am Knie rum und löste einige Verspannungen. Das wurde dann so gut, dass ich am Freitag und Samstag wieder flach rennen konnte.

Der Arzt gab mir dann gar grünes Licht für Wettkämpfe und daher stand ich heute am Start vom regionalsten aller regionalen Bergläufe.
Ich war nervös ob mein Körper dem schon stand hält aber da musste ich durch. Im flacheren Teil lief ich bewusst und locker vorne mit. Als es dann richtig zu steigen begann nahm ich gezielt raus, liess die anderen ziehen und suchte meinen ganz persönlichen Rhythmus. Den fand ich auch und überraschend locker ging es bergwärts. Ich glaube ich habe noch nie so wenig gelitten an einem Berglauf. Aber es gelang mir daher mental auch nicht die Handbremse zu lösen und all in zu gehen. Ist wahrscheinlich auch normal.
Erst vor dem Ziel kam ich etwas aus Komfortzone.

Die Zeit war dann in Ordnung aber nicht berauschend. Aber ich nin extrem zufrieden, dass ich wieder einsatzfähig bin und unter den Umständen war die Leistung ganz ansprechend.

Jetzt muss ich schauen, wie es mir vom Kopf her morgen geht. Auch das Knie merke ich wieder etwas stärker, aber notfalls gehe ich nochmal beim Physio vorbei.

Weil ich den Swissalpine ja leider verpasst habe und gerne noch einen längeren Berglauf gemacht habe, möchte ich eigentlich am Samstag spontan noch den Inferno Halbmarathon einschieben. Ich bin nicht in Topform, habe aber in letzter Zeit viele Höhenmeter gemacht. Und der Wettkampf ist einfach nur schön (und anstrengend). Mal schauen.

Danach wäre im Herbst ein flacher Halbmarathon das Ziel.
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Alt 13.08.2017, 20:04   #771
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 5.005
Super das du zurück bist und gleich auch noch wieder mit einem WK.

Coole Fotos auf Instagram
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Alt 13.08.2017, 21:46   #772
Pippi
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Benutzerbild von Pippi
 
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Beiträge: 2.506
Schöner Bericht.

Schön das es wieder läuft.
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19.August Powerman Austria
2. September Powerman Zofingen Duathlon WM 10/150/30

www.stefanmarty.ch
Pippi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.08.2017, 16:27   #773
rundeer
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Registriert seit: 23.03.2014
Beiträge: 1.769
Einfach weil es wieder zu gehen scheint und weil ich eigentlich noch einen längeren Berglauf in diese Sommer machen wollte, ging es gestern an den Inferno Halbmarathon.

Mit knapp 2200 Höhenmetern ist der für mich eigentlich zu steil und im Sommer habe ich auch nicht richtig Trainieren können. Aber mir gefällt der Inferno mit Ziel auf dem Schilthorn sehr gut und ich habe im meinen vielen Wanderungen im Juli auch ordentlich vertikale Meter absolviert.

Die Temperatur war sehr angenehm, aber leider zogen sich im oberen Teil weite Nebelschwaden der Strecke entlang. Aber immerhin sieht man dann nicht wie weit hoch es noch geht.

Ich lief den flachen ersten Kilometer gleich an zweiter Stelle, weil mir die Ebene hält einfach liegt. Sobald es aber zu steigen begann, scherte ich aus und lies die Spitzengruppe ziehen. Lange Zeit lief ich dann im unteren Teil mit Emma Pooley. Als es dann vier Kilometer flach nach Mürren ging, konnte ich etwas davon ziehen.

In der Fläche konnte ich etwas Boden gut machen und mich gleichzeitig erholen. Dann geht es ab Kilometer aber 13 so richtig los. Es wurde wieder steiler und der ein oder andere überholte mich. Im Kanonenrohr, da wo im Winter die legendäre Inferno Volksabfahrt runter geht, ist es dann so steil, dass es mit Laufen eigentlich gar nichts mehr zu tun hat. Kleine Trippelschritte wechselten sich mit Gehen ab.

Als ich etwa zum dritten Mal überholt wurde, versuchte ich einfach dran zu bleiben. Das schaffte ich auch bis wir aus dem Rohr raus kamen. Nur wurde es danach leider nicht flacher, wie ich es aus 2014 in Erinnerung hatte, sondern ging im gleichen Muster weiter. Also ließe ich schnell eine Lücke offen und die wurde dann immer grosser. Auch Pooley überholte mich wieder.

Danach waren die Plätze so ziemlich sortiert. An der letzten Verpflegunsstelle nahm ich nochmal gleichzeitig Wasser und Cola und dann ging es zum Schluss noch die teuflische Geröllhalde hinauf. Einen Läufer konnte ich dort noch überholen und war dann mehr als froh, dass plötzlich die Bergstation aus dem Nebel heraus ersichtlich wurde.

Im Ziel war ich dann einfach Platt. Ich hatte wirklich alles gegeben und darum sollte ich zufrieden sein. Gesamtrang 12 ist eigentlich auch ganz ordentlich. Die Zeit von 2:23:53 ist zwar eine Minute schneller als vor drei Jahren, dürfte aber gerne noch etwas besser sein.

Als nächstes kommt Zofingen, auch ohne richtige Vorbereitung, und dann beginnen die Vorbereitungen für einen Herbsthalbmarathon auf der Strasse. Der wird dann etwas flacher.
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Alt 20.08.2017, 19:25   #774
Necon
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Beiträge: 5.005
Schöner Bericht und für die Umstände wie es zum jetzigen Rennen kam würde ich sagen alles richtig gemacht seit dem letzten Start.
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Alt 27.08.2017, 13:50   #775
rundeer
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Beiträge: 1.769
Nach dem Inferno war ich ganz schön platt. Natürlich war ich auch naiv zu glauben, ich könne gleich nahtlos noch eine Woche weitertrainieren. Zwar zerschlagen Höhenmeter die Beine nicht so stark, aber zeitlich war es ja näher an einem vollen als einem halben Marathon. Dazu das Ziel auf fast 3000m über Meer und die steilen Passagen.

Am Sonntag jedenfalls war ich noch 115 km ganz locker gerollt. Doch von Montag bis Mittwoch waren die Beine einfach tot. Ich bin dann jeweils locker etwas gerannt und geradelt, aber im Omatempo und habe eine Rumpfeinheit gemacht.

Der Donnerstag war dann ohne sportliche Aktivität. Dafür war ich am Abend bei Weltklasse Zürich im Stadion. Direkt hinter dem Hochsprung, welcher momentan einer der spannendsten Events ist. Und auch sonst waren viele Hochkarätige Athleten zu Gast. Höhepunkte für mich waren dann die 1500m und Farahs letztes Bahnrennen über 5000m

Am Freitag waren dann die Beine wieder zu gebrauchen und es wurde mal Zeit, mich mal für die Powerman Zofingen Kurzdistanz von nächster Woche vorzubereiten. Es gab einen schönen Dreitagesblock.

Freitag:
Mein Zeitfahrrad war noch in Reperatur ein ganzes Stück vom Wohnort entfernt. Also setzte ich mich am Nachmittag in den Zug Richtung Mechaniker. Die letzten 10km bin ich dann gerannt.
Anschliessend fuhr gute 60km nach Hause. Weil ich zum ersten Mal seit Mai wieder auf den TT sass, war es anfangs einfach nur mühsam. Aber dann kam das Gefühl für das Rad zurück und ich habe am Ende noch vier Mal zirka 5min etwas Tempo gemacht. Zum ersten Mal seit Monaten wieder mit Druck auf dem Rad. Es fühlte sich nicht mal so shlecht an.

Weder beim Laufen noch auf dem Rad und auch nicht dazwischen habe ich mich verpflegt. Als ich dann am Abend in mein Dorf annahm war ich etwas leer. Dann sah ich aber am See noch ein paar Kollegen und habe mich auch noch kurz dazu gesellt. Also nichts mit schnellem Auffüllen der Speicher.
Zu Hause sah ich dann eine Nachricht von einem jungen Radfahrer. Er wollte an einer Stafette teilnehmen und sei Läufer war kurzfristig verletzt. Also habe ich ihn Spontan zugesagt und machte mir erstmal was zu essen.

Samstag:
Zuerst mal aussgeschlafen und nach dem Mittag setzte ich mich aufs Rad und rollte gemütlich die halbe Stunde bis zum Start. Die Stafette besteht aus einem Part Mountainbike bergan gefolgt von einem Berglauf. Mit einer Gesamtzeit von einer guten halben Stunde eine sehr kurze aber harte Belastung.
Mein junger Biker übergab mir an fünfter Stelle und ich konnte dann mit der dritten Laufzeit noch auf Rang 4 vor laufen. Die Belastung von gut 17 Minuten war mal wieder ein etwas anderer Reiz und der Körper hat ganz gut darauf reagiert. Ich konnte mich ziemlich pushen.

Sonntag:
Eine Woche vor der Zofingen KD absolviere ich immer eine kleine Simulation. Heute sah das so aus:
-35min Laufen mit 4x1min zügig plus 3min zügig bergan
-50km mit dem Rennrad (konnte das Scheibenrad ohne entsprechende Pumpe nicht pumpen)
Ich bin zügig mit durchgehend Druck gefahren, jedoch zu jeder Zeit kontrolliert.
-35 min Koppellauf, die ersten 8 min bergan wie am Wettkampf.

Insbesondere das Radfahren ging heute mit einem super Gefühl. Es drehte einfach. Der Koppellauf war dann weniger schön, ich glaube die Beine sind sich das nicht mehr so gewohnt.

Mir ist klar, dass mir dieses Wochenende nicht mehr so viel Fitness für Zofingen geben kann. Aber es ging hier mehr un das Gefühl. Wieder mal mit Druck radeln, wieder mal müde anlaufen, wieder mal Zeitfahrrad.

Jetzt hoffe ich ich kann mich die nächsten 6 Tage gut erholen. Weil ich weiss, dass ich schlecht vorbereitet bin, kann ich nächste Woche ganz befreit antreten und einfach hoffen, dass es trotzdem irgendwie geht. Aber unter Druck setze ich mich sicher nicht. Das wird schon irgendwie.

Grüsse
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Alt 27.08.2017, 17:20   #776
Necon
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Beiträge: 5.005
Viel bringt dir das Training jetzt natürlich nicht mehr. Aber den Körper daran erinnern worum es eigentlich geht und was er vor kurzem noch drauf hatte, kann nicht schaden und bringt schon etwas für nächste Woche.

Viel Spaß beim regenerieren und hau rein beim Wettkampf
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
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