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Bedingungsloses Grundeinkommen und zinslose Wirtschaft - Seite 53 - triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum
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Alt 22.05.2017, 19:10   #417
Necon
Szenekenner
 
Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 5.151
Mal eine Diskussion aus Österreich, ich weiß zwar nicht wer auf die dämliche Zusammensetzung der Gruppe kam und wer sich dachte es ist eine gute Idee eine Schauspielerin zu fragen ob sie auch mit BGE noch den Job machen würde aber es kommt eine spannende Aussage vor.

Man geht auf die Entwicklungen der früheren Wirtschaftsrevolutionen aus und sagt das die logische Schlussfolgerung der digitalen Revolution das BGE ist!

Ich entschuldige mich für die sehr unangenehme Stimme des Wieners!

https://www.youtube.com/watch?v=Qpn5TlKzD-0
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Alt 22.05.2017, 20:50   #418
ThomasG
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Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 2.857
Zitat:
Zitat von Necon Beitrag anzeigen
Mal eine Diskussion aus Österreich, ich weiß zwar nicht wer auf die dämliche Zusammensetzung der Gruppe kam und wer sich dachte es ist eine gute Idee eine Schauspielerin zu fragen ob sie auch mit BGE noch den Job machen würde aber es kommt eine spannende Aussage vor.

Man geht auf die Entwicklungen der früheren Wirtschaftsrevolutionen aus und sagt das die logische Schlussfolgerung der digitalen Revolution das BGE ist!

Ich entschuldige mich für die sehr unangenehme Stimme des Wieners!

https://www.youtube.com/watch?v=Qpn5TlKzD-0
Ich schaue es mir gerade an.
Erster Eindruck:
Nette Runde - vor allem, was Häni bisher gesagt hat, gefällt mir sehr gut :-).
Ein wenig fällt bisher in meinen Augen der Bubi ;-) mit dem feschen Haarschnitt ab.
Ah - ein Neoliberaler ist der höre ich gerade - kein Wunder ;-)!
ThomasG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 21:03   #419
Necon
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Registriert seit: 26.06.2012
Beiträge: 5.151
Wie gesagt die Runde verstehe ich nicht.
Die Schauspielerin hat einfach nichts beizutragen und wird dann auch nur noch irgendetwas gefragt und der beitrag der Psychologin ist auch zu vernachlässigen aber der Schweizer ist ganz interessant.
Necon ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.05.2017, 21:08   #420
ThomasG
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 2.857
Zitat:
Zitat von Necon Beitrag anzeigen
Wie gesagt die Runde verstehe ich nicht.
Wir Pälzer können* alles - außer Hochdeutsch !

* und verstehen

Nachtrag: Stimmt schon - die Gespräche führen schon ziemlich weit weg vom eigentlichen Thema.
Naja ...

Geändert von ThomasG (22.05.2017 um 21:27 Uhr).
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Alt 22.05.2017, 21:41   #421
ThomasG
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Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 2.857
Jetzt höre ich mir mal an, was der Herr Varoufakis zu sagen hat: https://www.youtube.com/watch?v=YrksdDHPyQw

Nachtrag: Bisher habe ich mich mit den Ansichten von Yanis Varoufakis praktisch überhaupt nicht beschäftigt, obwohl man ja recht oft von ihm gehört hat in den Medien über eine längere Periode.
Sein Vortrag hat mich beeindruckt und neugierig darauf gemacht, was er sonst noch so zu sagen hat bzw. denkt.
In einer Ausgabe der Sendung "Sternstunden der Philosophie stand er vor etwa 1,5 Jahren mal im Mittelpunkt, wie ich gestern Abend entdeckt habe.
Nachdem ich mir obige Rede ein zweites Mal angehört habe, werde ich mir wahrscheinlich die "Sternstunde" anhören und -sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=PNPaZycIC9I&t=1094s
https://de.wikipedia.org/wiki/Yanis_Varoufakis

Geändert von ThomasG (23.05.2017 um 05:35 Uhr).
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Alt 19.11.2017, 19:27   #422
ThomasG
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 2.857
Zitat:

Die Story im Ersten: Der Wohlstandsreport

"Noch nie war die Armutsquote so hoch!" – "Die Reichen werden immer reicher!" – "Die Ungleichheit nimmt zu!" Das sind die Schlagzeilen im Wirtschaftswunderland Deutschland. Generiert werden sie von Sozialverbänden, willfährig genutzt von politischen Parteien.

Für den "Wohlstandsreport" fragt die Autorin Ulrike Bremer genau nach: Wie steht es wirklich um den alten und neuen Slogan der Politik: "Wohlstand für alle!"? Gibt es in einem der reichsten Länder der Welt wirklich Armut? Und was bedeutet "Armut" heutzutage in Deutschland? Hungern und unter Brücken schlafen muss hier niemand, aber tatsächlich haben nicht alle die gleichen Chancen, sich ein Leben im Wohlstand zu erarbeiten. Die Zahl der Millionäre steigt, der Abstand der oberen 40 Prozent zu den unteren 40 Prozent wird immer größer, das sind Fakten.
Verfestigt sich die Ungleichheit?

"Der Wohlstandsreport" schaut auf die Ursachen, vergleicht Statistiken und zeigt, wo die Segregation der Klassen in Deutschland voranschreitet. Beispiel Finanzplatz Frankfurt am Main: Die Stadt schafft für die stetig zuziehenden wohlhabenden Bürger adäquaten Wohnraum: urban, zentrumsnah und teuer. Den Wohnungsbau für Geringverdiener hat sie aber über Jahrzehnte vernachlässigt. Es entstehen klar abgegrenzte Stadtteile, deren Bewohner keinen Kontakt miteinander haben.
Georg Cremer, ehem. Generalsekretär der Caritas.
Georg Cremer ist ehemaliger Generalsekretär der Caritas.

Georg Cremer, bis Juni 2017 Generalsekretär der Caritas, sieht Armut zu stark skandalisiert. Im "Wohlstandsreport" erklärt er die Armutsstatistik und ihre Untiefen: "Viele Menschen glauben, sie gehörten der letzten Generation an, der es besser geht als ihren Eltern. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen in Deutschland geben aber überhaupt keinen Grund zu der Annahme, dass es der Generation nach uns schlechter gehen wird." Und die Mittelschicht? Auch sie muss kämpfen, um in der Stadt gut leben zu können. Auch sie gibt fast die Hälfte des Nettoeinkommens für Miete aus, es bleibt wenig zum Sparen und Vorsorgen. Der "Wohlstandsreport" fragt: Ist die Politik ungerecht? Ja, meint Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): Die Ungleichheit verfestige sich durch proportional höhere Steuerbelastungen der unteren 40 Prozent.
Was kann die Politik tun?

Ob die Politik ungerecht sei, beantwortet im "Wohlstandsreport" ein Millionär mit "Ja!". Er versteht nicht, warum es in Deutschland keine Vermögenssteuer mehr gibt, warum die Erbschaftssteuer Unternehmen so viele Freibeträge lässt: "Die Reichen werden von der Politik unterstützt, um noch reicher zu werden, und wenn es so weitergeht, wird der Einfluss von ein paar wenigen reichen Familien in Deutschland in Zukunft politikentscheidend sein!" Der "Wohlstandsreport" schaut sich auch alternative Lösungsvorschläge an, z. B. das bedingungslose Grundeinkommen. Ein kleiner Berliner Verein probiert es aus – mit Erfolg: 100 Menschen beziehen bereits für ein Jahr ein monatliches Grundeinkommen von 1.000 Euro. Das Geld wird durch Kleinstspenden von Normalverdienern eingesammelt, welche die Idee unterstützen wollen. "Wohlstand für alle" gibt es offenbar nicht. Geringverdiener sind abgehängt, ihre Chancen zu Wohlstand zu kommen gleich null. Sie, und auch die Mittelschicht, empfinden ein Gefühl von Ungerechtigkeit. Dieses Gefühl droht den politischen Frieden in Deutschland weiter zu gefährden. Ist es faktisch gerechtfertigt? Der "Wohlstandsreport" untersucht die gefühlte Wirklichkeit auf ihren Wahrheitsgehalt.

Ein Film von Ulrike Bremer

Zitatende

Quelle: http://www.daserste.de/information/r...eport-100.html
ThomasG ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2017, 21:25   #423
merz
Szenekenner
 
Registriert seit: 10.11.2006
Beiträge: 2.852
ach ja das BGE: vor einigen Tagen bin ich über Berichte der öffentlich geäußerten Meinung von Kardinal Marx gestossen, der an prominenter Stelle sich dazu äußerste und es garnicht gut fand (Argument war - glaube ich - bodenlos, habe ich vergessen, wie auch den Link dazu) -

ich habe mich aber gefragt warum ein Mann der Kirche jetzt auch Experte für diese Fragen ist, warum bekommt das soviel Raum?
der "Da fass ich .... Kopf"-Thread tut mir nicht gut

m.
(weniger begeistert vom BGE als noch vor 10 Jahren ....)

Geändert von merz (19.11.2017 um 21:40 Uhr). Grund: katholische Hierarchien korrekt eingefügt :)
merz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.11.2017, 21:37   #424
ThomasG
Szenekenner
 
Registriert seit: 23.01.2012
Beiträge: 2.857
Ich sehe auch durchaus die Gefahr, dass man mit einem BGE einfach versuchen könnte eine mehr oder weniger große Gruppe sozusagen auf einen Schlag auszuschließen so nach dem Motto:
Es fehlt Euch doch an nichts, jetzt seid einfach still und seht zu, was Ihr aus Eurem Dasein macht.
Es ist menschlich sich mit anderen Menschen zu vergleichen, besonders, wenn die ganz in der Nähe leben.
Man fühlt sich einfach ziemlich bescheiden, wenn man mitbekommt, was andere so alles haben und bekommen, wenn man selbst vergleichsweise mit wenig oder sehr wenig abgespeist wird.
Ich habe ein bisschen die Befürchtung, es wird ein BGE kommen noch zu unseren Lebzeiten, aber keins, was den Namen wirklich verdient.
ThomasG ist offline   Mit Zitat antworten
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